Hilfe mein Hund ist nervös

Wenn Ihr Hund nervös ist, permanent hin- und herläuft, winselt oder sogar anfängt zu zittern ist guter Rat teuer. Welche Ursachen nervöses Verhalten beim Hund haben kann und wie Sie Ihrem Liebling in diesem Fall helfen können verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.

So äußert sich Nervosität beim Hund

Folgende Verhaltensweisen lassen sich beobachten, wenn ein Hund nervös ist.

  • Winseln
  • Zittern
  • Verkriechen
  • Hin- und Herlaufen
  • Zähne klappern
  • Bellen
  • Eingeklemmte Rute

Hund ist nervös – mögliche Ursachen

Unruhiges, nervöses Verhalten beim Hund kann verschiedene Ursachen haben. Die häufigsten Auslöser für ein entsprechendes Verhalten haben wir im nächsten Abschnitt für Sie zusammengefasst.

Ungewohnte Situation

Viele Hunde werden nervös, wenn sie sich in einer ungewohnten Situation wiederfinden. Ungewohnt kann zunächst alles sein, was Ihr Vierbeiner nicht kennt. Einige Hunde werden bereits bei einem Spaziergang in einer neuen Umgebung nervös.

Angst

Wenn es an Silvester anfängt draußen zu krachen oder ein Gewitter heranzieht fangen viele Hunde an unruhig zu werden. Die Nervosität lässt sich in einem solchen Fall darauf zurückführen, dass der Hund Angst hat.

Soziales Umfeld

Streitigkeiten innerhalb der Familie, eine fehlende Routine im Tagesablauf sowie der Verlust einer Bezugsperson können dazu führen, dass ein Hund unruhig wird.

Läufige Hündin

Wenn ein potenter Rüde riecht, dass eine Hündin in der Nachbarschaft läufig ist, kann dies zu nervösem Verhalten führen. Häufig versucht der liebestolle Vierbeiner alles, um zu seiner Herzensdame zu gelangen. An einen ruhigen Nachmittag auf dem Sofa ist in diesem Fall nicht zu denken.

Demenz

Mit einer beginnenden Demenz kommt es häufig zu Symptomen wie Orientierungslosigkeit und/oder Unsauberkeit. Die plötzlich auftretenden Veränderung, sowie die gestörte Wahrnehmung können den betroffenen Hund nervös machen.

Trennungsangst

Auch Trennungsangst kann dazu führen, dass ein Hund nervös wird. Häufig kommen die Vierbeiner erst dann wieder zur Ruhe, wenn ihr Halter wieder zuhause ist. Die Zeit allein verbringen die Tiere häufig winselnd vor der Tür oder indem sie die ganze Wohnung nach ihrem Menschen durchsuchen.

Nervosität beim Hund bekämpfen

Bevor Sie etwas gegen die Unruhe Ihres Hundes tun können, müssen Sie herausfinden, was die Ursache für das Verhalten ist. Im Anschluss können folgende Maßnahmen dabei helfen, Ihren Liebling zu beruhigen.

  • Reflektieren Sie Ihr eigenes Verhalten. Häufig überträgt sich die eigene Unruhe auf den Hund. Um dies zu verhindern ist es wichtig, dass Sie Selbstsicherheit ausstrahlen und Ihrem Hund durch Ihr auftreten zu verstehen geben, dass Sie alles im Griff haben.
  • Sorgen Sie für einen strukturierten Tagesablauf, an dem sich Ihr Vierbeiner orientieren kann. Feste Fütterungs- und Gassigehzeiten geben einem nervösen Hund zusätzliche Sicherheit.
  • Stellen Sie Ihrem Hund einen Rückzugsort zur Verfügung, an dem er ungestört ist.
  • Wenn ein Hund nervös ist kann körperliche sowie geistige Beschäftigung dazu beitragen, dass dieser ruhiger und ausgeglichener wird.
  • Bei Unwettern oder an Silvester sollten Sie alle Fenster und Türen abschließen und den Fernseher aufdrehen. So lassen sich die Geräusche abdämpfen oder sogar ganz ausblenden.
  • Wenn Ihr Hund nervös ist, weil er schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit gesammelt hat sollten Sie sich an einen Verhaltensexperten wenden. Dieser kann Ihnen dabei helfen ein etwaiges Trauma aufzuarbeiten.

Homöopathie gegen Nervosität beim Hund

Statt auf pharmazeutische Präparate zur Beruhigung zurückzugreifen, können Sie Ihrem nervösen Hund auch mit Homöopathischen Mitteln helfen.

Damit die Behandlung möglichst gut anschlägt sollten Sie sich bei der Suche nach einem geeigneten Mittel von einem erfahrenen Naturheilpraktiker beraten lassen.

Neben Globulis stellen auch Bachblüten eine gute Möglichkeit zur Behandlung von Nervosität beim Hund dar.

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