Hunderassen mit grauem Fell

Ein Hund mit grauem Fell steht im hohen Gras vor einem Baum
Grauer Hund vor einem Feld

Weimaraner

Geschichte

Eine der wohl schönsten Hunderassen mit grauem Fell ist der Weimaraner. Die relativ kurze Geschichte der aus Weimar kommenden Jagdhunde begann vor etwa 150 Jahren. Zu dieser Zeit galt der Weimaraner als vielseitig einsetzbarer Jagdbegleiter, der sowohl bei der Nachsuche, als auch beim aufspüren- und der Hatz des Wildes gute Arbeit leistete. Zur Abstammung der Hunde gibt es verschiedene Ansichten. Experten vermuten, dass der Weimaraner vom – mittlerweile ausgestorbenen – St. Hubertus Hund abstammt. Der bis heute existente Weimaraner Klub e.V. wurde im Jahr 1987 gegründet. Noch beliebter als in Deutschland ist die Rasse in den USA.

Wesen & Erziehung

Der Weimaraner ist kein Hund für Halter ohne Erfahrung. Besitzer eines Weimarers müssen nicht nur mit dem Jagd-, sondern auch dem Schutztrieb der Vierbeiner umgehen können. Letzterer kann bei mangelnder Erziehung schnell zu einem ernsthaften Problem werden. Mit dem nötigen Training ausreichend Geduld und Durchsetzungsvermögen entwickelt sich der Weimaraner zu einem loyalen Begleiter. Unter Fans der Rasse gilt der Weimaraner als furchtloser, aktiver, leistungsstarker Begleiter. Im Alltag benötigen die Hunde viel Bewegung sowie geistige Auslastung, um sich wohlzufühlen.

Äußeres Erscheinungsbild

Mit seinem grauen Fell und seinen bernsteinfarbenen Augen zieht der Weimaraner viele Blicke auf sich. Ausgewachsene Exemplare erreichen eine Widerristhöhe zwischen 58 und 70 Zentimetern und bringen bis zu 40 Kilogramm auf die Waage. Wie bei allen Hunderassen fallen Hündinnen meist etwas kleiner aus. Das graue-, in manchen Fällen silbern erscheinende Fell der Vierbeiner ist – je nach Variante – von kurzer, bis mittlerer Länge. Auch wenn nahezu alle Weimaraner einfarbig auf die Welt kommen, sind weiße Abzeichen auf der Brust oder an den Pfoten zulässig.

Thai Ridgeback

Geschichte

Wie bei so mancher Hunderasse lässt sich die genaue Geschichte des Thai Ridgebacks nicht genau nachvollziehen. Man geht davon aus, dass die Hunde aus Ost-Thailand kommen. Schon vor 350 Jahren sollen die Vierbeiner als Wach- und Jagdhunde gedient haben. Wie der aus Afrika stammende Rhodesian Ridgeback trägt auch der Thai Ridgeback einen markanten Haarkamm auf dem Rücken. Eine etwaige Verwandtschaft zwischen beiden Rassen konnte jedoch ausgeschlossen werden.  In Deutschland sowie weiten Teilen Europas ist die graue Hunderasse erst seit den 1980er Jahren bekannt und äußerst selten.

Wesen & Erziehung

Der Thai Ridgeback ist ein sehr ursprünglicher Hund mit einem starken Willen und einer ungewöhnlich ausgeprägten Feinfühligkeit. Da die Vierbeiner hoch sensibel sind, sollte man bei der Erziehung zwar konsequent aber rücksichtsvoll und geduldig sein. Kadavergehorsam darf man von einem Thai Ridgeback nicht verlangen. Als Halter eines Thai Ridgebacks sollte man über ein gewisses Maß an Erfahrung verfügen. Die Hunde gehen eine enge Bindung zu ihrer Familie ein. Da er dazu neigt auf Konfrontationskurs zu gehen, empfiehlt es sich früh mit der Sozialisierung zu beginnen.

Äußeres Erscheinungsbild

Thai Ridgebacks sind athletisch gebaute Hunde mit einem glatten, kurzen Fell, welches entweder grau, schwarz oder rötlich gefärbt ist. Das Charakteristischste Erkennungsmerkmal stellt der Ridge dar. Dabei handelt es sich um einen strichförmigen Bereich auf dem Rücken, in dem das Fell entgegen der Wuchsrichtung wächst. Mit einer Schulterhöhe von bis zu 60 Zentimetern bei Rüden und einem Gewicht von maximal 26 Kilogramm ordnet man den Thai Ridgeback den mittelgroßen Rassen zu. Auffällig sind darüber hinaus die dreieckigen Ohren und die in Falten liegende Stirn.

Irischer Wolfshund

Geschichte

Wenn es um Hunderassen mit grauem Fell geht, darf der Irische Wolfshund nicht fehlen. Dieser gilt als größter Vierbeiner weltweit und blickt auf eine ebenso lange wie spannende Geschichte zurück. Bereits die Kelten hielten sich die gigantischen, windhundartigen Vierbeiner als Jagdbegleiter. Bei der Pirsch hetzte man die Wolfshunde nicht nur auf Wildschweine, sondern sogar auf Elche und Bären. Nachdem die Hunde durch die Verbreitung von Langwaffen überflüssig wurden, wären sie fast verschwunden. Nur durch das Einkreuzen von Deerhounds, Barsois und Doggen konnte die Rasse gerettet werden.

Wesen & Erziehung

Seiner imposanten Erscheinung zum trotz ist der Irische Wolfshund sensibel, gutmütig und anhänglich. Als Halter eines Wolfshundes sollte man dennoch früh mit dem Training anfangen. Dabei gilt es insbesondere an der Leinenführigkeit und dem Alleinbleiben zu arbeiten. Da die Hunde mit einem gehörigen Jagdtrieb auf die Welt kommen und viel Bewegung brauchen, um ausgepowert zu sein, sollte man zudem den Rückruf üben. Hilfe bei der Erziehung bietet entweder ein privater Hundetrainer oder eine Hundeschule. Im Umgang mit Kindern sowie Artgenossen ist der Irische Wolfshund absolut unkompliziert.

Äußeres Erscheinungsbild

Wenn man mit einem Irischen Wolfshund durch die Fußgängerzone seiner Stadt läuft, sollte man sich auf ungläubige Blicke gefasst machen. Das kleine Kinder dazu neigen, denn Irischen Wolfshund als Pony zu bezeichnen, ist in Anbetracht der Schulterhöhe kein Wunder. So können Rüden bis zu 71 Zentimeter erreichen. Das Gewicht liegt bei 40 bis 70 Kilogramm. Das schwarze-, weiße, gestromte- oder graue Fell ist drahtig und schützt die Hunde zuverlässig vor Wind und Wetter. Typisch für den Irischen Wolfshund sind lange Beine, ein tiefer Brustkorb sowie ein schlanker, aber kräftiger Körperbau.

Norwegischer Elchhund

Geschichte

Der Norwegische Elchhund ist ein wahrer Exot unter den grauen Hunderassen. In ihrem skandinavischen Heimatland werden die Fellnasen bis heute zur Jagd auf Elche verwendet. Auf der Suche nach ihrer Beute ist der Elchhund komplett auf sich allein gestellt. Hat er das Wild gestellt, gibt er seinen Standort durch andauerndes Bellen preis und hält den Elch so lange am Platz, bis der Jäger einen Schuss abgeben kann. Man differenziert zwischen drei verschiedenen Varianten: Dem schwarzen Elchhund, dem grauen Elchhund und dem Schwedischen Elchhund. In Deutschland ist die Rasse nahezu unbekannt.

Wesen & Erziehung

Wer sich einen aktiven, cleveren und arbeitswilligen Begleiter wünscht, findet im Elchhund eine passende Rasse. Da der Jagdtrieb stark ausgeprägt ist, sollte man seinem Vierbeiner die Möglichkeit geben, sich entsprechend auszuleben. Nichtjäger können Ihren Liebling beim Mantrailing oder ähnlichen Aktivitäten auslasten. Für die Haltung in einer Stadtwohnung ist der Norwegische Elchhund ebenso ungeeignet wie für Anfänger im Bereich der Hundeerziehung. Mit dieser sollte man wie bei allen Hunden bereits im Welpenalter beginnen. Menschen gegenüber verhält sich der verspielte Elchhund liebevoll.

Äußeres Erscheinungsbild

Äußerlich besteht eine gewisse Ähnlichkeit zum Spitz. Zu dieser kommt es insbesondere durch den ausgeprägten Stop, die aufrechten Ohren, sowie den kompakten Körperbau. Das graue Fell der Hunde ist dicht und mit einem weichen Unterfell versehen, welches im Winter vor Kälte und im Sommer vor Überhitzung schützt. Weiße Flecken auf der Brust und an den Pfoten werden toleriert. Dem Rassestandard nach erreichen erwachsene Hunde eine Schulterhöhe von bis zu 52 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu 26 Kilogramm. Seine Rute trägt der Elchhund zusammengeringelt auf dem Rücken.

Whippet mit grauem Fell und einem braunen Halsband

Whippet

Geschichte

Unter den Hunderassen mit grauem Fell dürfte der Whippet zu den schnellsten gehören. Zur Entstehungsgeschichte der Rasse existieren verschiedene Theorien. Der geläufigsten zufolge wurden die direkten Vorfahren des Whippets bereits in der Antike als Jagdhunde gehalten. Nachdem einige Exemplare auf Handelsschiffen nach Großbritannien gelangten, fing man dort mit der gezielten Zucht kleinerer Windhunde für die Kaninchenjagd. Später wurde der Whippet auch als Rennhund eingesetzt. Die offizielle Anerkennung der Rasse erfolgte 1955. Mittlerweile ist der Whippet auch bei einem kleinen Kreis deutscher Hundefreunde beliebt.

Wesen & Erziehung

Wer sich beim Joggen nach einem stets motivierten Begleiter sehnt liegt mit einem Whippet genau richtig. Die kleinen Hunde sind wahre powerpakete und müssen körperlich ausgelastet werden damit sie sich gutfühlen. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass man als Besitzer eines Whippets Spaß an regelmäßiger körperlicher Betätigung haben sollte. Halter beschreiben den Whippet als unkompliziert, sensibel und wachsam. Der Jagdtrieb ist hoch. Im Umgang mit Artgenossen zeigen sich die Hunde als unproblematisch. Viele Rassevertreter leiden unter Trennungsangst und bleiben ungern allein zuhause.

Äußeres Erscheinungsbild

Von außen betrachtet macht der Whippet einen fast fragilen Eindruck. Dieser Eindruck täuscht. Trotz ihres Körperbaus sind die Vierbeiner robust und gut bemuskelt. Das die Rippen deutlich erkennbar hervorstehen ist kein Grund zur Sorge, sondern gehört zum typischen Erscheinungsbild. Besonders auffällig ist zudem die Rute, welche der Whippet im Ruhezustand eingeklemmt zwischen den Hinterläufen trägt. Das Fellkleid der Hunde ist glatt und kurz. Es kann unter anderem grau, schwarz, weiß und beige sein. Um dem Rassestandard zu entsprechen, sollte die Widerristhöhe 51 Zentimeter nicht überschreiten. Das Gewicht liegt zwischen 10 und 15 Kilogramm.

Nahaufnahme von einer grauen Bulldogge

Französische Bulldogge

Geschichte

Die französische Hunderasse wurde schon vor rund 150 Jahren von der einfachen Bevölkerung Frankreichs gezüchtet. Ziel dieser Bemühungen war es einen kleinen, Begleithund zu erschaffen, den man ohne weiteres in einer kleinen Stadtwohnung halten konnte. Zu den Vorfahren der Französischen Bulldoggen zählt man die damals weit verbreiteten Bullenbeißer sowie kleine englische Bulldoggen. Mittlerweile ist die Rasse überall auf der Welt bekannt und überaus beliebt. Die hohe Nachfrage führte zu einer Überzüchtung der Rasse, so dass Erbkrankheiten bis heute keine Seltenheit darstellen.

Wesen & Erziehung

Das die Französische Bulldogge so viele Hundefreunde in ihren Bann zieht ist nicht nur auf das Erscheinungsbild der Vierbeiner, sondern auch auf deren einzigartigen Charakter zurückzuführen. Die kleinen Fellnasen sind gerne überall dabei und für jeden Spaß zu haben. Mit Ihrer aufgeweckten, lustigen Art lassen sie einen alle Sorgen vergessen. Da sie eine starke Bindung zu ihrem Halter eingehen, bleiben sie ungern allein zurück. Mit anderen Vierbeinern ist die Französische Bulldogge ebenso verträglich wie mit Fremden sowie kleinen Kindern. Frenchis gelten als wachsam, aktiv und verschmust.

Äußeres Erscheinungsbild

Hundeliebhaber, die auf der Suche nach einer kleinen grauen Hunderasse sind, kommen an der französischen Bulldogge nicht vorbei. Mit einem Maximalgewicht von 14 Kilogramm und einer Schulterhöhe von bis zu 30 Zentimetern sind die Vierbeiner zwar klein, aber massig. Leicht zu erkennen ist die Französische Bulldogge nicht zuletzt an ihren Fledermausohren und ihrer kurzen Schnauze, sondern auch an einem auffallend eckigen Schädel. Das pflegeleichte Fell kann nahezu jede Farbe haben. Da Frenchies keine Unterwolle haben, sollte man im Winter einen Hundemantel verwenden.

Hund mit grauem Fell steht auf einer Wiese

Staffordshire Bullterrier

Geschichte

Dieser Hunderasse mit grauem Fell eilt ein schlechter Ruf voraus. Dieser hängt unter anderem mit der Geschichte der aus England stammenden Vierbeiner zusammen. Bereits vor etwa 250 Jahren züchtete man kleine, massige Hunde zur Schädlingsbekämpfung. Später hetzte man die Vierbeiner bei Hundekämpfen auf Artgenossen. Nachdem man die Veranstaltung entsprechender Kämpfe im Jahr 1835 unter Strafe stellte, begann man damit, die Kampfhunde zu Familienhunden zu machen. Seither legt man bei der Zucht des Staffordshire Bullterriers großen Wert auf Nervenstärke und Friedfertigkeit. In Deutschland steht der Staffordshire in einigen Bundesländern auf der Rasseliste.

Wesen & Erziehung

Der Staffordshire Bullterrier ist alles andere als ein blutrünstiger Killer. Die Vierbeiner sind hoch intelligent und ihrem Menschen treu ergeben. Natürlich besteht kein Zweifel, dass die kräftigen Hunde kampfstark sind und ihre Familie im Notfall konsequent verteidigen würden. Im tagtäglichen Zusammenleben ist von diesem Potenzial jedoch nichts zu spüren. In den richtigen Händen verhalten sich Staffordshire Bullterrier freundlich und kinderlieb. Bei der Erziehung erreicht man mit liebevoller Konsequenz und positiver Bestärkung mehr als mit einer „harten Hand“.

Äußeres Erscheinungsbild

Ausgewachsene Exemplare kommen auf eine Widerristhöhe zwischen 35 und 42 Zentimetern und erreichen ein Gewicht von bis zu 19 Kilogramm. Mit ihrem muskulösen Körperbau wirken die Hunde respekteinflößend. Das kurze, enganliegende Fell kann viele Farben haben. Zu den gängigsten gehören Weiß, Rot, Grau, Weiß und Schwarz. Erkennen kann man den Staffordshire Bullterrier unter anderem an seinen Halbstehohren, seiner kräftigen, tief angesetzten Rute sowie seinem breiten Kopf. Der tiefe Brustkorb und die kurzen, kräftigen Beine runden das Gesamtbild ab.

Deerhound

Geschichte  

Es wird vermutet, dass es Deerhound-ähnliche Hunde bereits seit dem 3. Jahrhundert gibt. Die Geschichte der Vierbeiner ist schleierhaft. Es gibt Hinweise auf eine Verwandtschaft zu den Windhund-ähnlichen Jagdbegleitern der alten Kelten. Klar ist, dass der Deerhound den schottischen Adligen bei der Jagd auf Hirsche und Wildschweine zur Seite stand. Obwohl die Rasse gegen 1830 vom Aussterben bedroht war, gelang es engagierten Züchtern den Deerhound zu retten. 1886 wurde der bis heute gültige Rassestandard niedergeschrieben. Heutzutage werden die Fellnasen als aktive Familienhunde gehalten.

Wesen & Erziehung

Der Deerhound ist ein freundlicher, loyaler Begleiter, der sich durch seine Sensibilität und seine souveräne Art auszeichnet. Die Vierbeiner benötigen eine klare Führung, um ihren Platz im Rudel zu finden, bleiben aber eigenständig und neigen dazu Kommandos zu hinterfragen. Da Deerhounds absolut verträglich mit Artgenossen- und geduldig mit Kindern sind, eignen Sie sich hervorragend für junge Familien, mit Spaß an Outdooraktivitäten. Mit dem nötigen Training wird der Deerhound zu einem leichtführigen Hund. Den Jagdtrieb sollte man bei Spaziergängen durch wildreiche Gebiete immer im Hinterkopf haben.

Äußeres Erscheinungsbild

Bei einer maximalen Schulterhöhe von erstaunlichen 76 Zentimetern bei Rüden und rund 70 Zentimetern bei Hündinnen ist der Deerhound unzweifelhaft eine der größten Hunderassen mit grauem Fell. Trotz eines Gewichts von bis zu 45 Kilogramm sind die Hunde schlank gebaut. Ihre langen Beine erlauben schnelle Sprints und sorgen für einen geschmeidig wirkenden Bewegungsablauf. Passend zum sportlichen Gesamteindruck verfügen die Vierbeiner mit dem grauen Fell über einen breiten Brustkorb.

Deutsche Dogge

Geschichte

Es gibt kaum eine Hunderasse, bei der sich die Geschichte so gut nachvollziehen lässt, wie es bei der Deutschen Dogge der Fall ist. Im 16. Jahrhundert kreuzte man Irische Wolfshunde mit Mastiffs. Einige der Hunde, die bei diesen Verpaarungen entstanden, gelangten nach Deutschland, wo man die Zucht fortsetzte. Hierzulande wurde die Deutsche Dogge bei der Jagd auf wehrhaftes Großwild verwendet. 1888 wurde der Deutsche Doggen Club eingetragen. Deutlich später – im Jahr 1961 – erfolgte die Anerkennung durch die FCI.

Wesen & Erziehung

Wer sich den Rassestandard durchliest, ohne die Deutsche Dogge vorher gesehen zu haben könnte meinen, es mit einem Bolonka Zwetna zu tun zu haben. Die sanften Riesen werden dort als liebevoll und zurückhaltend beschrieben. Im Allgemeinen ist die Deutsche Dogge leicht führbar. Lediglich mit dem leichten Dickkopf der Vierbeiner muss man als Halter umgehen können. Die Tatsache, dass die Deutsche Dogge ein beliebter Wachhund ist, lässt sich nicht etwa auf ein etwaiges Aggressionspotential, sondern auf die abschreckende Wirkung der mächtigen Vierbeiner zurückführen.

Äußeres Erscheinungsbild

Die hochbeinigen Fellnasen können eine Widerristhöhe von bis zu 110 Zentimetern erreichen. Das Gewicht ausgewachsener Exemplare beträgt zwischen 50 und 70 Kilogramm. Die Schlappohren sind von mittlerer Länge und hoch angesetzt. Denn stark ausgeprägten Lefzen ist es zu verdanken, dass die Deutsche Dogge zum Sabbern neigt. Das Fell ist kurz, enganliegend und grau, schwarz, gestromt oder beige.

Weitere Beiträge