15 Pflegeleichte Hunde zum verlieben

Kalte Ohren beim Hund sind nichts Ungewöhnliches. Die Ursache ist in den seltensten Fällen bedrohlich. Dennoch möchten wir Ihnen in diesem Beitrag verraten, warum es zu kalten Ohren beim Hund kommen kann und was Sie dagegen tun können.

1. Chihuahua

Chihuahua
  • Herkunft: Mexiko
  • Gewicht: 1,5 – 3 Kg
  • FCI: Gruppe 9
  • Fell: Kurzhaarig, langhaarig
  • Größe: 15 – 23 cm
  • Lebenserwartung: 12 – 20 Jahre

Beschreibung: Wenn Sie sich für pflegeleichte Hunde interessieren, sollten Sie sich unbedingt mal mit dem Chihuahua beschäftigen. Die kleinen Vierbeiner stammen aus der gleichnamigen Provinz in Mexiko, wo man sie Überlieferungen zufolge schon seit dem 8. Jahrhundert kennt.

Der internationale Siegeszug der Rasse begann, als amerikanische Touristen auf die Vierbeiner aufmerksam wurden und diese mit in ihr Heimatland nahmen.

Trotz ihrer Größe sind die Hunde äußerst aktiv und selbstbewusst. Speziell Rüden neigen dazu, sich mit deutlich größeren Artgenossen messen zu wollen. Da Chihuahuas sich bei mangelnder Erziehung schnell zu Kläffern entwicklen, empfiehlt es sich diesem Verhalten von kleinauf einen Riegel vorzuschieben.

Das Fell gilt als pflegeleicht, sollte aber dennoch regelmäßig gebürstet werden.

2. Französische Bulldogge

Franzoesische Bulldogge
  • Herkunft: Frankreich
  • Gewicht: 8 – 14 Kg
  • FCI: Gruppe 9
  • Fell: Kurzhaarig
  • Größe: 24 – 35 cm
  • Lebenserwartung: 10 – 14 Jahre

Beschreibung: Die Französische Bulldogge zählt bereits seit Jahren zu den beliebtesten Hunderassen. Dies liegt unter anderem daran, dass die pflegeleichten Vierbeiner äußerst anpassungsfähig und genügsam sind. Besonders bei Hundefreunden mit einem Bürojob in der Stadt sind diese lustigen, verschmusten Zeitgenossen daher überaus gefragt.

Wenn man sich eine Französische Bulldogge anschaffen möchte, sollte man sich ausreichend Zeit für die Wahl des Züchters nehmen. Leider gibt es viele Frenchies, die unter brachyzephalie leiden und ein Leben lang mit den damit einhergehenden Symptomen zu kämpfen haben.

Gesunde Exemplare bereiten ihrer Familie viel Freude und sind für jeden Spaß zu haben.

3. Havaneser

Havaneser
  • Herkunft: Kuba
  • Gewicht: 4,5 – 7,5 Kg
  • FCI: Gruppe 9
  • Fell: Langhaarig
  • Größe: 21 – 29 cm
  • Lebenserwartung: 13 – 15 Jahre

Beschreibung: Beim Havaneser handelt es sich um einen Begleithund mit kubanischen Wurzeln. Die zu dieser Zeit als „Havana Silk Dog“ bekannten Vierbeiner waren ein beliebtes Mitbringsel und wurden besonders häufig als eine Art Mitbringsel an die Damen der Oberschicht verschenkt.

So wurden sie schnell auch in anderen Ländern bekannt. Hierzulande werden die Hunde seit beginn der 80er Jahren gezüchtet.

Da sie als pflegeleicht, verspielt und kinderfreundlich gelten, eignen sie sich für junge Familien, die auf der Suche nach einer loyalen, wachsamen Fellnase sind. Mit anderen Hunden kommt der Havaneser in der Regel gut zurecht.

4. Mops

Mops
  • Herkunft: China
  • Gewicht: 6 – 8,5 Kg
  • FCI: Gruppe 9
  • Fell: Kurzhaarig
  • Größe: 25 – 36 cm
  • Lebenserwartung: 12 – 15 Jahre

Beschreibung: Die Geschichte des Mops lässt sich bis ins chinesische Kaiserreich zurückverfolgen. Die Haltung der pflegeleichten Hunde war zunächst der kaiserlichen Familie vorbehalten. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts kamen die ersten Exemplare auf niederländischen Handelsschiffe nach Europa, wo sie schnell die Herzen der Hundefreunde eroberten.

Zu den charakteristischen Erkennungsmerkmalen der Vierbeiner gehören große Glubschaugen und eine kurze, geringelte Rute. Das leicht faltige Gesicht wird durch eine kurze Schnauze sowie eine schwarze Maske geprägt.

Wie alle anderen Hunden sollte auch der Mops so früh wie möglich erzogen werden. So entwickelt er sich zu einem freundlichen, intelligenten Begleiter.

5. Yorkshire Terrier

  • Herkunft: England
  • Gewicht: 2 – 3,5 Kg
  • FCI: Gruppe 3
  • Fell: Langhaarig
  • Größe: 17 – 24 cm
  • Lebenserwartung: 13 – 16 Jahre

Beschreibung: Auch wenn der Yorkshire Terrier bei vielen als „Fußhupe“ verschrien ist, handelt es sich um einen vollwertigen Hund mit einem einzigartigen Charakter.

Die pflegeleichten Vierbeiner halfen früher bei der Schädlingsbekämpfung und der Jagd auf Hasen sowie anderes kleinwild. Zudem waren Yorkshire Terrier lange Zeit als aufmerksame Wachhunde beliebt. Mittlerweile werden die kleinen Fellnasen als liebenswürdige Begleithunde gehalten.

Beim gassigehen im Wald sollte man immer den Jagdtrieb im Hinterkopf behalten, den die Rasse bis heute nicht verloren hat.

Da die Hunde Schwierigkeiten damit haben, abzuschalten und unter Ablenkung Kommandos zu befolgen, ist es ratsam an der Impulskontrolle zu arbeiten.

6. Boston Terrier

Boston Terrier
  • Herkunft: USA
  • Gewicht: 4,5 – 11 Kg
  • FCI: Gruppe 9
  • Fell: Kurzhaarig
  • Größe: 37 – 43 cm
  • Lebenserwartung: 13 – 15 Jahre

Beschreibung: Obwohl die Rassenbezeichnung anderes vermuten lässt, ist gehört der amerikanische Boston Terrier nicht zu den Jagdhunden. Die FCI zählt die pflegeleichten Vierbeiner zu den doggenartigen Hunden.

Lange Zeit missbrauchte man die Fellnasen als Kampfhunde, bevor man diesen durch strenge Kontrollen einen Riegel vorschob. Durch das gezielte einkreuzen französischer Bulldoggen fand eine positive Entwicklung statt, durch die der Boston Terrier zu einem anpassungsfähigen Begleithund wurde.

Durch die aufrecht stehenden Fledermausohren und die typische Zeichnung kann man die Fellnasen schon von weitem erkennen.

Unter Fans der Rasse ist der Boston Terrier als agil, freundlich und clever.

Weitere Informationen über den Boston Terrier

7. Golden Retriever

Hund
  • Herkunft: Vereinigtes Königreich
  • Gewicht: 25 – 34 Kg
  • FCI: Gruppe 8
  • Fell: Langhaarig
  • Größe: 51 – 61 cm
  • Lebenserwartung: 10 – 12 Jahre

Beschreibung: Nicht nur weil er als überaus pflegeleicht gilt ist der Golden Retriever ein beliebter Anfängerhund. Auch seine freundliche, verspielte Art sowie das niedliche Äußere machen den Goldie zu einem tollen Alltagsbegleiter.

Als Jagdhund – seiner ursprünglichen Aufgabe – wird der Golden Retriever nur noch selten eingesetzt. Das apportieren liegt den wasserafinen Tieren nach wie vor im Blut. Wer sich einen Goldie anschaffen möchte, kann diesen am besten mit Dummytraining oder ähnlichen Aktivitäten auslasten.

Im allgemeinen ist der Golden Retriever ein robuster Hund, der nur selten krank wird. Dennoch sollte man wie bei allen größeren Vierbeinern auf die Gelenke achten und eine unnötige Belastung vermeiden. 

8. Beagle

Hund
  • Herkunft: Vereinigtes Königreich
  • Gewicht: 9 – 11 Kg
  • FCI: Gruppe 6
  • Fell: Kurzhaarig
  • Größe: 33 – 40 cm
  • Lebenserwartung: 12 – 15 Jahre

Beschreibung: Der Beagle ist eine weitere pflegeleichte Hunderasse, die auf unserer Liste nicht fehlen darf. Die Vierbeiner stammen von der britischen Insel, wo man sie ursprünglich zur Jagd auf Füchse und Hasen züchtete. Der ausgeprägte Jagdtrieb der Fellnasen ist auch der Grund, warum man als Halter eines Beagles über eine gewisse Erfahrung im Umgang mit Hunden verfügen sollte.

Darüber hinaus sind die Fellnasen anhängliche Begleiter die viel Bewegung benötigen und sich über jede Form der Zuwendung freuen.

Da der Beagle ein Meutehund ist, bleibt er nur ungern alleine, so dass man entweder einen Zweithund- haben oder im Homeoffice arbeiten sollte.

Zu den Rassemerkmalen gehören lange Schlappohren und große brauner Kulleraugen.

9. Nova Scotia Duck Tolling Retriever

nova scotia duck tolling retriever
  • Herkunft: Kanada
  • Gewicht: 17 – 23 Kg
  • FCI: Gruppe 8
  • Fell: Langhaarig
  • Größe: 42 – 54 cm
  • Lebenserwartung: 10 – 14 Jahre

Beschreibung: Lange zeit war der Nova Scotia Duck Tolling Retriever ein Geheimtipp unter Hundefreunden. Mittlerweile ist die Hunderasse so beliebt, dass man beim Spazierengehen immer mehr Rassevertreter sieht.

Früher bezeichnete man die Hunde als Little River Duck Dogs. Nach Europa gelangte die Rasse erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts, wo sie 1981 durch die FCI anerkannt wurden.

Da der Genpool nach wie vor sehr klein ist, ist der Nova Scotia Duck Tolling Retriever anfällig für eine Reihe von Krankheiten. Beim Kauf sollte man sich daher unbedingt an einen seriösen Züchter wenden. 

10. Zwergpinscher

zwergpinscher auf einem Stein
  • Herkunft: Deutschland
  • Gewicht: 3,5 – 5 Kg
  • FCI: Gruppe 2
  • Fell: Kurzhaarig
  • Größe: 25 – 30 cm
  • Lebenserwartung: 12 – 16 Jahre

Beschreibung: Der auch als Rehpinscher bekannte Zwergpinscher wird von vielen unterschätzt. Ihrer geringen Größe zum trotz sind die kleinen Vierbeiner überaus selbstbewusst und verfügen über einen ausgeprägten Wachtrieb.

Diesen hat der Zwergpinscher seiner Vergangenheit als Begleiter der fahrenden Händler zu verdanken, welche sich die pflegeleichten Hunde zum Schutz ihrer wertvollen Ware hielten.

Ein weiteres Relikt dieser Zeit ist der latente Jagdtrieb, den der Zwergpinscher als ehemaliger „Schädlingbekämpfer“ der einfachen Bevölkerung bis heute nicht verloren hat.

Wer empfindliche Nachbarn hat, sollte unnötiges Gekläffe von Anfang an unterbinden. 

11. Papillon

Papillon
  • Herkunft: Frankreich
  • Gewicht: 2,5 – 5 Kg
  • FCI: Gruppe 9
  • Fell: Langhaarig
  • Größe: 20 – 28 cm
  • Lebenserwartung: 13 – 15 Jahre

Papillon: Der Papillon ist ein Zwerghund mit einer langen Geschichte. Alte Ölgemälde mit ähnlich aussehenden Hunden deuten daraufhin, dass die Vorfahren des „Kontinentalen Zwergspaniels“ bereits während des Mittelalters existierten.

Im Gegensatz zu vielen anderen Hunden zu dieser Zeit wurde der Papillon immer nur als Begleithund der adligen Damen und Spielpartner der Kinder gehalten. Das er bis heute so beliebt ist hat er unter anderem seiner anspruchslosen Art und seinem bezaubernden Aussehen zu verdanken.

Während Fremde eher reserviert begrüßt werden, verhält er sich seinem Halter gegenüber stets zugewandt.

Die Erziehung eines Zwergspaniels ist verhältnismäßig einfach sollte aber auf keinen Fall unterschätzt oder gar vernachlässigt werden. 

12. Shih-Tzu

Shih Tzu
  • Herkunft: Tibet
  • Gewicht: 4 – 7,5 Kg
  • FCI: Gruppe 9
  • Fell: Langhaarig, kurzhaarig
  • Größe: 20 – 28 cm
  • Lebenserwartung: 10 – 16 Jahre

Beschreibung: Das die Wurzeln des Shih Tzus in Asien liegen, kann man unschwer anhand der Rassenbezeichnung ableiten.

Schon zu Beginn des 7. Jahrhunderts sollen die Vierbeiner als wachsame Hof- und Hütehunde an der Seite tibetischer Mönche gelebt haben.

Da diese ihr Dasein in der Abgeschiedenheit des Himalayas fristeten mussten auch die Fellnasen mit den dort herrschenden Klimabedingungen klarkommen. Schnee und Minusgrade stellen bis heute kaum ein Problem für die unkomplizierten Hunde dar.

1957 erkannte die FCI die Klosterhunde offiziell als eigenständige Hunderasse an. Nicht zuletzt aufgrund seines fröhlichen Wesen wird der Shih Tzu von vielen Hundefreunden geschätzt. Speziell für Anfänger ist die Rasse gut geeignet. 

13. Cavalier King Charles Spaniel

Cavalier King Charles Spaniel
  • Herkunft: Vereinigtes Königreich
  • Gewicht: 5,5 – 8,5 Kg
  • FCI: Gruppe 9
  • Fell: Langhaarig
  • Größe: 30 – 33 cm
  • Lebenserwartung: 9 – 14 Jahre

Beschreibung: Das der Kavalier King Charles Spaniel adliger Abstammung ist erkennt man bereits am Namen. Er galt als Hund der Reichen und wurde ausschließlich zu Schauzwecken sowie zur Belustigung der Kinder am Hof lebenden Kinder gehalten.

Das äußere Erscheinungsbild der Hunderasse wurde durch unbedachte Zuchtmaßnahmen so dermaßen verändert, dass der Kavalier King Charles irgendwann kaum noch als solcher zu erkennen war. Erst durch die Initiative eines reichen Hundefreunds aus den USA konnte die Rasse zurückgezüchtet werden.

Charakterlich ist der King Charles ein durch und durch liebenswürdiger Vierbeiner der gerne spielt und lange Streicheleinheiten mag. Das lange, seidige Fell ist pflegeleicht, sollte aber dennoch regelmäßig gekämmt werden. 

Besonderheit: Bis heute dürfen englische Parlamentsmitglieder ihren Cavalier King Charles mit in das Regierungsgebäude nehmen. Ein entsprechendes Gesetz wurde durch den König Karl II. erlassen.

14. Cocker Spaniel

Polizeihund
  • Herkunft: Vereinigtes Königreich
  • Gewicht: 12 – 16 Kg
  • FCI: Gruppe 8
  • Fell: Langhaarig
  • Größe: 38 – 41 cm
  • Lebenserwartung: 12 – 15 Jahre

Beschreibung: Im Bereich der modernen Hundezucht zählt der Cocker Spaniel zu den Rassen mit der längsten Geschichte. Bereits die alten Germanen sollen ähnliche Hunde zu Jagdzwecken geführt haben. In seiner heutigen Form existiert der Cocker Spaniel seit rund 200 Jahren.

Cocker Spaniel sind athletische Hunde, die sich nicht mit langweiligen Spaziergängen um den Block zufrieden geben.

Das Wesen der friedliebenden Vierbeiner wird als eigensinnig, loyal und temperamentvoll beschrieben.

Bezüglich der Ernährung sollte man bei den verfressenen Hunden auf die Futtermenge achten. 

15. Bolonka Zwetna

Bolonka
  • Herkunft: Russland
  • Gewicht: 3 – 5,5 Kg
  • FCI: Gruppe 9
  • Fell: Langhaarig
  • Größe: 23 – 26 cm
  • Lebenserwartung: 13 – 16 Jahre

Beschreibung: Das Schlusslicht unserer Liste bildet der Bolonka Zwetna. Die Hunde waren bereits den Zaren bekannt und wären im Rahmen der Russischen Revolution beinahe vom Erdboden verschwunden.

Die ersten Bolonkas entstanden aus Kreuzungen zwischen dem Bolonka Franzuska, dem Bologneser, dem Lhasa Apso und anderen kleinen Hunderassen.

Obwohl die aufgeweckten Fellnasen gerne stundenlang gestreichelt werden, fordern sie neben ausreichend Aufmerksamkeit auch ein gewisses Mindestmaß an Bewegung ein.

Die Rasse empfiehlt sich sowohl für Anfänger als auch erfahrene Hundefreunde gleichermaßen und besticht unter anderem durch ihre zugewandte Art.

Auffällig sind das gelockte oder wellige Fellkleid, die dunklen Kulleraugen und die mittelgroßen Schlappohren. 

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