Sollte ich meinen Hund bei einem Albtraum wecken? Ja oder nein?

Ein braun weißer Hund hat einen Albtraum und befindet sich in einem gruseligen Wald Symbolbild

Wenn der geliebte Hund im Traum jault oder sogar schreit und scheinbar einen Albtraum hat, möchte man diesen am liebsten wecken. Ob Sie Ihren Liebling wecken sollten, wenn dieser schlecht träumt oder ob sie lieber abwarten sollten, bis dieser von alleine wach wird verraten wir Ihnen in diesem Beitrag. 

Darum sollten Sie Ihren Hund nicht wecken, wenn er einen Albtraum hat

Hundetrainer sowie langjährige Hundehalter sind sich darüber einige, dass es keine gute Idee ist, einen Hund zu wecken, der gerade einen schlechten Traum hat.

Wie wir Menschen ist der Schlaf bei Hunden in verschiedene Phasen unterteilt. Die meiste Energie tanken Sie während der sogenannten REM-Phase.

Dabei handelt es sich um die Tiefschlafphase, welche sich unter anderem durch eine hohe Gehirnaktivität auszeichnet.

Wenn Sie Ihren Hund während dieser wichtigen Schlafphase wecken würden, könnte sich dies negativ auf dessen Wohlbefinden- und langfristig sogar auf dessen Gesundheitszustand auswirken

Ein weiterer Grund gegen die Schlafunterbrechung 

Wenn Sie Ihren Hund aus einem Albtraum aufwecken, kann es sein, dass dieser zunächst orientierungslos ist.

Bis Ihr Liebling versteht, was überhaupt los ist, können einige Sekunden vergehen.

Bis Ihr Hund wieder Herr seiner Sinne ist, müssen Sie mit unkalkulierbaren Reaktionen rechnen.

Selbst der freundlichste und friedliebendste Vierbeiner kann im ersten Moment wild um sich schnappen, wenn er aus einem Albtraum geweckt wird. 

Was ist wenn ich meinen Hund dringend wecken muss/möchte? 

Albträume bei Hund dürften relativ selten sein. In der Regel träumen Hunde wohl von Eichhörnchen, Artgenossen und Würstchenbüffets.

Wie wir Menschen verarbeiten Hunde im Traum das, was sie tagsüber erlebt haben.

Sollte Ihr Hund also den Tag mit spielen im Garten verbracht haben, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er angenehme Träume hat.

Natürlich lässt sich nie genau sagen, ob ein Hund gerade einen Albtraum hat oder nicht.

Es gibt jedoch deutliche Indizien, die darauf hinweisen können. Zuckende Beine, Winseln oder Fiepen zählen zu den typischen Anzeichen für einen Albtraum.

Falls dies der Fall ist, sollten Sie Ihre Fellnase mit der gebotenen Vorsicht und möglichst sanft wecken. 

Kommen Sie Ihrem Hund nicht zu nahe

Da man schwer prognostizieren kann, wie ein Hund reagiert, wenn er aus einem schlechten Traum  aufwacht, raten wir Ihnen eine gewisse Distanz zu Ihrem Liebling einzuhalten. Dies gilt natürlich in erster Linie dann, wenn Sie den Hund gerade erst neu übernommen haben und diesen noch nicht so gut kennen. Speziell Hunde aus dem Tierschutz haben oft eine bewegte Vergangenheit und daher häufiger Albträume.

Meist genügt es, den Hund leise anzusprechen um ihn zu wecken. Alternativ kann man auch die Leckerli-Dose schütteln oder die Kühlschranktür öffnen. 

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