Hundezahnpasta: für saubere Zähne

Einem Hund werden die Zaehne mit Hundezahnpasta geputzt

Um Zahnstein, Zahnfleischentzündungen und anderen Problemen vorzubeugen sollten Sie Ihrem Vierbeiner regelmäßig die Zähne putzen. Hundezahnpaste ist hierzu bestens geeignet. Worauf Sie beim Kauf einer Zahnpasta für Hunde achten sollten, welche Rolle Zahnhygiene spielt und wie Sie Hundezahnpasta selbst machen können verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Hundezahnpasta: Unsere Favoriten

Letzte Aktualisierung am 22.06.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Muss ich Hundezahnpasta verwenden?

Ob Sie Hundezahnpasta benutzen bleibt Ihnen überlassen. Sie sollten allerdings bedenken, dass Kausnacks nicht ausreichen, um Zahnproblemen vorzubeugen.

Für eine umfassende Zahnpflege sind eine Hundezahnbürste sowie eine spezielle Hundezahnpasta deutlich besser geeignet. So lassen sich Mundgeruch und andere unangenehme Begleiterscheinung mangelnder Zahnhygiene verhindern oder sogar vermeiden.

Zahnpasta für Hunde kann Ihnen aber nicht nur hohe Tierarztkosten ersparen, sondern Ihnen auch die Zahnreinigung erleichtern.

Warum kann ich keine „normale“ Zahnpasta verwenden?

Von der Verwendung normaler Zahnpasta raten wir ab. Die meisten Zahncremes für Menschen enthalten Inhaltsstoffe, die Hunde nicht vertragen.

Damit es nicht zu Verdauungsproblemen oder gar Vergiftungserscheinungen kommt sollten Sie unbedingt eine Zahnpasta für Hunde nehmen.

Diese werden speziell für Hunde hergestellt und haben oft einen Fleischgeschmack.

Die Vorteile regelmäßiger Zahnpflege beim Hund

Wenn Sie Ihrem Liebling mit einem Zahngel die Zähne putzen beugen Sie damit nicht nur der Entstehung von Zahnstein vor.

Folgende Vorteile hat die Zahnpflege noch:

Verhindert Mundgeruch

Damit Ihnen kein unangenehmer Geruch entgegenkommt, wenn Ihr Hund Sie beim nachhause kommen mit Küssen überhäuft ist, müssen Sie sich gut um die Zähne kümmern.

Mundgeruch lässt sich häufig auf  eine hohe Anzahl Bakterien im Maul zurückführen. Mit proaktiver Zahnreinigung kann man diese bekämpfen und für einen reinen Atem sorgen.

Beugt Zahnfleischentzündungen vor

Auch Zahnfleischentzündungen sind ein Resultat mangelnder Zahnpflege. Zu Entzündungen des Zahnfleischs kommt es durch Futterrückstände an den Zahnhälsen.

Diese werden in Verbindung mit Speichel zu Zahnstein und stellen einen Herd für schädliche Bakterien dar.

Die Stoffwechselprodukte welche die Bakterien produzieren sind es, die den Zahnschmelz und Zahnfleisch zerstören.

Auf Dauer führen die Entzündungen zu Zahnfleischbluten oder Zahnverlust. Es gibt sogar Fälle, in denen die Kieferknochen von der Entzündung betroffen sind. Wenn Sie entsprechenden Problemen vorbeugen wollen sollten Sie auf eine gute Zahnhygiene.

Reduziert Plaque und Zahnstein

Eines der Hauptziele bei der Verwendung von Zahnpasta und beim Zähneputzen allgemein ist es Zahnstein und Plaque zu verhindern.

Werden die Futterrückstände nicht entfernt, bildet sich schnell Plaque, welcher ohne Gegenmaßnahmen zu Zahnstein führt.

Dieser wird mit der Zeit immer härter und bildet eine schwer zu entfernende Schicht auf der sich unzählige Bakterien tummeln.

Um Zahnstein wieder loszuwerden bleibt häufig nur noch der Gang zum Tierarzt.

Entfernt Futterrückstände

Mit einer Zahnbürste und einem guten Zahnpflegegel lassen sich die Futterrückstände gut entfernen.

Ein ähnlicher Effekt lässt sich durch Kauknochen oder andere Kausnacks erzielen.

Allerdings kommt man mit der Zahnbürste auch an unzugängliche Stellen und kann so das gesamte Gebiss sauber halten.

Durch die zusätzliche Verwendung einer Zahnpasta für Hunde werden die Futterpartikel aufgeweicht und lassen sich somit deutlich leichter beseitigen.

Fördert den allgemeinen Gesundheitszustand

Wie Sie vielleicht wissen sorgt eine gute Zahnhygiene nicht nur dafür, dass die Zähne Ihres Hundes sauber bleiben. Auch auf den Rest des Organismus hat die Zahnreinigung positive Auswirkungen.

Unbehandelt erhöhen Zahnfleischentzündungen erhöhen das Risiko für Probleme mit der Leber und dem Herzen.

Hundezahnpasta kaufen Ratgeber

Die wichtigsten Anschaffungskriterien im Überblick:

Inhaltsstoffe:  Die Inhaltsstoffe spielen eine wesentliche Rolle.

Da Hunde nicht dazu in der Lage sind, die Paste nach dem Zähneputzen auszuspucken werden bei der Herstellung von Hundezahncremes spezielle Formeln verwendet.

So soll sichergestellt werden, dass Ihr Liebling keine Substanzen aufnimmt, die er nicht verträgt oder die ihm schaden könnten.

Wenn Sie diesbezüglich auf Nummer sicher gehen möchten, sollten Sie eine Hundezahnpasta mit natürlichen Inhaltsstoffen wählen.

Geschmack: Während Zahncreme für Menschen meist nach Pfefferminze schmeckt, setzen die Produzenten von Hundeprodukten meist auf Hähnchen- oder Leberwurstgeschmack.

So wird Ihr Liebling schnell gefallen am Prozedre finden und dieses ohne zu murren über sich ergehen lassen.

Menge: Da beim Zähneputzen immer nur eine geringe Menge Paste zum Einsatz kommt ist die Größe der Zahnpastatube kein wirkliches Kaufkriterium.

Es ist folglich besser eine kleine, aber effektive Menge zu kaufen, als eine große Tube mit minderwertigem Inhalt zu wählen.

Wie oft muss ich meinem Hund die Zähne putzen?

Wenn Sie Ihrem Vierbeiner nur einmal pro Monat die Zähne putzen, können Sie sich die Anschaffung einer Hundezahnpasta sparen.

Für einen nachhaltigen Effekt und eine effektive Reinigung sollten Sie die Zahnpflege beim Hund zur Routine machen.

Auch die meisten Experten gehen mit dieser Ansicht konform und sprechen sich für eine wöchentliche Reinigung aus.

Wenn die Zahnpflege zuvor für längere Zeit vernachlässigt wurde empfiehlt es sich sogar, die Zähne jeden Tag zu putzen.

Falls Sie nicht genau wissen, wie oft Sie Ihrem Liebling die Zähne putzen sollten, können Sie sich diesbezüglich von Ihrem Tierarzt beraten lassen.

Hundezahncreme selbst herstellen

Wenn Sie den im Handel erhältlichen Produkten nicht trauen können Sie eine solche auch selbst herstellen.

So wissen Sie genau, welche Inhaltsstoffe enthalten sind und müssen sich keine Sorgen machen.

Zur Herstellung können Sie sich an der folgenden Anleitung orientieren:

–             1/2 Teelöffel Natron

–             1 Teelöffel Rinderbrühe für einen unwiderstehlichen Geschmack

–             Eine geringe Menge Kokosöl

–             Etwas frische Petersilie

Vermischen Sie die Zutaten in einem Glasbehälter und sorgen Sie dafür, dass dieser kühl gelagert wird.

Wichtig: Im Kühlschrank hält sich die DIY-Hundezahnpaste für etwa eine Woche.

Was kostet Hundezahnpasta?

Je nach Hersteller, Menge und den jeweiligen Inhaltsstoffen kosten Hundezahncremes zwischen 4 und 20 Euro. Nur weil eine Zahnpasta teuer ist bedeutet das längst nicht, dass diese auch am besten für Ihren Vierbeiner ist. Es gibt günstige Zahncremes, die halten was sie versprechen und zudem frei von kritischen Inhaltsstoffen sind.

Wo kann ich Hundezahnpasta kaufen?

Die meisten Tierläden haben Hundezahnpasta in Ihrem Warenbestand. Häufig finden sich die Zahncremes in der Abteilung für Pflegeprodukte. Falls Sie keinen Tierhandel in Ihrer Umgebung haben oder sich den Weg dorthin ersparen möchten können Sie Hundezahncreme auch im Internet bestellen. Bei Versandhändlern wie amazon.de oder Zooryoal.de gibt es in der Regel eine große Auswahl an verschieden Zahncremes für Hunde.

Quellen und weiterführende Informationen

Titelbild: depositphotos.com – NewAfrica

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