Gemeinsame Abenteuer: Zelten mit Hund

Zelten mit Hund macht nicht nur Spaß, sondern stärkt zudem die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Vierbeiner. Woran Sie denken sollten, wenn Sie mit Ihrem Hund campen gehen wollen, wie Sie Ihren Vierbeiner an das Schlafen im Zelt gewöhnen und viele weitere Informationen erhalten Sie in diesem Beitrag.

Checkliste für das Zelten mit Hund

Beim Zelten mit Hund benötigen Sie neben einem Futternapf und der Leine Ihres Vierbeiners noch einige andere Ausrüstungsgegenstände. Welche Dinge beim Zelten mit Hund unbedingt mit ins Gepäck gehören verraten wir Ihnen im folgenden Artikel.

  • Hundeleine: Ob beim Zelten auf dem Campingplatz, während gemeinsamer Wanderungen durch den Wald sowie bei vielen weiteren Gelegenheiten macht sich eine Hundeleine bezahlt. Um Ihrem Liebling dennoch ausreichend Bewegungsfreiraum zu gewähren empfiehlt sich eine Schleppleine.
  • Futter und Napf: Damit Ihr Hund nach einem Tag in der Natur wieder Energie tanken kann, sollten Sie an ausreichend Futter denken. Wenn Sie in abgelegenen Gebieten unterwegs sind benötigen Sie darüber hinaus genügend frisches Wasser.
  • Erste-Hilfe-Set: Beim Campen mit Hund gehört ein Erste-Hilfe-Set zur absoluten Grundausstattung. So können Sie einen Insektenstich, Risse in den Pfoten oder andere kleine Verletzungen selbst behandeln und bei ernsthafteren Problemen die Erstversorgung vornehmen.
  • Hundeschlafsack: Wenn die Temperaturen während der kälteren Jahreszeit sinken kann ein Hundeschlafsack für zusätzlichen Komfort beim Zelten sorgen. Insbesondere Hunde, die von Natur aus wenig Fell haben neigen dazu zu frieren und sollten bei Kälte entsprechend geschützt werden.
  • Hundebett: Damit Ihr Hund beim Zelten nicht auf dem harten Boden liegen muss empfehlen wir Ihnen ein transportables Hundebett oder eine weiche Decke mit zum Campen zu nehmen. So werden die Gelenke geschont und Ihr Hund kann es sich gemütlich machen.
  • GPS-Tracker: Um Ihren Vierbeiner jederzeit lokalisieren zu können ist ein Ortungsgerät genau das richtige. So können Sie Ihren Liebling auch dann schnell wiederfinden, wenn dieser sich nachts aus dem Zelt schleichen- oder einem Kaninchen hinterherjagen sollte.

Hund an das Schlafen im Zelt gewöhnen – so geht’s

Eine Nacht im Zelt ist nicht nur für uns Menschen etwas besonders. Auch für Ihren Vierbeiner stellt eine Nacht im Freien etwas Außergewöhnliches dar. Während einige Hunde mit dem Schlafen im Zelt kein Problem haben, reagieren andere ängstlich oder gar panisch. Mit den folgenden Tricks können Sie Ihren Hund langsam an das Schlafen im Zelt gewöhnen.

  1. Stellen Sie das Zelt im Wohnzimmer oder in Ihrem Garten auf
  2. Lassen Sie das Zelt unkommentiert stehen und geben Sie Ihrem Vierbeiner die Möglichkeit dieses zu „erkunden“
  3. Platzieren Sie hin und wieder einige Leckerlies rund um das Zelt sowie im Eingangsbereich
  4. Wenn Ihr Hund das Zelt als ungefährlich einstuft und sich mit diesem arrangiert können Sie ihn zum Betreten des Zelts animieren.
  5. Locken Sie Ihren Hund in das Zelt, ohne dieses zu verschließen.
  6. Erhöhen Sie die Aufenthaltszeit nach und nach.

Wichtig: Zwingen Sie Ihren Hund zu nichts und geben Sie ihm ausreichend Zeit um sich an das Zelt zu gewöhnen.

Tipps und Tricks für den Campingplatz

Um keinen Streit mit den Nachbarn zu riskieren sollten Sie beim Zelten auf einem Campingplatz folgende Verhaltensregeln befolgen.

  • Lärm: Achten Sie darauf, dass Ihr Hund nicht zu viel bellt. Hunde mit einem ausgeprägten Wachtrieb könnten am Zeltplatz vorbeilaufende Personen für potenzielle Eindringlinge halten und diese verbellen. Entsprechende Ansätze sollten konsequent unterbunden werden.
  • Stellplatz: Suchen Sie sich nach Möglichkeit einen ruhigen, eher abgelegenen Stellplatz für Ihr Zelt. Ein Platz an dem viel Durchgangsverkehr herrscht ist für das Zelten mit Hund eher ungeeignet.
  • Kotbeutel: Bei Spaziergängen über den Campingplatz empfiehlt es sich einen Kotbeutel mitzunehmen. So können Sie die Hinterlassenschaften unverzüglich entfernen und bieten somit keinen Angriffspunkt für etwaige „Hundehasser“ vor Ort.
  • Schleppleine oder Hundezaun: Damit Ihr Hund nicht auf die Idee kommt, den Nachbarn die Würstchen vom Grill zu klauen, können Sie eine Schleppleine verwenden. In Kombination mit einem Anleinpfahl hat Ihr Vierbeiner ausreichend Freiraum, ohne dass er andere Camper „belästigen“ kann. Alternativ können Sie mit einem Hundezaun verhindern, dass Ihr Vierbeiner sich selbstständig macht.

Quellen und weiterführende Informationen 

Bilder: Pixabay/FabricioMacedoPhotos

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