10 Tolle Hunderassen die Wasser lieben: Mit Bildern

Ein nasser Labrador sitzt am Strand und blickt in die Kamera

Auf der Suche nach Hunderassen, die Wasser mögen, sind Sie bei uns an der richtigen Adresse. Im folgenden Artikel stellen wir Ihnen 10 Hunderassen vor, die eine hohe Affinität zum nassen Element haben. 

Welche Hunde lieben Wasser?

wasserliebende Hunde wie der Labrador oder der Pudel schwimmen und planschen für ihr Leben gerne. Weitere Hunderassen die Wasser mögen haben wir unten für Sie aufgelistet.

1. Labrador Retriever

Zu den Hunderassen, die Wasser mögen, gehört unter anderem der Labrador Retriever. Als Vorfahre des Labradors gilt der St. Johns Hund, ein schwarzer Wasserhund, der in der Vergangenheit bei Fischern beliebt war. Mit der Reinzucht begann man während des 19. Jahrhunderts in England.

Die wasserliebenden Vierbeiner entwickeln ein enges Verhältnis zu ihrem Halter und sind extrem kinderlieb. In Kombination mit ihrem genügsamen, ruhigen Wesen sind Labradore großartige Familienhunde.

Rüden erreichen eine Widerristhöhe zwischen 50 und 59 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu 35 Kilogramm. Der sportliche Körperbau wird durch einen tiefen Brustkorb, einen kräftigen Hals, sowie einen breiten Kopf unterstrichen.

Ihre muskulöse Rute verwenden Labradore die Hunde nur um ihre Freude zum Ausdruck zu bringen, sondern auch zum Navigieren im Wasser.

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2. Chesapeake Bay Retriever

Auch der Chesapeake Bay Retriever zählt zu den Hunderassen die gerne schwimmen.Die auch als Bay-Hunde bekannten Vierbeiner haben ihren Namen der Chesapeake-Bay in Maryland (USA) zu verdanken.

Früher halfen die Vierbeiner bei der Jagd auf Wasservögel.  Bay-Hunde verfügen über einen ausgeprägten Jagd- und Schutztrieb, sodass eine frühzeitige Erziehung, sowie eine gute Sozialisierung unerlässlich sind.

Das dichte Unterfell des Chesapeake Bay Retrievers schützt ihn vor Nässe und Kälte, beim Schwimmen in kaltem Wasser. Das braune Deckhaar ist kurz und gewellt.

Charakteristisch für die Bay-Hunde ist ein breiter, runder Schädel und ein kräftiger Körperbau.

Bei Rüden beträgt die Schulterhöhe bis zu 66 Zentimeter. Das Gewicht liegt bei ungefähr 29 – 35 Kilogramm. Hündinnen bleiben meist etwas kleiner.

3. Portugiesischer Wasserhund

Quelle: Barbara & Karl Vogelmann

Auf der Suche nach einer Hunderasse, die Wasser mag, kommt man am Portugiesischen Wasserhund nur schwerlich vorbei.

Die Ähnlichkeit zum Pudel kommt nicht von ungefähr. Tatsächlich besteht ein enges verwandtschaftliches Verhältnis zwischen beiden Rassen. Wissenschaftler fanden Hinweise darauf, dass die Vorfahren der portugiesischen Wasserhunde bereits von den alten Römern gehalten wurden.

Zu internationaler Berühmtheit kam die Rasse, nachdem Barack Obama seinen beiden Töchtern einen Portugiesischen Wasserhund namens „Bo“ schenkte.

Unter Hundeliebhabern sind die Vierbeiner als arbeitsfreudig, intelligent und genügsam bekannt.

Das Fell der mittelgroßen, eleganten Hunde ist je nach Zuchtlinie entweder gelockt oder gewellt und entweder schwarz, braun oder weiß gefärbt. Bei einer Widerristhöhe von bis zu 57 Zentimetern erreichen die Hunde ein Gewicht von bis zu 25 Kilogramm.

4. Curly-Coated Retriever

Quelle: Selina Burger

Heutzutage geht man davon aus, dass der Curly-Coated Retriever ursprünglich vom English Waterdog abstammt. Von diesem hat der Curly-Coated Retriever nicht nur sein krauses Fell, sondern auch seine Liebe zum Wasser geerbt.

International werden im Moment ca. 4000 Curly-Coated Retriever vermutet, in Deutschland sind es zwischen 200 und 250.

Das Wesen der Hunde lässt sich als arbeitswillig und temperamentvoll beschreiben. Zudem verfügen Curly-Coated Retriever über einen ausgeprägten Jagd- und Schutztrieb, den man als Halter in die richtigen Bahnen lenken muss.

Aufgrund ihrer Sensibilität und ihrer unabhängigen Art, gehören die Hunde in erfahrene Hände.

Der Körperbau ist athletisch. Das Fell hat eine braune oder schwarze Farbe.

5. Nova Scotia Duck Tolling Retriever

Wie alle anderen Hunderassen in dieser Liste, liebt der Nova Scotia Duck Tolling Retriever (Toller) das Wasser. Die Rassebezeichnung setzt sich aus dem englischen Wort für Ente (Duck) und dem Wort Locken (Tolling) zusammen.

In ihrem Heimatland – Kanada – setzte man die Vierbeiner zum Apportieren geschossener Enten und Gänse aus dem Wasser ein.

Wenn der Nova Scotia Duck Tolling Retriever ins Wasser kann, ist er in seinem Element. Die arbeitsfreudigen Hunde sind ausgezeichnete und ausdauernde Schwimmer. Sie sind wachsam und zeigen häufig ein gewisses Territorialverhalten.

Mit einer Widerristhöhe von bis zu 51 Zentimetern beim Rüden und 47 Zentimetern bei Hündinnen, stellt der Toller die kleinste aller Retriever-Rassen dar.

Das weiche Fellkleid ist von mittlerer Länge und hat eine orangene bis rote Färbung.

6. Pudel

Auch der Pudel gehört zu den Hunderassen, die für ihr Leben gerne schwimmen.

Schon der Name dieser weit verbreiteten Hunderasse lässt darauf schließen, dass diese ursprünglich zur Arbeit im- und am Wasser gezüchtet worden. Das Wort „Puddeln“ ist altdeutscher Herkunft und bedeutet „im Wasser planschen“.

Die Geschichte des Pudels reicht bis ins Mittelalter zurück. Damals halfen die Vierbeiner bei der Jagd auf Enten und andere Wasservögel, die sie zuverlässig aus dem Wasser apportierten.

Pudel gelten als hochintelligent und lernfähig. Sie lassen sich sehr gut trainieren, so dass sie in früheren Zeiten als Zirkushunde bekannt waren.

Darüber hinaus sind die Vierbeiner loyal, verspielt, anpassungsfähig und freundlich.

Charakteristisch für den Pudel ist sein dichtes, feines Fell, dass von der Struktur her an Wolle erinnert. Das vielseitige Farbspektrum reicht von schwarz über grau, bis hin zu braun und weiß.

7. Neufundländer

Quelle: CharlieCool – pixabay.com

Zu den Hunderassen, die Wasser mögen, gehört nicht zuletzt auch der Neufundländer.

Zu den Vorfahren der Bootshunde zählt man neben dem St. Johns-Hund auch die Molosser, welche durch europäische Siedler nach Kanada gelangten und später mit den dortigen Hunden verpaart wurden.

Die arbeitsfreudigen, ausdauernden Hunde setzte man in erster Linie als Zughunde ein. Doch auch bei der Jagd auf Robben oder beim Fischen waren die Neufundländer eine große Hilfe.

Vom Wesen her sind die sanftmütigen Riesen eher zurückhaltend und genügsam. Sie können sich aber durchaus auch von ihrer „wilden“ Seite zeigen, wenn es darum geht, ihre Familie zu beschützen.

Neufundländer sind aufgrund ihrer Kraft und ihres starken Willens nicht unbedingt als Anfängerhunde geeignet. Sie benötigen eine klare Erziehung und einen ausgeglichenen Halter an Ihrer Seite.

8. Schipperke

Quelle: Michaela Glasauer

Falls Sie einen Hund haben wollen, der Sie bei Bootsausflügen, sowie anderen Aktivitäten auf und am Wasser begleitet, könnte der aus Belgien stammende Schipperke der passende Vierbeiner für Sie sein.

„Schipperke“ stammt aus dem Niederdeutschen und bedeutet so viel wie „Kleiner Kapitän“. Diese Bezeichnung lässt sich auf den ursprünglichen Verwendungszweck des Schipperkes zurückführen. In den 60er Jahren wurden die Vierbeiner als Bootshunde gehalten.

Sie begleiteten ihre Halter bei Bootsfahrten auf den Kanälen Belgiens, bewachten die Schiffe und bekämpften Ungeziefer an Bord.

Die Vierbeiner sind sehr wachsam, kinderlieb und im Allgemeinen freundlich. Fremden gegenüber sind Schipperkes misstrauisch.

Besitzer eines Schipperkes sollten ausreichend Zeit haben, um ihren Liebling zu beschäftigen. Hierzu eignen sich neben ausgiebigen Ausflügen auch das Agility-Training oder andere Hundesportarten.

9. Irish Setter

Zu den Vorfahren des Irish Setters gehören neben unterschiedlichen Pointer-Rassen auch der aus Frankreich stammende Epagneul Breton, sowie der Irish Terrier.

Zum Aufgabengebiet des Irish Setters gehörte in erster Linie das Apportieren geschossener Wasservögel. Diese holte der Irish Setter zuverlässig und voller Eifer aus dem Wasser.

Während die Vierbeiner in ihrem Herkunftsland bis heute als Jagdhunde gehalten werden, sind sie in anderen Ländern als liebenswürdige Familienhunde bekannt.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Hunde etwas von ihrem Temperament und ihrer Arbeitswilligkeit verloren haben. Aus diesem Grund gehören die Hunde auch in einen aktiven Haushalt. Ohne ausreichend Beschäftigung neigen Irish Setter dazu, sich selbstständig eine Aufgabe zu suchen.

Mit der entsprechenden Auslastung, sind die Hunde liebevolle und loyale Begleiter.

Irish Setter kommen auf eine Widerristhöhe von circa 55 bis 67 Zentimetern und erreichen ein Maximalgewicht von rund 30 Kilogramm.

Sie zeichnen sich durch ihr langes, rötlich gefärbtes Fell, einen sportlichen Körperbau, sowie einen langen, schmalen Schädel aus.

10. Boykin Spaniel

Quelle: traceruk – pixabay.com

Die Ursprünge des Boykin Spaniels liegen in South Carolina. In diesem Bundesstaat wurde die relativ junge Hunderasse zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Jagdbegleitung gezüchtet.

Zu den Vorfahren des Boykin Spaniels gehören unter anderem Spaniel und verschiedene Retriever-Rassen.

Boykin Spaniels verfügen über einen rassetypischen Jagdtrieb und sind es gewohnt eigenständige Entscheidungen zu treffen.

Auch die Begeisterung fürs Wasser ist dieser Hunderasse bis heute erhalten geblieben, sodass man als Halter für ausreichend Möglichkeiten zum Schwimmen und Planschen sorgen sollte.

Typisch für den Boykin Spaniel ist ein athletischer Körperbau, sowie ein mittellanges Fellkleid mit kurzer Unterwolle, dass die Hunde zuverlässig vor Wind und Wetter schützt.

Als Fellfarben kommen unterschiedliche Brauntöne in Frage. Viele Boykins haben zudem einen weißen Fleck auf der Brust.

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Quellen und weiterführende Informationen 

Bilder: Pixabay/LabbiLover

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