Angeln mit Hund: Petri Heil

Wenn Sie Ihren Hund mit zum Angeln nehmen möchten und nicht wissen, wie Sie es Ihrem Hund am Wasser bequem machen können, sollten Sie sich den folgenden Beitrag durchlesen. Wir verraten Ihnen, welches Hundezubehör beim Angeln mit Hund wichtig ist und worauf Sie sonst noch achten müssen.

Tipps zum Angeln mit Hund

Damit Ihnen der Angeltag mit Ihrem Vierbeiner in guter Erinnerung bleibt haben wir die wichtigsten Tipps für Sie zusammengefasst und unten für Sie aufgelistet:

Sicherheit beim Angeln mit Hund

Wenn Sie Ihren Hund mit zum Angeln nehmen, sollten Sie sich über die damit einhergehenden Risiken im Klaren sein. Insbesondere herumliegende Haken sowie Angelschnüre bergen ein gewisses Verletzungsrisiko.

Damit sich Ihr Hund am Angelplatz bewegen kann, ohne dass Sie sich sorgen machen müssen, empfehlen wir Ihnen diesen im Vorfeld gründlich abzusuchen. Entfernen Sie weggeworfene Köder, Glasscherben sowie Essensreste. So ist sichergestellt, dass Ihr Liebling Ihnen beim Angeln Gesellschaft leisten kann, ohne dass etwas passiert.

Falls Sie vom Boot aus Angeln möchten, kann es sinnvoll sein, eine Rettungsweste für Hunde zu verwenden.

Angler, die Brot oder Futterteig verwenden, um Fische anzufüttern sollten darauf achten, dass Ihr Liebling sich nicht an den Lockstoffen bedienen kann.

Achtung Zecken

Zecken sind ein leidiges Thema und die meisten Hundehalter sind diesbezüglich bereits ausreichend sensibilisiert.

Nichtsdestotrotz möchten wir Sie an dieser Stelle erneut auf das Risiko eines Zeckenbisses hinweisen.

Zecken können potenziell tödliche Krankheiten wie beispielsweise Borreliose übertragen. Zudem kann sich die Einstichstelle entzünden und schlimmstenfalls zu einem äußerst unangenehmen Hot Spot führen.

Schützen Sie Ihren Vierbeiner, indem Sie ihn vor dem Angeln mit Kokosöl oder anderen geeigneten Abwehrmitteln einreiben.

Nach dem Angeln sollten Sie Ihren Liebling gründlich durchchecken und unerwünschte Gäste aus dem Fell entfernen.

Hund beim Angeln beschäftigen

Auch wenn Sie in erster Linie Angeln gehen, um einen Fisch zu fangen und die Seele baumeln zu lassen, darf Ihr Hund dabei nicht zu kurz kommen.

Während ältere Hunde häufig kein Problem damit haben ohne Beschäftigung am Wasser herumzuliegen, wollen die meisten Jungspunde nach einiger Zeit bespaßt werden.

Ein Suchspiel ist genau das richtige, um Ihren Hund beim Angeln zu beschäftigen. Verstecken Sie einige Leckerlies unter Sträuchern oder zwischen Ästen und Lassen Sie Ihren Hund danach suchen.

Alternativ können Sie auch einen Ball mitnehmen und Ihren Liebling beim Apportieren körperlich auslasten.

Weiterhin können Sie die Zeit des Wartens zum Einstudieren kleinerer Tricks nutzen. So ist Ihr Angelausflug auch dann erfolgreich, wenn Sie keinen Hecht an Land ziehen.

Machen Sie es Ihrem Hund gemütlich

Die meisten Angler verfügen über ausreichend Sitzfleisch um es – falls notwendig – lange am Wasser auszuhalten.

Damit Ihr Vierbeiner es schön gemütlich hat, während Sie auf einen Biss warten, sollten Sie eine Hundedecke oder ein transportables Hundebett einpacken.

Beim Angeln im Sommer ist es am besten, einen Rückzugsort im Schatten einzurichten.

An kälteren Tagen raten wir Ihnen dazu, Ihren vierbeinigen Angelpartner mit einer Hundejacke oder einem Hundepullover warmzuhalten.

Denken Sie außerdem an einen Wassernapf und Hundefutter. Kausnacks sind genau das richtige um Ihren Hund beim Angeln bei Laune zu halten.

Ausrüstung zum Angeln mit Hund

Wer mit seinem Hund Angeln gehen will muss einiges schleppen. Neben Ködern, Kescher, Rute und anderem Angelzubehör muss schließlich auch das benötigte Hundezubehör an den Spot gebracht werden. Was an einem Angeltag mit Hund nicht fehlen darf haben wir im folgenden Abschnitt für Sie zusammengefasst.

Hundedecke: Beim Angeln mit Hund zählt eine Decke – oder ein weiches Kissen – zur absoluten Grundausstattung. Besonders ältere Hunde wissen eine gemütliche Unterlage zu schätzen und nehmen diese gerne an.

Kausnacks: Falls mal wieder nichts beißen will und Sie „Überstunden“ am Wasser machen müssen, können Sie Ihren Hund mit einem Kausnack beschäftigen.

Wassernapf: Damit keine Verdauungsprobleme aufkommen, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Liebling ausschließlich sauberes Wasser trinkt. Ein Trinknapf sowie eine Wasserflasche ist nicht nur an warmen Sommertagen- sondern auch während der kühleren Jahreszeit wichtig.

GPS-Tracker: Sie gehen gerne an unbekannten/abgelegenen Orten Angeln? In diesem Fall kann sich die Anschaffung eines GPS-Trackers auszahlen. So können Sie Ihren Hund jederzeit orten und wiederfinden, falls er sich mal selbstständig machen sollte.

Schleppleine: Eine Schleppleine bietet Ihrem Hund beim Angeln Bewegungsfreiheit, ohne dass dieser sich aus dem Staub machen kann. In Verbindung mit einem Anlegepflock oder einer anderen – stabilen – Befestigungsmöglichkeit ist eine Schleppleine unschlagbar.

Sonnenschirm: Auch Hunde können einen Hitzschlag bekommen. Um Ihren Hund vor den Sonnenstrahlen zu schützen, können Sie einen Sonnenschirm mitnehmen. Auf diese Art und Weise kann sich Ihr Hund beim Angeln im Sommer zurückziehen.

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