Hundefotos machen – 8 Tipps

Wenn Sie Fotos von Ihrem Hund machen wollen und nicht genau wissen, wie Sie Ihren Vierbeiner richtig in Szene setzen sind Sie bei uns richtig. Im folgenden Artikel haben wir die wichtigsten Tipps erfahrener Hundefotografen für Sie zusammengefasst.

Vorbereitung ist das A und O

Um gute Hundefotos machen zu können benötigen Sie nicht unbedingt eine teure Kamera.

Deutlich wichtiger ist die richtige Vorbereitung. Damit Sie endlich die Fotos bekommen, von denen Sie träumen sollten Sie sich zunächst mit Ihrem Equipment vertraut machen.

Probieren Sie die unterschiedlichen Funktionen Ihrer Kamera aus und testen Sie die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten.

Zum Grundlagenwissen beim Schießen schöner Hundefotos gehören unter anderem Serienbilder, Verschlusszeiten und Blendenöffnung.

Wenn Sie Ihren Hund mit dem Handy fotografieren wollen können Sie sich Apps herunterladen, die das beste aus Ihrer Handykamera herausholen.

So bleibt Ihr Hund bei der Sache

Selbst das schönste Setting ist nicht viel wert, wenn Ihr Hund das Fotoshooting boykottiert. Dies kann zwar nervenaufreibend sein, ist aber kein Grund aufzugeben.

Stattdessen sollten Sie versuchen, Ihren Hund auf das Shooting vorzubereiten und mit geeigneten Hilfsmitteln zu motivieren.

Folgende Maßnahmen können beim Fotografieren Ihres Hundes hilfreich sein:

  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund sich erleichtern kann bevor Sie die Kamera auspacken. Eine Runde durch den Park kann den Bewegungsdrang Ihres Vierbeiners während des Shootings reduzieren, so dass dieser sich voll und ganz konzentrieren kann.
  • Damit Ihr Hund nicht mit einem knurrenden Magen vor der Kamera posieren muss, sollten Sie ihm vor dem Shooting füttern. Achten Sie darauf, dass zwischen der Fütterung und dem Fotoshooting ausreichend Zeit vergeht.
  • Zwingen Sie Ihren Hund zu nichts. Sie sollten respektieren, dass auch Hunde einen schlechten Tag haben können. In diesem Fall sollten Sie Ihr Vorhaben auf einen anderen Zeitpunkt verschieben und es sich stattdessen mit Ihrem Hund auf der Couch gemütlich machen.
  • Um für die notwendige Motivation zu sorgen sind Leckerlies bestens geeignet. Loben Sie Ihren Hund, wenn dieser sich beim Fotografieren gut macht. Alternativ eignet sich ein Spielzeug, um für den nötigen Spaß bei der „Arbeit“ zu sorgen.
  • Sorgen Sie immer für ein positives Ende Ihres Fotoshootings mit Hund.

Motiv und Location

Wenn Sie Ihre Kamera richtig beherrschen müssen Sie sich im nächsten Schritt Gedanken über das Motiv und Ihre Location machen.

Vielleicht haben Sie eine Lieblingsstelle im Wald oder kennen ein verlassenes Industriegelände, auf dem Sie Ihren Hund gerne ablichten wollen.

Der Vorteil eines geplanten Fotoshootings liegt in der Tatsache, dass Sie sich ganz in Ruhe auf verschiedene Einstellungen, Perspektiven und Motive konzentrieren können.

Am besten eignet sich ein Ort, an dem Sie Ihre Ruhe haben und an Ihren Hund gut in Szene setzen können.

Achten Sie außerdem auf die Lichtverhältnisse, den Hintergrund sowie die Atmosphäre.

Das perfekte Licht für Hundefotos

Wenn Sie wollen, dass Ihre Hundefotos einen bleibenden Eindruck hinterlassen muss die Beleuchtung stimmen. Damit Ihre ersten Versuche nicht in einem Fiasko enden sollten Sie sich daher eine Location im Freien Suchen.

So wirken die Fotos natürlich und die Sonnenstrahlen bringen das Fell Ihres Lieblings zum Glänzen.

Für Fotoshootings mit Hund eignen sich die frühen Morgenstunden sowie der Abend. Zu dieser Zeit hat das Licht einen besonders hohen Rotanteil, welcher für leichte Schatten, sanfte Farben und tolle Resultate sorgt.

Fortgeschrittene Hundefotografen nutzen auch das diffuse Licht im Wald oder ein herannahendes Gewitter für Fotoshootings mit Hund.

Zudem lassen sich durch Experimente mit der Blendenöffnung und/oder den Verschlusszeiten interessante Ergebnisse erzielen.

Fellpflege und Styling vor dem Shooting

Damit Ihr Hund auf den Fotos voll und ganz zur Geltung kommt sollten Sie sich vor dem Shooting Zeit für die Fellpflege nehmen.

Entfernen Sie festhängende Futterreste und/oder Blätter aus dem Fell indem Sie Ihren Vierbeiner einmal gründlich durchbürsten.

So kommt der natürliche Glanz des Fells gut zur Geltung und Sie erhalten die Fotos, die Sie sich schon immer gewünscht haben.

Für das gewisse Etwas können Sie Ihrem Hund noch ein besonders schönes Halsband oder ein anderes Accessoire umlegen.

Viele Hundehalter verzichten absichtlich auf Halsband und Leine, um Ihren Hund auf den Fotos noch besser präsentieren zu können.

Erlaubt ist was gefällt und was am besten zu Ihrem Fotomodel auf vier Pfoten passt.

Ran ans Model

Beim Fotografieren Ihres Hundes neigen Hundehalter dazu, stehen zu bleiben. Dies führt zwangsläufig dazu, dass ausschließlich Fotos aus der Vogelperspektive entstehen.

Da diese für das Fotografieren von Hunden allerdings eher ungeeignet ist sollten Sie sich auf Augenhöhe mit Ihrem Vierbeiner begeben. Hierzu können Sie sich je nach belieben hinknien, setzen oder auf den Boden legen.

Tipp: Indem man kleine Hunde aus der Froschperspektive (vom Boden) fotografiert, kann man Dackel und co deutlich größer wirken lassen.

Üben, üben, üben

Auch für die Hundefotografie gilt: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“. Wenn Ihnen die ersten Ergebnisse nicht gefallen ist dies kein Beinbruch.

Selbst wenn Sie die beste Ausrüstung haben wird es eine Weile dauern, bis Sie mit Ihren Fotos zufrieden sind.

Seien Sie nicht zu selbstkritisch und lassen Sie sich trotz einiger Rückschläge den Spaß an der Hundefotografie nicht verderben.

Die Teilnahme an entsprechenden Kursen kann Ihnen dabei helfen, sich zu verbessern und neue Ideen zu entwickeln.

Actionfotografie mit Hund

Actionbilder sehen spektakulär aus und gehören ins Fotoalbum eines jeden Hundefreunds.

Um Ihren Hund beim Rennen fotografieren zu können benötigen Sie eine kurze Verschlusszeit.

Je kürzer die Verschlusszeit einer Kamera ist, desto weniger Licht gelangt in die Kamera, so dass die Aufnahmen am Ende trotz der Geschwindigkeit Ihres Fotomodels scharf werden.

Für gute Actionbilder von Ihrem Hund empfiehlt sich eine Kamera mit einer kleinen Blende (F3.2 – F4.5). So kann das Bild ausreichend belichtet werden.

Der Iso-Wert sollte so gewählt werden, dass das Bild weder über- noch unterbelichtet wird. Optimal ist eine Iso-Zahl zwischen 100 und 400.

Quellen und weitere Informationen

Bilder: Pixabay/Candid_Shots

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