Hundesicherer Garten – So geht´s

Wenn Sie einen Garten haben und Ihren Liebling dort auch unbeaufsichtigt laufen lassen möchten, sollten Sie sicherstellen, dass der Garten hundesicher ist. Was einen hundesicheren Garten ausmacht und worauf Sie bei der Gestaltung eines solchen achten müssen, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

So wird Ihr Garten hundesicher

Sie wollen Ihren Vierbeiner in den Garten lassen können, ohne Angst haben zu müssen, dass dieser sich verletzt oder verschwindet?  Die die wichtigsten Tipps für einen hundesicheren Garten haben wir unten für Sie zusammengefasst.

Der Gartenzaun

Wenn es um die Gestaltung eines hundesicheren Gartens geht, ist der richtige Zaun das A und O.

Damit Ihr Hund nach Lust und Laune durch den Garten streifen kann, sollten Sie Ihren Garten mit einem stabilen Zaun umgeben.

Die Höhe des Zauns hängt dabei in erster Linie von der Größe und den Kletter-/Sprungfähigkeiten Ihres Lieblings ab.

Besitzer eines Welpen oder eines besonders kleinen Hundes sollten sicherstellen, dass der Zaun möglichst engmaschig ist. Auf diese Art und Weise kann Ihr Hund sich nicht durch den Gartenzaun hindurchzwängen oder drunter durchkrabbeln.

Große, agile Vierbeiner lassen sich unter Umständen nur durch einen besonders hohen (2 Meter aufwärts) davon abhalten, diesen zu überwinden.

Da es unter Umständen sehr kostspielig sein kann, ein großes Grundstück einzuzäunen empfiehlt es sich in diesem Fall nur einen Teil der Fläche abzusichern.

Sollte Ihr Hund dazu neigen vorbeilaufende Artgenossen oder Passanten anzubellen, ist es am besten einen Blickdichten Gartenzaun oder eine Mauer zu errichten.

Giftige Pflanzen haben in einem hundesicheren Garten nichts verloren. Insbesondere junge Hunde neigen dazu, Pflanzen und andere Dinge anzuknabbern. Um Vergiftungserscheinungen oder gar schlimmeres zu verhindern sollten Sie ausschließlich ungiftige Pflanzen in Ihrem Garten haben.

Eine kleine Auswahl giftiger Pflanzen:

  • Bärlauch
  • Lilie
  • Lupine
  • Begonie
  • Geranie
  • Goldregen
  • Herbstzeitlose
  • Fingerhut
  • Efeu
  • Rhododendron

Wichtig: Prüfen Sie immer, ob eine Pflanze giftig ist, bevor Sie sich diese in den Garten stellen.

Rückzugsort

Eine Wetterfeste Hundehütte oder ein ähnlicher Rückzugsort gehören in jeden hundesicheren Garten. So kann sich Ihr Liebling bei Regen, Schnee oder direkter Sonneneinstrahlung zurückziehen und ist dem Wetter nicht schutzlos ausgeliefert.

Insbesondere wenn Ihr Hund längere Zeit im Garten verbringt, ist es wichtig, dass Sie sich Gedanken um eine entsprechende Schutzbehausung machen.

Dabei kommt es nicht nur auf die Größe und die richtige Isolierung, sondern auch auf den Standort an. Idealerweise sollte die Hundehütte an einem schattigen und windgeschützten Platz aufgestellt werden.

Kuschlige Decken oder andere weiche Unterlagen bringen den nötigen Komfort in die Hütte und sorgen dafür, dass sich Ihr Hund wohlfühlt.

Potenzielle Gefahrenquellen im Garten

Wenn Ihr Garten hundesicher sein soll, sollten Sie folgende Gefahrenquellen entschärfen.

  • Wenn Sie Baumfällarbeiten in Ihrem Garten vornehmen oder Ihre Rosen stutzen raten wir Ihnen die anfallenden Zweige und Äste unverzüglich zu entsorgen. Insbesondere Dornen und spitze Stöcker stellen eine Gefahr dar.
  • Scharfe und Spitze Gartengeräte wie Axt, Säge oder Harke sollten immer so gelagert werden, dass sich Hund nicht an diesen verletzen kann.
  • Während größerer Gartenarbeiten – insbesondere bei Fällungen sowie ähnlichen Aktivitäten – ist es besser Ihren Hund im Haus zu lassen oder an einem sicheren Ort anzuleinen.
  • Die Anwendung von Düngemitteln, Pestiziden und Algenentfernern in einem hundesicheren Garten ist immer ein Risiko.
  • Beim Grillen im Garten sollte Ihr Hund unter keinen Umständen unbeaufsichtigt bleiben.
  • Eingelassene Swimmingpools im Garten müssen unbedingt hundesicher gemacht werden.

Weitere Tipps für einen hundesicheren Garten

Damit Ihr Garten nicht nur hundesicher, sondern auch hundefreundlich ist eignen sich folgende Maßnahmen:

  • Eine möglichst große Rasenfläche bietet Ihnen und Ihrem Vierbeiner ausreichend Platz für gemeinsames Toben. Alternativ können Sie den Bereich auch für einen Agility-Parcours oder ähnliches nutzen.
  • Ein Trinknapf mit frischem Wasser sollte Ihrem Liebling besonders bei sommerlichen Temperaturen zur Verfügung stehen.
  • Während die Gemüsebeete im Garten hundesicher sein sollten, kann es sinnvoll sein einen speziellen Bereich zum Buddeln freizugeben.
  • Die tierischen Bedürfnisse Ihres Vierbeiners haben nicht direkt etwas mit dem Thema „hundesicherer Garten“ zu tun. Trotzdem ist es ratsam den Vierbeiner auf eine Ecke im Garten zu konditionieren, in der dieser sein Geschäft verrichten kann.

Tipp: Eine Überwachungskamera kann Ihnen dabei helfen, Ihren Garten hundesicher zu machen. So haben Sie Ihren Liebling auch dann im Blick, wenn Sie sich im Haus befinden.

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