Hunderassen die Katzen mögen

Die meisten Hundehalter können sich ein Leben ohne ihren Liebling nicht vorstellen. Dies bedeutet aber nicht, dass es nicht viele Hundefreunde gibt, die auch eine Katze zuhause haben. Wenn Sie sich ebenfalls einen Stubentiger anschaffen wollen sind Sie bei uns an der richtigen Adresse. Wir verraten Ihnen welche Hunderassen Katzen mögen und was Sie beachten müssen, wenn Sie Hund und Katze aneinander gewöhnen wollen.

Golden Retriever

Der Golden Retriever gehört unzweifelhaft zu den bekanntesten und freundlichsten Hunden der Welt.

Es ist also nicht verwunderlich, dass diese Hunderasse auch mit Katzen klarkommt.

Die Wurzeln des Goldies liegen in Schottland. Dort wurden die ersten Hunde mit einem ähnlichen Erscheinungsbild von Sir Dudley Majoribanks gezüchtet, welcher es sich zur Aufgabe gemacht hatte, einen Apportierhund für die Jagd auf Enten und anderes Federwild zu erschaffen.

Den Zuchtbüchern zufolge verpaarte er hierzu unter anderem Bluthunde, Irish Setter und Tweed Water Spaniel.

Die offizielle Anerkennung der Rasse durch den englischen Zuchtverband erfolgte im Jahr 1913.

Auch wenn es nach wie vor Golden Retriever gibt, die jagdlich geführt werden, ist der Goldie heutzutage in erster Linie ein Familienhund.

Vom Wesen her gelten die Vierbeiner als gutmütig, leichtführig, anhänglich und souverän. Da der Golden Retriever nicht nur seiner Familie gegenüber äußerst sanftmütig ist, sondern sich auch Fremden gegenüber wie ein Schoßhund verhält ist er als Wachhund nicht zu gebrauchen. Wem dies nicht ausmacht, der findet im Golden Retriever einen loyalen Begleiter.

Zum typischen Erscheinungsbild gehört ein breiter Kopf mit großen Schlappohren sowie ein tiefer Brustkorb und ein mittellanges Fell. Dieses ist Cremefarben und muss gut gepflegt werden. Bei einer Widerristhöhe von 51 bis 60 Zentimetern beträgt das Gewicht des Goldies zwischen 25 und 34 Kilogramm.

Border Collie

Wenn Sie auf der Suche nach einer Hunderasse sind, die Katzen mag, sollten Sie den Border Collie nicht außenvorlassen.

Ursprünglich stammen die Hunde aus der Grenzregion zwischen England und Schottland. Diesem Umstand haben die Vierbeiner auch ihren Namen zu verdanken („Border“ ist englisch für Grenze).

Da es auf der britischen Insel schon seit Ewigkeiten weder Wölfe noch andere potenziell gefährlichen Raubtiere mehr gibt, bestand kein Bedarf für Herdenschutzhunde. So entstanden mit der Zeit wendige, schnelle Hirtenhunde, die auf das Treiben und Hüten spezialisiert sind.

Auch wenn die Hunde dieser Aufgabe bis heute mit beeindruckender Präzision nachgehen werden Border Collies heutzutage vor allem als wachsame Familienhunde gehalten.

Aufgrund des ausgesprochenen Arbeitswillens sowie der hohen Intelligenz der Vierbeiner gehören Border Collies in die Hände erfahrener Besitzer, die bereit sind ihren Liebling geistig zu fordern und zu fördern.

Border Collies sind mittelgroße Hunde, die bei einem Gewicht zwischen 13 und 20 Kilogramm eine Schulterhöhe von etwa 50 Zentimetern erreichen. Das mittellange Fell gibt es in vielen Farbvarianten ist aber niemals überwiegend weiß.

Cavalier King Charles Spaniel

Der Cavalier King Charles Spaniel ist eine weitere Hunderasse die Katzen mag.

Die Geschichte dieser beliebten Hunderasse reicht weit in die Vergangenheit zurück. Die Vorfahren des King Charles wurden vom britischen Hofadel zur Bespaßung der Kinder gehalten.

Seiner adligen Abstammung hat der King Charles Spaniel offensichtlich auch seinen Namen zu verdanken. Allerdings waren die Vierbeiner nicht nur beim Adel, sondern auch bei der einfachen Bevölkerung beliebt.

Aufgrund der enormen Nachfrage nach immer kleineren und „niedlicheren“ Hunden veränderte sich das Aussehen des King Charles so massiv, dass nicht mehr viel vom ursprünglichen Erscheinungsbild übrigbliebt.

Das Verschwinden der Vierbeiner konnte durch die Zuchtbemühungen amerikanischer Hundefreunde verhindert werden.

Aufgrund seines freundlichen, sanften Wesens ist der King Charles Spaniel bis heute ein weit verbreiteter Familienhund, der gut mit Katzen und Kindern klarkommt.

Auch wenn ein gewisser Jagdtrieb vorhanden ist, lassen sich die intelligenten, ausgeglichenen Vierbeiner leicht führen und erziehen.

Wie die meisten Hunderassen benötigt auch der King Charles ein gesundes Maß an Bewegung und mentaler Beschäftigung, um sich wohlzufühlen.

Die Widerristhöhe der kleinen Hunde liegt bei etwa 30 Zentimetern. Bei dieser Größe kommen die Hunde auf ein Gewicht zwischen 5 und 8 Kilogramm. Das leicht gewellte Fell ist von mittlerer Länge und kann unterschiedlich gefärbt sein.

Mops

Möpse verstehen sich nicht nur mit Katzen, sondern auch allen anderen Lebewesen. Mit seinem einzigartigen äußeren ist der Mops auch als der „Clown der Hundewelt“ bekannt.

Die Ursprünge der – offiziell aus England stammenden Hunderasse – liegen in China, wo man bereits vor rund 2000 Jahren mit der Zucht von mopsähnlichen Hunden anfing.

Da die Vierbeiner von Doggen abstammen, werden Sie bis heute den Molossern zugeordnet.

Während der Antike war die Haltung der kleinen Hunde der Kaiserlichen Familie vorbehalten. Nach Europa gelangten die Hunde daher erst um 1500 an der Seite holländischer Seefahrer.

Nachdem der Mops im Rahmen der Industrialisierung fast von der Bildfläche verschwunden wäre sind die Vierbeiner heutzutage überall bekannt.

Erkennbar sind Möpse unter anderem an ihrer kurzen Schnauze, der faltigen Haut sowie den großen runden Augen. Der FCI gibt das Idealgewicht für den Mops mit etwa 7 Kilogramm an.

Die Schulterhöhe beträgt etwa 35 Zentimeter. Das pflegeleichte Fell ist kurz, glatt und pflegeleicht. Es ist falfarben, apricot, schwarz oder gräulich und bildet eine schwarze Maske rund um die Schnauze.

Pudel

Zu den Katzenfreundlichen Hunden zählt auch der Pudel. Diesen kennen Sie als Leser bereits von unserem Artikel über Hunderassen die Wasser mögen.

Obwohl Pudel lange Zeit als Modehunde älterer Frauen galten sind die Hunde ursprünglich als Arbeitshunde gezüchtet worden. Dabei wurden die Hunde vor allem als Apportierhunde bei der Jagd auf Wasservögel verwendet. Zudem halfen die arbeitsfreudigen Vierbeiner französischen und portugiesischen Fischern dabei, die Netze aus dem Wasser zu holen.

Obwohl sich die genaue Geschichte der Vierbeiner nicht mit Gewissheit rekonstruieren lässt geht man davon aus, dass der Pudel ursprünglich aus Frankreich stammt.

Pudel sind insbesondere für Ihre Leistungsfähigkeit bekannt. Die intelligenten Hunde wollen beschäftigt werden und sind perfekt fürs Agility oder andere Hundesportarten geeignet.

Mit der richtigen Sozialisierung lassen sich Pudel gut mit Katzen oder anderen Haustieren zusammenhalten.

Pudel sind elegant wirkende Hunde, die ein gelocktes, dichtes Fell haben, welches gut gepflegt werden möchte.

Hinsichtlich der Größe wird beim Pudel zwischen Groß-, Klein- und Zwergpudeln unterschieden.

Basset Hound

Auch der Basset Hound gehört zu den Jagdhunden. Er wurde ursprünglich als Meutehund bei der Jagd verwendet.

den Vorfahren des Bassets gehören neben französischen Bracken auch die aus England stammenden Bloodhounds. Bei

der Jagd wurden die Vierbeiner von berittenen Jägern begleitet, die dem Spurlaut der vorauseilenden Hundemeute folgten und das gestellte Wild schließlich zur Strecke brachten.

Bis heute ist der Basset Hound ein beliebter Jagdhund, der durch seine Ausdauer, seine Geschwindigkeit und seinen Arbeitswillen überzeugt.

Leider gehört der Basset Hound zu den Opfern der Rassehundezucht. Viele haben eine viel zu faltige Haut, können sich nicht frei bewegen, leiden unter Hautkrankheiten sowie stark herabhängenden Augenliedern. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken änderte man den Rassestandard und verstärkte die Zuchtkontrollen.

Basset Hounds sind als freundliche, loyale, gelassene Vierbeiner bekannt, die sich mit Kindern, Katzen und Artgenossen vertragen.

Obwohl der Basset Hound sehr entspannt scheint, verfügt er über einen starken Willen, der die Erziehung für unerfahrene Halter erschweren kann. Mit einer konsequenten Erziehung und ausreichend Abwechslung sind Basset Hounds gute Familienhunde.

Zum unverwechselbaren Erscheinungsbild des Basset Hounds gehört eine faltige Haut, lange Lefzen, kurze Beine sowie ein glattes Fell. Dieses ist meist dreifarbig schwarz-weiß-braun, kann aber auch gelblich-weiß gefärbt sein.

Die Widerristhöhe liegt zwischen 30 und 38 Zentimetern. Dabei erreichen die Hunde ein Gewicht von bis zu 32 Kilogramm.

Neufundländer

Wenn Sie einen Neufundländer haben müssen Sie sich um das Wohl Ihrer Katze keine Sorgen machen.

Die sanftmütigen Vierbeiner sind trotz Ihrer Größe vorsichtig und ausgeglichen, so dass es mit der richtigen Sozialisierung zu keinerlei Problemen kommen dürfte. Neufundländer sind kanadischer Herkunft und stammen ursprünglich vom sogenannten St. Johns Hund ab.

Aufgrund ihrer Kraft und ihrer hohen Wasseraffinität wurden die Vierbeiner bereits vor Jahrhunderten zum Ziehen von Lasten sowie bei der Jagd auf Walrösser eingesetzt.

Heutzutage macht man sich die beeindruckenden Schwimmfähigkeiten der Hunde bei der Wasserrettung zunutze.

Auch wenn der Neufundländer seinen Menschen treu ergeben ist verfügen die Hunde über einen gewissen Schutztrieb. Konsequente Erziehung sowie regelmäßiges Training sind nicht zuletzt aufgrund einer gewissen Eigensinnigkeit ein absolutes Muss.

In guten, verantwortungsbewussten Händen handelt es sich beim Neufundländer jedoch um zuverlässige, loyale Tiere, die mit Katzen, Kindern und anderen Haustieren gleichermaßen klarkommen.

Aufgrund seiner schieren Größe ist der Neufundländer eine imposante Erscheinung.

Die Hunde können stattliche 75 Kilogramm auf die Waage bringen. Dabei erreichen die Vierbeiner eine durchschnittliche Widerristhöhe von 72 Zentimetern.

Das Fell ist entweder reinschwarz, weiß-schwarz oder braun und muss mindestens ein- bis zweimal wöchentlich durchgebürstet werden.

Malteser

Wie wäre es mit einem Malteser als Freund für Ihre Katze? Nicht nur rein größentechnisch passen die kleinen Vierbeiner perfekt zueinander.

Auch darüber hinaus gehören Malteser zu den Hunderassen, die Katzen mögen.

Trotz ihrer Größe blicken die Hunde auf eine lange Geschichte zurück. Diese lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen.

Experten sind der Ansicht, dass die Urahnen der Rasse aus Ägypten kommen. Dort konnte man im Rahmen archäologischer Grabungen 700 Jahre alte Vasen freilegen, auf denen kleine, Malteserähnliche Hunde abgebildet waren.

Als gesichert gilt, dass die Hunde seit jeher beliebte Gesellschaftshunde waren, die sich besonders beim Adel größter Beliebtheit erfreuten.

Auch heute noch sind Malteser weit verbreitet. Die anpassungsfähigen und liebevollen Hunde fühlen sich nahezu überall wohl. Sie sind menschenbezogen, sehr verspielt und immer für einen Spaß zu haben.

Da sich die Vierbeiner relativ leicht erziehen lassen sind Sie auch für unerfahrene Hundehalter gut geeignet.

Die großen schwarzen Augen in Kombination mit dem leuchtend weißen Fell der Hunde machen es einem nicht immer leicht konsequent zu sein.

Malteser wiegen maximal 4 Kilogramm und passen mit einer Schulterhöhe von circa 22 – 25 Zentimetern auf jeden Schoß.

Beagle

Beagle sind hervorragende Spürhunde, die dem Menschen schon seit Jahrhunderten bei der Jagd helfen.

Tatsächlich lässt sich die Zucht der Hunde bis ins 11. Jahrhundert zurückverfolgen. Zu dieser Zeit eroberten die Normannen Großbritannien. Dabei brachten sie die sogenannten Hubertushunde mit auf die Insel, welche später mit den aus Frankreich stammenden Southern Hounds gekreuzt wurden.

Ziel dieser Verpaarungen war es Jagdhunde zu erschaffen, die für die Arbeit in der Meute geeignet waren.

Die Nachkommen entsprechender Zuchtbemühungen wurden im Jahr 1515 erstmals als Beagle bezeichnet. Heute wird der Beagle in erster Linie als verträglicher Familienhund gehalten, der weder mit Katzen noch mit anderen Haustieren ein Problem hat.

Auch wenn Beagle niedlich aussehen benötigen Sie nicht zuletzt wegen ihres Jagdtriebs eine konsequente Erziehung sowie ausreichend geistige und körperliche Beschäftigung.

Beagle können eine Widerristhöhe von bis zu 40 Zentimetern erreichen und wiegen bis zu 18 Kilogramm.

Typisch für den Beagle ist ein kompakter, muskulöser Körperbau mit kurzen, stämmigen Beinen sowie ein langer Kopf mit ebenso langen Schlappohren.

Das kurze Fell ist meistens rot-weiß, gelb-weiß oder braun-weiß gefärbt und relativ pflegeleicht.

Zwergspitz

Auch über das Verhältnis zwischen dem Zwergspitz und Katzen hört man nur selten etwas Negatives.

An und für sich handelt es sich beim Zwergspitz um keine eigene Hunderasse, sondern um eine verkleinerte Ausführung des Deutschen Spitzes.

Im Gegensatz zur Geschichte des Deutschen Spitzes ist die des Zwergspitzes relativ jung.

Da die Zucht der Zwergspitze jedoch mit diversen Problemen einhergeht werden entsprechende Kreuzungen hierzulande eher kritisch betrachtet.

In den USA und England hingegen nimmt die Nachfrage nach Zwergspitzen bereits seit einiger Zeit zu.

Wenn man sich näher mit den Vierbeinern beschäftigt bekommt man schnell den Eindruck, dass diese sich Ihrer geringen Körpergröße nicht bewusst sind. So verfügen Zwergspitze über ein ausgesprochen großes Ego sowie eine ausgeprägte Wachsamkeit.

Da die Hunde enorm anhänglich sind sollte man das Alleinsein bereits im Welpenalter trainieren. So lassen sich Auseinandersetzungen mit gestressten Nachbarn gut vermeiden.

Darüber hinaus handelt es sich beim Zwergspitz um eine unkomplizierte Rasse, die sich leicht erziehen lässt.

Das pflegebedürftige Fell ist lang, dicht und bildet eine löwenähnliche Mähne rund um den Hals. Es kann schwarz, weiß oder cremefarben sein.

Mit einem Gewicht von höchstens 3,5 Kilogramm sind Zwergspitze deutlich leichter als so manche Katze.

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