Bindung zum Hund stärken: Tipps & Tricks

Ein Hund sitzt mit seinem Halter am See

Sie wollen die Bindung zu Ihrem Hund verstärken? Eine enge Bindung erleichtert das tägliche zusammenleben und hilft Ihnen dabei Ihren Liebling besser zu verstehen. Wie Sie Beziehung zu Ihrem Vierbeiner verbessern und warum dies so wichtig ist erfahren Sie in diesem Beitrag.

So verbessern Sie die Beziehung zu Ihrem Hund

Im folgenden Abschnitt haben wir die besten Tipps zur Stärkung der Mensch-Hund Beziehung für Sie aufgelistet:

Bringen Sie Ihrem Hund neue Tricks bei

Wenn Sie Ihrem Hund neue Tricks beibringen, ist dies ein guter Weg, um Ihren Liebling geistig auszulasten und gleichzeitig die Bindung zu verbessern.

Alles was Sie hierzu benötigen sind Leckerlis, Zeit und ausreichend Geduld. Welchen Trick Sie Ihrem Hund beibringen, bleibt Ihnen überlassen.

Sie sollten allerdings darauf achten, dass Sie Ihren Vierbeiner nicht überfordern. Erfolgserlebnisse sind wichtig und sorgen dafür, dass Ihre Fellnase motiviert bleibt.

Für den Anfang reichen einfache Tricks wie „Gib Pfötchen“ oder „Dreh dich“ vollkommen aus. Später können Sie schwerere Tricks einstudieren.

Frau mit Hund

Spielen Sie mit Ihrem Hund

Das gemeinsame Spielen stellt für Hunde nicht nur eine Form der Beschäftigung dar, sondern stärkt auch den Zusammenhalt innerhalb des Rudels.

Wenn Sie die Bindung zu Ihrem Hund festigen wollen, sollten Sie diesen daher regelmäßig zum gemeinsamen Toben auffordern und/oder auf dessen Aufforderungen eingehen.

Obwohl Sie Ihrer Kreativität dabei freien Lauf lassen können, ist es empfehlenswert, auf die individuellen Vorlieben Ihres Lieblings einzugehen. Während manche Hunde lieber einem Ball hinterherjagen, bevorzugen andere ein Zerr- oder Versteckspiel.

Wichtig ist, dass Hund und Halter zusammen Spaß haben.

Lernen Sie die Hundesprache

Auch wenn es für Laien nicht immer direkt erkennbar ist, geben uns Hunde durch ihre Körpersprache permanent zu verstehen, wie sie sich fühlen und was sie gerade beschäftigt.

Um die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund zu stärken, ist es wichtig, dass Sie lernen, Ihren Hund zu lesen.

Dies gibt Ihnen die Möglichkeit zu erkennen, ob Ihr Liebling gerade gestresst, nervös oder ängstlich ist und ihm – falls notwendig – zur Seite zu stehen.

Ein Grundwissen in Sachen „Hundesprache“ kann sich darüber hinaus in Alltagssituationen (etwa beim Gassi gehen oder beim Tierarzt) als praktisch erweisen.

Bleiben Sie souverän

Als Hundehalter müssen Sie auch in stressigen Situationen die Ruhe bewahren. Ihr Hund orientiert sich an Ihnen und sieht Sie als Fels in der Brandung.

Emotionale Ausbrüche könnten Ihren Vierbeiner nicht nur verängstigen, sondern auch dazu führen, dass dieser Sie nicht mehr als „Rudelführer“ anerkennt.

Um die gute Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund nicht aufs Spiel zu setzen, sollten Sie daher stets versuchen, sich in dessen Anwesenheit zu kontrollieren.

So weiß Ihr Hund, dass er sich in jeder Lebenslage auf Sie verlassen kann und wird sich noch stärker an Sie binden.

Kontaktliegen

Eine weitere Methode, um die Bindung zwischen Menschen und Hund zu stärken ist das sogenannte Kontaktliegen.

Damit sie Energie sparen, verbringen wildlebende Hunde sowie Wölfe viel Zeit, damit zusammengekuschelt zu ruhen.

Dies wirkt sich positiv auf den Zusammenhalt innerhalb des Rudels aus.

Wenn Sie die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Liebling verbessern möchten, können Schmuseeinheiten auf dem Sofa dabei helfen.

Sorgen Sie für eine ausgewogene Ernährung

Liebe geht durch den Magen. Dies gilt nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere geliebten Fellnasen.

Zeigen Sie Ihrem Hund wie viel er Ihnen bedeutet, indem Sie ihn mit hochwertigem und gesundem Futter versorgen.

Füttern Sie Ihrem Hund regelmäßig Leckerlis aus der Hand, wenn Sie die Bindung stärken wollen. So fassen auch ängstliche und/oder traumatisierte Vierbeiner aus dem Tierheim schnell vertrauen.

Geben Sie Ihrem Hund ausreichend Freiraum

Als Hundehalter sollten Sie Ihrer Fellnase ausreichend Freiraum lassen. Dies gilt sowohl für erfahrene- als auch für neue Hundehalter.

Damit sich Ihr Liebling bei Ihnen einleben kann, ist es wichtig, dass er sein neues Reich auf eigene Faust und in seinem Tempo erkunden kann.

Geben Sie Ihrem Hund während dieser Bindungsphase, die Zeit er braucht um sich an sein neues Zuhause zu gewöhnen.

Bieten Sie ihm einen sicheren und gemütlichen Rückzugsort und nehmen Sie es nicht persönlich, wenn Ihr Vierbeiner mal etwas Zeit für sich benötigt.

Gemeinsame Spaziergänge

Ausflüge in Wald und Flur sind ein perfektes Mittel, um die Beziehung zu Ihrem Hund zu verbessern. Damit keine Langeweile aufkommt, sollten Sie immer mal wieder auf Entdeckungstour gehen und bislang unentdeckte  Wege gehen.

Durch neue Eindrücke lasten Sie Ihre Fellnase nicht nur körperlich, sondern auch mental aus.

Wir raten Ihnen außerdem kleinere Trainingseinheiten in die Spaziergänge einzubauen. Lassen Sie Ihren Liebling einen Apportierbeutel suchen, üben Sie neue Tricks ein oder lassen Sie ihn einfach die gängigen Grundkommandos absolvieren.

Dadurch bringen Sie Abwechslung in den Alltag und stärken das Verhältnis zu Ihrem Hund.

Hundesport

Sie sind gerne sportlich aktiv und möchten die Bindung zu Ihrem Hund stärken? In diesem Fall gibt es wohl kaum etwas besseres als Hundesport.

Beim Bikejöring, Mantrailing, Agility oder anderen actiongeladenen Sportarten wachsen Sie und Ihr Liebling zu einer Einheit zusammen.

Wenn Ihr Vierbeiner gesund ist steht gemeinsamen Trainingseinheiten nichts im Wege.

Bei der Wahl eines Hundesports sollten Sie die individuellen Vorlieben/Stärken berücksichtigen. So wird ein Bloodhound in der Regel deutlich mehr Freude am Mantrailing haben als ein Australian Shepherd.

Zeichen für eine Gute Bindung zwischen Mensch-und Hund

Ob Ihr Hund sich an Sie gebunden fühlt können Sie unter anderem an diesen Indikatoren erkennen:

  • Ihr Hund entfernt sich auch ohne Leine nicht weit von Ihnen
  • Beim Training zeigt sich Ihr Liebling motiviert und hört gut
  • Wenn Sie nachhause zurückkehren freut sich Ihr Hund Sie wiederzusehen
  • Ihr Vierbeiner sucht Ihre Nähe und Zuneigung
  • Auch unter Ablenkung lässt sich Ihr Hund von Ihnen abrufen
  • In vermeintlichen Gefahrensituationen versucht Ihr Hund Sie zu beschützen
  • Regelmäßiger Augenkontakt

Zeichen für eine schlechte Bindung zwischen Mensch und Hund

Wenn die Bindung zu Ihrem Hund verbesserungswürdig ist, können Sie dies anhand folgender Anzeichen erkennen:

  • Ihr Vierbeiner hört schlecht
  • Bei Spaziergängen lässt sich Ihr Hund nur schwer abrufen
  • Ohne Leine entfernt sich Ihr Liebling, ohne sich nach Ihnen umzuschauen
  • Ihr Hund wirkt antriebslos und hat keine Lust auf gemeinsame Aktivitäten
  • Wenn sich Ihr Hund nicht anfassen lässt oder aggressiv reagiert deutet dies auf eine schlechte Bindung hin
  • Kein Augenkontakt

Wie lange dauert es bis ein Hund Bindung aufbaut?

Wenn Sie einen Welpen haben, wird dieser natürlich deutlich schneller eine Bindung zu Ihnen aufbauen, als es bei einem Hund aus dem Tierschutz oder dem Tierheim der Fall ist.

Bei Welpen sind die ersten Lebenswochen nach dem Einzug entscheidend. Während dieser Zeit sollten Sie so viel mit Ihrem Liebling unternehmen wie möglich. So wachsen Sie zu einer Einheit zusammen und helfen Ihrem Vierbeiner dabei, eine Beziehung zu entwickeln und Vertrauen aufzubauen.

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