Grillen mit Hund

Ein Hund sitzt vor einem Grill mit Fleisch

Sommerzeit ist Barbecue Zeit. Damit Sie das Barbecue mit Hund in vollen Zügen genießen können haben wir einige Tipps für Sie. Die wichtigsten Ratschläge für das Grillen mit Hund haben wir im folgenden Artikel für Sie zusammengefasst.

Sicherheitsregeln für das Grillen mit Hund

Sonne, Freunde, ein kaltes Getränk und etwas Leckeres zu essen auf dem Grill. Was für uns Menschen ein absoluter Höhepunkt ist, kann für unsere vierbeinigen Begleiter jedoch eine Gefahr darstellen.

Worauf Sie beim Grillen mit Hund achten müssen, erfahren Sie im nächsten Abschnitt:

Kein Grillgut für Hunde

Wenn Ihr Hund Sie beim Grillen mit großen, unschuldigen Augen anschaut, sollten Sie unbedingt stark bleiben. Obwohl sich Ihr Liebling mit Sicherheit über ein Stück Fleisch oder eine Wurst freuen würde, kann Grillgut zu Durchfall und anderen Verdauungsproblemen führen.

Insbesondere fettiges, gewürztes Fleisch ist für Hunde unbekömmlich und daher tabu.

Deutlich gefährlicher als Fleisch sind Knochen. Diese neigen dazu zu splittern und bergen somit ein erhebliches Verletzungsrisiko.

Damit Ihr Hund beim Grillen nicht leer ausgeht, raten wir Ihnen einige Leckerlies bereitzuhalten. Ein hundegerechter Kauknochen beschäftigt Ihren Liebling, so dass Sie Ihr Essen in Ruhe genießen können.

Achtung Abfall

Ein Moment der Unaufmerksamkeit genügt, damit sich Ihr Hund etwas vom Tisch schnappen kann.

Im besten Fall erbeutet Ihr Liebling ein Brötchen oder eine Wurst. Deutlich dramatischer ist die Situation jedoch, wenn sich der Vierbeiner einen Fleischspieß, einen Maiskolben oder eine Knoblauchzehe einverleibt.

Im schlimmsten Fall bedeutetet dies, dass der Grillabend gelaufen ist und das Sie mit Ihrem Hund in die Tierklinik fahren müssen.

Um ein solches, potenziell lebensbedrohliches Szenario zu vermeiden, sollten Sie Ihren Hund immer im Blick haben.

Indem Sie den anfallenden Abfall umgehend in einen Hundesicheren Mülleimer werfen, können Sie verhindern, dass sich Ihre Fellnase darüber hermacht.

Beim Grillen mit Freunden sollten Sie alle Anwesenden darum bitten, es Ihnen gleichzutun.

Grillanzünder und andere Gefahrenquellen

Gewürztes Fleisch stellt nicht die einzige Gefahrenquelle beim Grillen mit Hund dar.

Auch Grillanzünder, Süße Nachspeisen sowie Alkohol können der Gesundheit Ihres Lieblings schaden.

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie auch vermeintlich uninteressante Speisen und Getränke außerhalb der Reichweite Ihres Hundes aufbewahren.

Falls Ihr Vierbeiner etwas Giftiges aufnimmt handelt es sich dabei um einen medizinischen Notfall. Zögern Sie in diesem Moment nicht, sondern wenden Sie sich schnellstmöglich an Ihren Tierarzt.

Verbrennungsgefahr

Um Ihren Hund vom Grill fernzuhalten, sollten Sie diesen im Zweifelsfall anleinen.

Auch wenn sich die meisten Hunde instinktiv vom Feuer fernhalten, kann der köstliche Geruch von brutzelndem Fleisch sehr verlockend sein.

Damit sich Ihr Hund nicht verbrennt raten wir Ihnen, den Grill zu keinem Zeitpunkt unbeobachtet zu lassen.

Da die Kohle für lange Zeit heiß bleibt, ist es am sichersten, diese nach dem Grillen mit Wasser abzulöschen.

Ein Welpenzaun ist gut geeignet, um den Grill gegenüber kleineren Hunden „abzuschirmen“.

Schädlicher Rauch

Nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere Haustiere ist Rauch extrem schädlich. Um die Atemwege Ihres Hundes vor den giftigen Rauchgasen zu schützen, sollten Sie diesen im Zweifelsfall ins Haus bringen.

Hitzschlag verhindern

Während wir Menschen das Grillen bei strahlendem Sonnenschein genießen, können zu hohe Temperaturen zu einem Hitzschlag beim Hund führen.

Schützen Sie Ihre Fellnase vor direkter Sonneneinstrahlung, indem Sie einen schattigen Rückzugsort sowie ausreichend frisches Wasser zur Verfügung stellen.

Am besten kann Ihr Hund das gemeinsame Grillen genießen, wenn dieses am späten Abend stattfindet.

Sonnencreme

Nicht nur während eines Strandbesuchs, sondern auch beim Grillen mit Hund spielt UV-Schutz eine Rolle.

Ihr Liebling wird zu diesem Anlass die meiste Zeit im Freien verbringen, so dass das Risiko eines Sonnenbrands besteht.

Dies gilt selbstverständlich in erster Linie für Hund mit wenig und/oder nur sehr dünnem Fell.

Cremen Sie bei gefährdeten Vierbeinern die Ohrenspitzen, die Schnauze und andere gefährdete Bereiche mit einer Sonnencreme für Hunde ein. Welche Sonnencreme am besten ist, kann Ihnen Ihr Tierarzt verraten.

Schließen Sie das Gartentor

Bevor Sie sich Ihren Gästen widmen und/oder sich um den Grill kümmern, sollten Sie sicherstellen, dass Sie Ihren Hund von der Leine lassen können, ohne dass dieser sich aus dem Staub machen kann.

Obacht ist vor allem dann angebracht, wenn Ihr Hund dazu neigt, allein auf Wanderschaft zu gehen und/oder wenn Sie den Garten nicht kennen.

Checken Sie daher immer, ob der Garten rundherum eingezäunt ist, und bitten Sie alle anwesenden darum, dass Eingangstor stets geschlossen zu halten.

Rückzugsort

Viele Gäste stellen nicht nur eine Herausforderung für den Gastgeber dar.

Auch für Ihren Vierbeiner kann das Grillfest stressig werden. Daher sollten Sie Ihrem Hund einen ruhigen Ort zur Verfügung stellen, an den er sich zurückziehen kann.

Da Hunde – wie kleine Kinder – nicht wissen, wann genug ist, raten wir Ihnen Ihren Liebling im Blick zu behalten.

So können Sie eingreifen, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Liebling gestresst ist und diesen rechtzeitig aus der Situation holen.

Belohnung für den Vierbeiner

Da sich Grillfleisch – wie bereits erwähnt – nicht für den Hundemagen eignet, ist es am besten einige hundegerechte Leckerlies vorzubereiten.

Geben Sie Ihrem Hund einen mit Leckereien gefüllten Kong, ein Schweineohr oder eine andere Leckerei.

So ist Ihr Hund beschäftigt und leidet nicht allzu sehr, wenn Sie sich vor seinen Augen den Bauch vollschlagen

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