Urlaub mit Hund – Tipps

Die meisten Hundehalter planen Ihren Urlaub so, dass sie ihren Hund mitnehmen können. Damit Ihnen Ihr Urlaub mit Hund positiv in Erinnerung bleibt haben wir die wichtigsten Tipps und Tricks rund um eine gemeinsame Auszeit für Sie zusammengefasst. Alles was Sie zum Thema „Urlaub mit Hund“ wissen müssen verraten wir Ihnen im folgenden Beitrag.

Checkliste für den Urlaub mit Hund

Wenn Sie mit Ihrem Vierbeiner in den Urlaub fahren reicht es nicht, Kleidung, Sonnencreme und den Fotoapparat einzupacken. Damit Sie auf alle Eventualitäten vorbereitet sind haben wir eine Checkliste mit den wichtigsten Dingen erstellt

  • Hundeleine: Beim Bummeln durch die Fußgängerzone, dem abendlichen Spaziergang über den Campingplatz sowie in vielen anderen Situationen ist eine Hundeleine erforderlich.
  • Hundebett: Damit Ihr Vierbeiner nach dem Urlaub genauso erholt ist wie Sie sollten Sie ein Hundebett, eine weiche Decke oder eine andere Unterlage mitnehmen.
  • Kotbeutel: Wenn Sie Ihren Urlaub nicht gerade irgendwo in der Wildnis verbringen sollten Sie die Hinterlassenschaften Ihres Lieblings entsorgen.
  • Futter und Napf: Nicht alle Futtersorten, die es hier in Deutschland gibt, sind auch im Ausland erhältlich. Um während des Urlaubs keine Futterumstellung vornehmen zu müssen raten wir Ihnen ausreichend Futter für Ihren Vierbeiner einzupacken.
  • GPS-Tracker: Auch wenn ein GPS-Tracker nicht zu den absoluten „Must haves“ im Urlaub gehört ist es ein gutes Gefühl den geliebten Vierbeiner überall und jederzeit orten zu können.
  • Erste-Hilfe-Set: In ein gut ausgestattetes Erste-Hilfe-Set gehören Notfallmedikamente, eine Zeckenzange, Verbandsmaterial sowie weitere Dinge, die zur Erstversorgung benötigt werden.
  • EU-Heimtierausweis: Um Ihren Hund mit in den Urlaub nehmen zu können, ohne bereits an der Landesgrenze abgewiesen zu werden, sollten Sie an den EU-Heimtierausweis denken.

Urlaub mit Hund vorbereiten

Im nächsten Abschnitt haben wir die wichtigsten Planungsschritte für Ihren Urlaub mit Hund zusammengefasst.

Tierärzte vor Ort

Bevor Sie mit Ihrem Hund in den Urlaub fahren sollten Sie herausfinden, wo sich der nächstgelegene Tierarzt befindet. Auf diese Art und Weise müssen Sie im Falle eines Notfalls nicht erst recherchieren, sondern können sich umgehend auf den Weg machen. Um nicht vor verschlossenen Türen zu stehen ist es empfehlenswert mindestens eine Alternative parat zu haben.

Routenplanung

Damit Ihr Hund nicht stundenlang im Auto sitzen muss, sollten Sie genügend Pausen einplanen. So ist sichergestellt, dass der Urlaub mit Hund entspannt beginnt und dass Ihr Vierbeiner sich während der Fahrt ruhig verhält. Aus eigener Erfahrung sind abgelegene Plätze jenseits der Autobahn deutlich besser für kurze Pausen geeignet als beispielsweise die Wiese hinter einer überfüllten Raststätte.

Regeln und Gesetze

Während bestimmte Hunderassen in einigen Ländern komplett verboten sind, muss man sich in anderen Ländern an bestimmte Regeln halten, wenn man einen sogenannten Listenhund einführen möchte. Damit es nicht zu unnötigen Auseinandersetzungen mit den Behörden vor Ort kommt sollten Sie sich vor Ihrem Urlaub über die Regeln und Gesetze des jeweiligen Reiselands informieren. Auskünfte erhalten Sie bei der Botschaft des jeweiligen Landes sowie im Internet.

Die Wahl des Verkehrsmittels

Bevor Sie mit Ihrem Hund in den Urlaub fahren sollten Sie sich Gedanken über das Verkehrsmittel machen. Die infrage kommenden Verkehrsmittel sowie deren Vor- und Nachteile haben wir im nächsten Abschnitt für Sie zusammengefasst.

Flugzeug

Die meisten Hundehalter verzichten Ihrem Liebling zuliebe auf Fernreisen mit dem Flugzeug. Für Hunde ist, ein Flug sowie das gesamte Prozedere drumherum äußerst stressig. Aus diesem Grund sollte man nur in dringenden Notfällen für dieses Transportmittel entscheiden. Hunde, die unter 10 Kilogramm wiegen dürfen bei den meisten Airlines in der Flugzeugkabine mitgenommen werden. So ist der Hund bei seinem Halter und kann sich besser entspannen. Größere Hunde hingegen müssen den Flug im Frachtraum in einer Transportbox verbringen.

Auto

Wenn das Urlaubsziel mit dem Auto erreichbar ist, stellt dies für viele Hundebesitzer einen großen Vorteil dar. Wenn Sie sich dazu entschließen, mit dem Auto in den Urlaub zu fahren sollten Sie sich unbedingt eine sichere Transportbox für den Kofferraum zulegen. Ebenfalls zum Transport zugelassen – aber nicht so sicher – sind Anschnallgurte für Hunde. Achten Sie außerdem auf regelmäßige Pausen und Nehmen Sie Futter sowie ausreichend frisches Wasser mit. So können Sie Ihren Vierbeiner bei längeren Fahrten und im Falle eines Staus versorgen.

Bahn

Auch wenn größere Hunde in der Bahn einen Maulkorb tragen müssen haben viele Hundebesitzer gute Erfahrungen mit der Bahn gemacht. Da man bei Urlaubsreisen mit dem Zug zu großen Teilen vom Zeitplan der Bahn abhängig ist sollten Sie Ihren Hund vor Fahrtantritt ordentlich auslasten und diesen sein Geschäft verrichten lassen. Unserer Ansicht nach stellt die Bahn eine gute Alternative für Hundehalter dar, die kein Auto besitzen oder einen Hund haben, dem beim Autofahren übel wird.

Die richtige Unterkunft für den Urlaub mit Hund

Die Wahl der Unterkunft ist beim Urlaub mit Hund nicht zu unterschätzen. In vielen Hotels, Apartments und Ferienhäuser sind Hunde strikt verboten. Alles was Sie darüber hinaus beachten müssen verraten wir Ihnen im folgenden Abschnitt.

Hotel

Es gibt nicht nur eine Reihe von Hotels, die vierbeinige Gäste akzeptieren, sondern auch Unterkünfte, die sich auf Urlauber mit Hund spezialisiert haben. Bei solchen Hotels gehören hauseigene Hundesitter, Näpfe auf den Zimmern und weitere Annehmlichkeiten häufig zum Standard. Dennoch sollte Sie Ihren Hund nur dann mit in ein Hotel nehmen, wenn dieser gut sozialisiert ist. Für schreckhafte Hunde und Vierbeiner die gegenüber Artgenossen und/oder Fremden Menschen aggressiv reagieren ist eine Übernachtung im Hotel eher ungeeignet.

Ferienhaus

Ein Haus mit einem umzäunten Grundstück ist für den Urlaub mit Hund genau das richtige. Die Auswahl an Ferienhäusern in denen Hunde erlaubt sind ist relativ groß und wer rechtzeitig bucht kann sich zwischen tollen Objekten entscheiden. Der Große Vorteil von Ferienhäusern gegenüber anderen Unterkunftsarten liegt in der Tatsache, dass man sich keine Sorgen um die Nerven anderer Urlauber machen muss. Außerdem bieten Ferienhäuser ausreichend Platz, so dass sich auch mehrere Hunde problemlos unterbringen lassen.

Ferienwohnung

Städtereisende buchen sich immer häufiger Ferienwohnungen. Da man quasi lebt wie ein Einheimischer erfreuen sich Apartments stetig wachsender Beliebtheit. Ferienapartments sind in der Regel günstiger als ein Hotel oder ein Ferienhaus und bieten alle Annehmlichkeiten einer privaten Unterkunft. So haben Sie unter anderem Zugang zu einer eigenen Küche, in der Sie bei Bedarf frisches Fleisch für Ihren Liebling zubereiten können. Auf Nachbarn, die sich durch Hundegebell oder trippelnde Pfoten beschweren können, müssen Sie meistens dennoch Rücksicht nehmen.

Campingplatz

Urlaub mit Hund geht auch auf dem Campingplatz. Für Outdoorenthusiasten und Naturliebhaber stellt eine Übernachtung im Zelt oder im Wohnwagen eine echte Alternative zu Hotel und Co dar. Auf den meisten Campingplätzen sind Hunde gern gesehen. Hundehalter, die ihre Zeit gerne an der frischen Luft verbringen und einen Hauch von Abenteuer mögen kommen bei einem Urlaub auf dem Campingplatz voll auf Ihre Kosten.

Tipp: Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema: Zelten mit Hund

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