Beißerei zwischen eigenen Hunden: Auslöser und Tipps

Eine Beißerei zwischen den eigenen Hunden kann sehr beunruhigend und traumatisch sein. Die Ursachen für eine Auseinandersetzung im eigenen Rudel können vielfältig sein, von Territorialstreitigkeiten bis hin zur Futterverteidigung kommen verschiedene Auslöser infrage. Was Sie als Hundehalter in einer solchen Situation tun können und wie sich Streit im Rudel verhindern lässt, verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.

Mögliche Ursachen für eine Beißerei zwischen den eigenen Hunden

Es gibt viele mögliche Ursachen für dieses Verhalten, einschließlich

Ressourcenverteidigung: Wenn ein Hund sein Futter, Spielzeug oder andere Ressourcen aggressiv verteidigt, kann dies zu Konflikten innerhalb des Rudels führen.

Dominanzkämpfe: Versucht ein Hund, seine Position innerhalb des Rudels zu behaupten oder die eines anderen Rudelmitglieds zu beanspruchen, kann dies schnell zu einer Beißerei führen.

Unsicherheit: Ein eher unsicherer Hund kann aus Angst zuschnappen. Dies kann speziell dann passieren, wenn der Hund gerade erst eingezogen und noch nicht richtig angekommen ist.

Territoriales Verhalten: Auch die Verteidigung des Schlafplatzes oder des Sofas gegenüber anderen Rudelmitgliedern kommt als Auslöser für eine Beißerei infrage.

Frustration: Wenn Hunde nicht ausreichend gefordert werden, kann dies schnell zu unerwünschten Verhaltensänderungen und Stress im Rudel führen.

Überstimulierung: Aufregung oder intensives Toben kann dazu führen, dass die Stimmung kippt und es zu einer Auseinandersetzung kommt.

Unser Tipp: Trennen Sie die Streithähne

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Meine Hunde gehen aufeinander los: Was kann ich tun?

Im Falle einer Beißerei ist es wichtig, ruhig zu bleiben und sofort zu handeln.

Trennen Sie die Hunde und bringen Sie die Streithähne in separate Räume.

Überprüfen Sie, ob die beteiligten Fellnasen Verletzungen aufweisen und lassen Sie diese gegebenenfalls von einem Tierarzt behandeln.

Falls sich die Beißerei auf Ressourcenverteidigung oder ein Problem mit der Rangordnung zurückführen lässt, ist es ratsam, einen Hundetrainer oder Verhaltensspezialisten zu konsultieren.

Klar definierte Regeln und deren konsequente Umsetzung können dabei helfen, zukünftige Beißereien zu verhindern.

Wichtig: Sich zwischen kämpfende Hunde zu stellen ist riskant. Falls Sie sich dazu entscheiden, dazwischen zu gehen, sollten Sie Ihre Hände mit einer Decke oder einem Pullover schützen. Deutlich sicherer und häufig auch effektiver ist es, Wasser über die Hunde zu schütten.

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Beißerei zwischen eigenen Hunden vorbeugen

Folgende Maßnahmen sind geeignet, um eine Beißerei im eigenen Rudel präventiv zu verhindern.

Sozialisierung

Eine der wichtigsten Maßnahmen ist eine frühzeitige Sozialisierung der Hunde, um sicherzustellen, dass diese sich in der Gegenwart von Artgenossen wohlfühlen und friedlich verhalten. Eine gute Sozialisierung umfasst nicht nur Kontakte mit anderen Hunden, sondern auch eine ausreichende Gewöhnung an verschiedene Umgebungen, Geräusche und Menschen.

Faire Ressourcenverteilung innerhalb des Rudels

Ressourcenkonflikte lassen sich leicht vermeiden. Stellen Sie hierzu sicher, dass jeder Hund seinen eigenen Futter- und Wassernapf hat. Auch das Spielzeug sowie Schlafplätze müssen gerecht verteilt werden. Bei der Fütterung sollte stets darauf geachtet werden, dass der ranghöhere Hund sein Futter zuerst erhält. Alternativ können Sie Ihre Lieblinge aber auch getrennt voneinander füttern.

Lernen Sie die Körpersprache

Als Hundehalter sollte man dazu in der Lage sein, die Körpersprache von Hunden zu lesen und einordnen zu können. Wenn es zu einer Beißerei zwischen den eigenen Hunden kommt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man diese hätte verhindern können, wenn man die vorausgehenden Signale entsprechend gedeutet hätte.

Artgerechte Beschäftigung und Auslastung

Ausreichend Bewegung und mentale Stimulation sind das A und O, um Langeweile und Frustration innerhalb des Rudels zu vermeiden. Bei der Mehrhundehaltung lässt sich dies am besten durch tägliche Spaziergänge, Spiele und Training erreichen.

Fazit

Letztendlich ist es wichtig, die eigenen Hunde immer im Auge zu behalten und schnell zu handeln, wenn man Anzeichen von Konflikten bemerkt. Eine frühe Intervention kann helfen, eine Beißerei zwischen den eigenen Hunden zu verhindern. Wenn man unsicher ist, wie man in einer bestimmten Situation reagieren soll, sollte man sich an einen erfahrenen Hundetrainer wenden.

Quellen und weiterführende Informationen:

Beitragsbild: pexels.com – Chris F

pexels.com – sergio souza

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