Hund auf Baby vorbereiten: Stressfrei und harmonisch

Die Familie wächst um ein kleines Wunder, aber wie bereiten Sie Ihren treuen Vierbeiner auf das Baby vor? Wenn Sie sich fragen, wie Sie Ihren Hund auf das Kind vorbereiten können, sind Sie hier genau richtig! In diesem Artikel geben wir Ihnen praktische Tipps und bewährte Methoden, wie Sie eine harmonische Beziehung zwischen Ihrem Hund und Ihrem Baby aufbauen können. Erfahren Sie, wie Sie die Babyzeit mit Kind und Hund stressfrei gestalten.

Die wichtigsten Informationen im Überblick

  • Der Zeitpunkt der Vorbereitung hängt vom Verhalten und der Erfahrung des Hundes ab.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund grundlegende Kommandos beherrscht.
  • Definieren Sie klare Regeln und Grenzen für den Umgang mit dem Baby.
  • Üben Sie konditionierte Entspannungstechniken mit Ihrem Hund.

Wann sollte ich anfangen meinen Hund auf das Baby vorzubereiten?

Dies hängt davon ab, ob Ihr Hund bereits Erfahrung im Umgang mit Babys hat und wenn ja, wie er sich diesen gegenüber verhält. Während es bei selbstbewussten und gut erzogenen Vierbeinern ausreicht, einige Wochen vor der Geburt mit der Vorbereitung zu beginnen, sollte das Training bei eher unsicheren/ängstlichen Hunde deutlich früher anfangen. Geben Sie Ihrem Hund in diesem Fall so viel Zeit wie möglich. So kommt kein unnötiger Druck auf und Sie können sich ohne Sorgen auf die spannende Zeit freuen, die vor Ihnen liegt.

Wie kann ich meinen Hund auf ein Baby vorbereiten?

Um Ihren Ihren Hund auf das zusammenleben mit einem Baby vorzubereiten, können Sie folgendermaßen vorgehen:

Schritt 1: Gehorsamstraining auffrischen

Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund Kommandos wie „Sitz“, „Platz“, „Bleib“ und „Hier“ beherrscht und frischen Sie das Training falls nötig auf. So haben Sie beim Spaziergang mit Kinderwagen die Kontrolle über Ihren Liebling und können ihn notfalls davon abhalten, sich über das Baby-Spielzeug oder die Windeln herzumachen.

Schritt 2: Gewöhnen Sie Ihren Hund an typische Baby Geräusche

Spielen Sie Ihrem Hund weinen, quengeln und andere Geräusche vor, die Babys machen. Starten Sie mit niedriger Lautstärke und erhöhen Sie sie allmählich, um sicherzustellen, dass Ihr Hund sich daran gewöhnt. Um den Effekt noch zu verstärken, können Sie Bekannte mit einem Baby, darum bitten, Sie zu besuchen.

Schritt 3: Etablieren Sie neue Regeln und Grenzen

Setzen Sie sich mit der ganzen Familie an einen Tisch und definieren Sie klare Regeln und Grenzen für Ihren Hund. So ist sichergestellt, dass diesbezüglich alle an einem Strang ziehen und sich Ihr Hund leichter an die neue Situation sowie das Baby gewöhnen kann. Zur Vorbereitung zählen unter anderem die Definition von Zuständigkeiten, das Festlegen von Tabubereichen und die Ausarbeitung bestimmter Verhaltensregeln.

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Schritt 4: Arbeiten Sie an Desensibilisierung und Ruheübungen

Üben Sie mit Ihrem Hund Entspannungstechniken und Ruheübungen, um ihm beizubringen, sich in der Nähe des Babys entspannt zu verhalten. Belohnen Sie Ihren Hund für ruhiges Verhalten und schaffen Sie einen sicheren Rückzugsort für ihn. So kann sich Ihr Liebling an einen gemütlichen Platz zurückziehen, falls das Baby schreit und/oder es ihm zu stressig wird.

Schritt 5: Kinderwagen, Wickeltisch und Co.

Wenn Sie Ihren Hund auf das Baby vorbereiten, sollten Sie dafür sorgen, dass er frühzeitig die Babyausstattung kennenlernen kann. Stellen Sie das Babybett, den Kinderwagen und den Wickeltisch schon einige Wochen vor der Geburt auf. So kann sich Ihr Hund an die neuen Einrichtungsgegenstände gewöhnen und diese ausgiebig beschnuppern.

Schritt 6: Kontrollierte Begegnungen mit Babys oder Kleinkindern arrangieren

Organisieren Sie Begegnungen mit Babys oder Kleinkindern, um Ihren Hund an deren Anwesenheit zu gewöhnen. Achten Sie darauf, dass diese Interaktionen unter kontrollierten Bedingungen und in einer harmonischen Atmosphäre stattfinden. Beobachten Sie die Körpersprache Ihres Hundes sorgfältig und achten Sie auf Anzeichen für Unwohlsein, Angst oder Aggression.

Schritt 8: Zeit mit dem Hund einplanen

Damit es nicht zu Eifersüchteleien kommt, sollten Sie sicherstellen, dass Sie ausreichend Zeit für Ihren Hund haben, wenn das Baby da ist. Falls notwendig, können Sie Familienmitglieder oder Freunde um Unterstützung bitten.

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Quellen und weiterführende Informationen:

Beitragsbild: pexels.com – Sarah Chai

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