Kaffeeholz für Hunde: Nachhaltiger Kauspaß?

brauner Hund mit einem Kaffeeholz

Kauen liegt Hunden im Blut. Es hat nicht nur einen stresslösenden Effekt, sondern hilft auch bei der Zahnpflege und dient als Beschäftigung. Wenn Sie Ihrem Hund keinen echten Statt eines Knochens können Sie Ihrem Hund Kaffeeholz zum kauen geben. Was es damit auf sich hat erfahren Sie in diesem Beitrag.

Darf ich meinem Hund Kaffeeholz geben?

Definitiv! Solange es sich um ein unbehandeltes Produkt aus dem Tierhandel handelt spricht nichts dagegen. Sie sollten sich jedoch darüber im Klaren sein, dass Kaffeeholz nicht für alle Hunde geeignet ist.

Insbesondere für Welpen aber auch ältere Vierbeiner sind „weichere“ Kauartikel die bessere Wahl. In einigen Fällen kann es zu rissen in den Zähnen kommen. Auch eine Verletzung durch abgebrochene Splitter lässt sich nicht gänzlich ausschließen.

Es empfiehlt sich daher, seinen Hund immer im Blick zu behalten, wenn sich dieser am Kaffeeholz zu schaffen macht.

Ist Kaffeeholz für Hunde gefährlich?

Auf diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Es gibt wohl immer wieder Hunde, die ein Stück erwischen, dass etwas härter ist.

Im Internet findet man zudem einige Berichte von Hundebesitzern, deren Liebling sich an einem Kaffeeholz-Splitter verletzt hat.

Die Mehrheit der Hundehalter scheint allerdings zufrieden zu sein.

Ist Kaffeeholz für Welpen geeignet?

Nein! Nur Hunde mit einem vollständig ausgebildeten Gebiss sollten ein Kaffeeholz bekommen. Bei zweifeln oder Fragen kann es sinnvoll sein, einen Tierarzt zu konsultieren.

Die Vorteile von Kaffeeholz

Im folgenden Abschnitt haben wir die wichtigsten Vorteile für Sie aufgelistet:

  • Langlebig
  • Kein unangenehmer Geruch
  • Stresslindernd
  • Beruhigend
  • Unterstützt die Zahnhygiene

Der große Vorteil von Kaffeeholz liegt in der Tatsache, dass es so beständig ist. Während „normale“ Kausnacks meist relativ schnell vernichtet werden, hält der Kauspaß mit einem Kauholz deutlich länger an.

Zudem reduziert das Kauen Stress und wirkt beruhigend.

Nach der Fütterung lässt sich ein Kaffeeholz als „Zahnbürste“ verwenden. Es unterstützt die Zahnpflege und beugt Zahnstein oder ähnlichen Problemen vor.

Tipp: Lagern Sie das Holz immer an einem luftigen, trockenen Platz. Andernfalls könnte es zu einer oberflächlichen Schimmelbildung kommen, die das Kauholz unbrauchbar machen würde.

Kaffeeholz kaufen: Darauf müssen Sie achten

Größe: Achten Sie darauf, dass Sie ein Kauholz nehmen, dass zur Größe Ihres Lieblings passt. So ist sichergestellt, dass Ihr Vierbeiner das Holz nicht versehentlich verschluckt.

Nachhaltigkeit: Kaufen Sie nach Möglichkeit ein Stück „Abfall-Holz“. Dabei handelt es sich um Holzstücke, die bei der Verjüngung der Kaffeeplantagen anfallen, ohne dass unnötig Bäume gefällt werden müssen.

Preis: Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden, sollten Sie sich etwas Zeit nehmen und einen Preisvergleich anstellen. Dies geht schnell und kann Ihnen dabei helfen ein wenig zu sparen.

Mögliche Alternativen zu Kaffeeholz

Sie sind zu der Erkenntnis gekommen, dass ein Kaffeeholz doch nicht das Richtige für Ihren Hund ist?

Wir haben die besten Alternativen für Sie zusammengefasst:

Olivenholz: Naturbelassenes Olivenholz ist eine gute Alternative zum Kaffeeholz. Es ist robust und reich an natürlichen Ölen. Darüber hinaus enthält es antibakteriell wirkende Substanzen.

Kauwurzel: Hier bietet sich die Wurzel der Erika-Baumheide an. Diese hat ein knollenartiges Aussehen, ist äußerst widerstandsfähig und kann nicht splittern.

Geweih: Die abgeworfenen Schaufeln von Elch, Hirsch und Co enthalten zwar viele Mineralien, sind aber auch sehr hart. Dies ist auch der Grund, warum Geweihe von vielen Tierärzten als „Zahnkiller“ verteufelt werden.

Getrocknete Kauartikel: Die Auswahl an getrockneten Kauartikeln ist groß: Rinderlunge, Pferdestrossen oder Rinderkopfhaut sind bei allen Hunden beliebt enthalten aber jede Menge Kalorien und werden gerne verschluckt.

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