Sie müssen Ihrem Hund ständig die Terassentür öffnen? Was wäre, wenn dieser ohne Ihre Hilfe rein- und rausgehen könnte? Eine Hundeklappe mit Chip macht genau das möglich. Wie eine solche Hundeklappe funktioniert und worauf Sie bei der Anschaffung achten müssen, erfahren Sie in diesem Artikel.
Hundeklappe mit Chip

Inhaltsverzeichnis
- 1 Hundeklappe mit Chip
- 2 Hundeklappe gegen unerwünschte Gäste
- 3 Hundeklappen mit Chip-Erkennung
- 4 So funktioniert eine Haustierklappe mit Chiperkennung
- 5 Wer kann durch die Klappe gehen?
- 6 Ist eine Hundeklappe auch mit dem Chip der Katze kombinierbar?
- 7 Welche Extrafunktionen sind sinnvoll?
- 8 Wie sieht es mit dem Einbruchschutz aus?
- 9 Wo montiere ich die Hundeklappe am sinnvollsten?
- 10 Hundeklappe selbst einbauen? Ja oder Nein?
- 11 Kann man eine Chip-Erkennung nachrüsten?
Hundeklappe gegen unerwünschte Gäste
Herkömmliche Haustierklappen finden sich in vielen Haushalten. Das Problem mit herkömmlichen Modellen liegt jedoch in der Tatsache, dass sich nicht nur der eigene Hund Zugang zum Haus verschaffen kann.
Theoretisch können auf diesem Wege auch andere Tiere in Ihr Haus gelangen. Damit Nachbars Katze vor der Tür warten muss ist ein Hundeklappe mit Chip genau das Richtige.
Hundeklappen mit Chip-Erkennung
Um Überraschungen vorzubeugen müssen Sie nicht auf eine Haustierklappe verzichten. Eine geeignete Alternative stellen Hundeklappen mit einer integrierten Mikrochiperkennung dar.
Der Hundechip gehört hierzulande längst zum Standard. Auf diesem ist eine individuelle, einzigartige Nummer gespeichert, die mit einem entsprechenden Lesegerät erfasst werden kann.
Sollte Ihr Hund aus dem Ausland stammen, können Sie diesen gegen eine geringe Gebühr von Ihrem Tierarzt chippen lassen.
Dies hat nicht zuletzt den Vorteil, dass Sie Ihren Liebling anschließend bei einem Tierregister registrieren können. So erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Sie und Ihr Hund wieder vereint werden, falls dieser mal wegrennt.
So funktioniert eine Haustierklappe mit Chiperkennung
Je nach Hersteller und Modell funktionieren Haustierklappen mit Chiperkennung verschieden. Die meisten Haustierklappen sind mit dem oben beschriebenen Chipimplantat kompatibel.
Darüber hinaus gibt es klappen, die in Kombination mit einem kleinen Anhänger funktionieren. Dieser fungiert als Chip-Ersatz und wird einfach ans Halsband gehangen.
Wer kann durch die Klappe gehen?
Nach dem Einbau, muss man die Hundeklappe anlernen. Dies geht schnell und ist in wenigen Augenblicken erledigt.
Wenn Ihr Hund sich nun auf die Klappe zubewegt, wird der Hundechip/Anhänger automatisch erkannt und die Tür geht auf. Sobald der Hund die Klappe passiert hat, ist diese fest verschlossen.
Ist eine Hundeklappe auch mit dem Chip der Katze kombinierbar?
Ja, das ist kein Problem! Die Chips die Katzen implantiert haben, funktionieren nach demselben Prinzip wie die Hundechips.
In der Regel kann man bis zu fünf Haustiere pro Hundeklappe registrieren.
So haben Menschen mit mehreren Haustieren die Möglichkeit allen Hunden und Katzen einen freien Eintritt zu ermöglichen.
Welche Extrafunktionen sind sinnvoll?
Für zusätzlichen Komfort statten viele Hersteller ihre elektronischen Haustierklappen mit Extrafunktionen aus. Folgende Funktionen sind besonders nützlich:
- Einbahnstraßen-Funktion: Sie wollen, dass Ihr Liebling jederzeit rein-, aber nicht ohne weiteres wieder rausgehen kann? Dann empfiehlt sich die Einbahnstraßen-Funktion.
- Zeitschaltuhr: Mit dieser Funktion können Sie sicherstellen, dass Ihr Hund zu bestimmten Zeiten – beispielsweise nachts – drinnen bleibt.
Wie sieht es mit dem Einbruchschutz aus?
Natürlich stellt der Einbau einer Hundeklappe ein gewisses Sicherheitsrisiko dar. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein automatisches Modell oder eine herkömmliche Haustierklappe handelt. Für ambitionierte Einbrecher stellt das Material keine große Hürde dar.
Wenn Sie Sicherheitsbedenken haben, raten wir Ihnen sich nach einem Modell umzusehen, dass sich bei Bedarf zusätzlich verschließen lässt. Dies gilt natürlich speziell für Klappen mit einer großen Öffnung.
Tipp: Setzen Sie vor dem Einbau einer Hundeklappe Ihre Versicherung in Kenntnis. So können Sie sicherstellen, dass der Versicherungsschutz im Falle eines Falles bestehen bleibt.
Wo montiere ich die Hundeklappe am sinnvollsten?
Über die Platzierung sollten Sie sich eingehende Gedanken machen. Rein theoretisch können Sie die Klappe überall einbauen.
Folgende Punkte am Haus bieten sich an:
- Haustür
- Terrassentür
- Glastür
- Mauerwerk
- Fenster
Über potenzielle Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Punkte können Sie sich von einer Montagefirma beraten lassen.
Achtung: Da der Rückbau mit viel Aufwand und hohen Kosten verbunden ist, raten wir Bewohnern eines Mietobjekts, sich im Vorfeld grünes Licht einzuholen.
Hundeklappe selbst einbauen? Ja oder Nein?
Um Geld zu sparen, spielt so mancher Hundehalter mit dem Gedanken, die automatische Hundeklappe einfach selbst zu montieren.
Dies ist in vielen Fällen tatsächlich nötig, erfordert aber einiges an handwerklichem Geschick. Eine Ausnahme stellen Fliegengitter sowie Holztüren dar.
Deutlich komplizierter wird es beim Einbau einer Klappe ins Mauerwerk. In diesem Fall muss man sich nämlich nicht nur mit der Einbautechnik- sondern auch der Statik auseinandersetzen.
Kann man eine Chip-Erkennung nachrüsten?
Nein, dies ist leider nicht möglich. Wer sich im Nachhinein eine Hundeklappe mit Chiperkennung wünscht, muss seine alte Klappe austauschen. Ein weiterer Grund, sich bei der Anschaffung ausreichend Zeit zum Nachdenken zu nehmen.
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