13 tolle Hunderassen mit kurzen Beinen

Ein Mops mit kurzen Beinen steht auf einer gruenen Wiese und guckt in die Kamera

Kalte Ohren beim Hund sind nichts Ungewöhnliches. Die Ursache ist in den seltensten Fällen bedrohlich. Dennoch möchten wir Ihnen in diesem Beitrag verraten, warum es zu kalten Ohren beim Hund kommen kann und was Sie dagegen tun können.

1. Bull Terrier

Hund
  • Herkunft: Vereinigtes Königreich
  • Gewicht: 22 – 38 Kg
  • FCI: Gruppe 3
  • Fell: Kurzhaarig
  • Größe: 45 – 55 cm
  • Lebenserwartung: 10 – 14 Jahre

Beschreibung: Bullterrier, sind gut erziehbare, zeitweilig etwas eigenwillige Vierbeiner mit einem ausgeprägten Bewegungsdrang. Charakteristisch für das Erscheinungsbild der Rasse sind die kurzen Beine.

Ursprünglich ging der Bullterrier aus Kreuzungen zwischen der englischen Bulldogge, dem White English Terrier und dem Dalmatiner hervor.

In früherer Zeit setzte man sie zur Dachs- und Fuchsjagd ein, wobei ihre Kurzbeinigkeit von Vorteil war.

Auch als Rattentöter machte sich der Bullterrier einen Namen.

Seinen Ruf als blutrünstiger, aggressiver Kampfhund ist er seit seinem Einsatz bei Hundekämpfen bis heute nicht losgeworden. Dieses Vorteil ist jedoch vollkommen überholt: Schließlich sind die Fellnasen friedfertig und gehorsam, wenn sie gut erzogen werden.

2. Cairn Terrier

Cairn Terrier
  • Herkunft: Vereinigtes Königreich
  • Gewicht: 6 – 8 Kg
  • FCI: Gruppe 3
  • Fell: Langhaarig
  • Größe: 23 – 33 cm
  • Lebenserwartung: 12 – 15 Jahre

Beschreibung: Der Cairn Terrier ist eine britische Hunderasse mit kurzen Beinen. Die Hunde sind als intelligente, fröhliche, durchsetzungsfähige und furchtlose Begleiter bekannt.

Im Ursprung wurde er bei der Jagd auf Füchse, Marder und anderes Kleinwild eingesetzt.

Heutzutage wird er als freundlicher Familienhund gehalten. Nimmt man sich tagsüber ausreichend Zeit für ein Sportprogramm in der Natur, zeigt er sich im Anschluss als verschmuster kleiner Kobold.

Der kurzbeinige Wirbelwind hat die Herzen der Hundefans weltweit erobert. In Europa, Amerika und Kanada gibt es zahlreiche Züchter sowie Cairn Terrier Clubs.

3. Dackel

Dackel
  • Herkunft: Deutschland
  • Gewicht: 5 – 9 Kg
  • FCI: Gruppe 4
  • Fell: Kurzhaarig, langhaarig
  • Größe: 17 – 27 cm
  • Lebenserwartung: 12 – 16 Jahre

Beschreibung: Auch der Dackel zählt zu den kurzbeinigen Hunderassen. Die Hunde sind ausgesprochen eigenwillig, klug, verspielt und benötigen viel Action um sich wohlzufühlen.

Ursprünglich den Reichen und Schönen vorbehalten, verbreitete sich dieser kurzbeinige Charmeur mit dem Verfall der Adelshäuser rasch bei Hundefreunden in ganz Europa.

Als direkte Vorfahren der kleinen Jagdhunde gelten Bracken, welche bereits im Mittelalter zur Jagd eingesetzt.

Die Aufgabe der Fellnasen war es, in die unterirdischen Bauten von Dachs und Fuchs vorzudringen und diese herauszutreiben.

Heutzutage kommt der Dackel nur noch selten als Gebrauchshund zum Einsatz. Stattdessen erlebt er ein Comeback als Begleithund. Halter, die sich für diese einzigartige Rasse entscheiden, möchten ihn nicht mehr missen.

4. Englische Bulldogge

Englische Bulldogge
  • Herkunft: Vereinigtes Königreich
  • Gewicht: 18 – 25 Kg
  • FCI: Gruppe 2
  • Fell: Kurzhaarig
  • Größe: 31 – 40 cm
  • Lebenserwartung: 8 – 10 Jahre

Beschreibung: Die englische Bulldogge ist eine freundliche, gesellige und aktive Hunderasse. Zu den typischen Erkennungsmerkmalen gehören ein massiger Körperbau, mittelgroße Schlappohren sowie kurze Beine und eine kurze Schnauze.

Die Vierbeiner neigen zu einer gewissen Eigensinnigkeit und sind dank ihres ureigenen Charmes durchaus dazu in der Lage, ihren Besitzer geschickt um den Finger zu wickeln. Nicht plausibel erscheinende oder zu scharf vorgetragenen Kommandos werden von den sensiblen Fellnasen geflissentlich ignoriert.

Da die Englische Bulldogge äußerst kinderlieb ist, eignet sie sich gut als Familienhund. Auch Restaurantbesuche oder Hotelübernachtungen sind mit einer Bulldogge kein Problem.

5. Französische Bulldogge

Bulldogge mit kurzen Beinen
  • Herkunft: Frankreich
  • Gewicht: 8 – 14 Kg
  • FCI: Gruppe 9
  • Fell: Kurzhaarig
  • Größe: 24 – 35 cm
  • Lebenserwartung: 10 – 14 Jahre

Beschreibung: Wenn es um Hunde mit kurzen Beinen geht, darf die Französische Bulldogge natürlich nicht fehlen. Die gezielte Zucht der relativ junge Rasse begann erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Es wird vermutet, dass kleinwüchsige englische Bulldoggen, die von England nach Frankreich mitgeführt wurden, den Grundstock der Zucht bildeten.

Die Vierbeiner sind vom Wesen her geduldig, verspielt, sehr anhänglich und aufgeweckt. Durch ihre unkomplizierte, zugewandte Art ist die Französische Bulldogge gut als Anfängerhund geeignet.

Mit den Haltungsbedingungen einer Großstadt Wohnung haben die Anpassungsfähigen Fellnasen in der Regel kein Problem. Jedoch sollte man seinen Liebling in diesem Fall die Treppen hoch- und runtertragen, um die Gelenke zu schonen.

Unter Fans der Rasse bezeichnet man die Hunde auch liebevoll als „Batiks“, was zu Deutsch soviel wie Fledermausschweinchen bedeutet.

6. Havaneser

Havaneser
  • Herkunft: Kuba
  • Gewicht: 4,5 – 7,5 Kg
  • FCI: Gruppe 9
  • Fell: Langhaarig
  • Größe: 21 – 29 cm
  • Lebenserwartung: 13 – 15 Jahre

Beschreibung: Nicht zuletzt aufgrund seiner anhänglichen und verspielten Art ist der Havaneser überaus beliebt. Auch die unkomplizierte Art sowie das niedliche Äußere macht die Hunde mit den kurzen Beinen so begehrt.

Havaneser sind mit dem Malteser und dem Bichon Frisé verwandt. Sie stammen  aus Havanna, der Hauptstadt Kubas, von wo aus sie als Gastgeschenke nach Europa gelangten.

Havaneser sind leicht zu erziehen. Sie verfügen über einen ausgeprägten Will to Please  und wollen ihrem Halter stets gefallen.

Auch wenn es schwerfällt, sollte man nicht den Fehler begehen und sich von dem Charme der Vierbeiner überrollen lassen. Inkonsequenz bei der Erziehung erkennt der Havaneser sofort und nutzt diese schamlos aus.

7. Jack Russell

Jack Russell Terrier
  • Herkunft: England
  • Gewicht: 6 – 8,5 Kg
  • FCI: Gruppe 3
  • Fell: Kurzhaarig
  • Größe: 25 – 30 cm
  • Lebenserwartung: 13 – 16 Jahre

Beschreibung: Jack Russell sind clevere, furchtlose und quirlige Hunde. Ausgestattet mit einem hohen Energielevel und einem starken Jagdtrieb ist diese Rasse nichts für Couch Potatoes.

Seinen Menschen gegenüber verhält sich der Jack Russell bedingungslos liebevoll und loyal. Besonders Rüden neigen zur Dominanz und geraten gerne mal mit anderen Hunden aneinander. Heimat der Hunde mit den kurzen Beinen ist England, wo man sie zur Fuchsjagd züchtete.

Seine Unerschrockenheit macht ihn zu einem tollen Begleiter bei Wanderungen und Abenteuern.

Um einen Jack Russell zu einem gehorsamen Begleiter zu erziehen bedarf es viel Konsequenz und Geduld beim Training.

Bei Sportarten wie Agility, Frisbee fangen, Dog Diving oder Apportieren kommen die Powerpakete voll auf ihre Kosten.

8. Mops

Mops auf einer Wiese
  • Herkunft: China
  • Gewicht: 6 – 8,5 Kg
  • FCI: Gruppe 9
  • Fell: Kurzhaarig
  • Größe: 25 – 36 cm
  • Lebenserwartung: 12 – 15 Jahre

Beschreibung: „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“ dieses bekannte Zitat von Loriot vermittelt die Einstellung vieler Hundebesitzer zu ihrem Mops.

Was den Mops rein optisch auszeichnet sind seine kurzen Beine, seine großen Augen sowie seine kurze Nase. Vom Wesen her sind die Hunde umgänglich, charmant, anhängliche und unkompliziert.

Lautes Bellen und aggressives Verhalten kennt der Mops nicht. Aus diesem Grund fällt es ihm oft schwer die Sprache anderer Hunde rechtzeitig zu deuten.

Diese Hundezwerge benötigen von ihren Besitzern viel Aufmerksamkeit und Schmuseeinheiten um nicht zu vereinsamen, so dass man als Halter genügend Zeit haben sollte.

Offizielles Ursprungsland der Möpse ist China. Dort wurden sie vor über 2000 Jahren aus doggenähnlichen Hunden heraus gezüchtet. Heutzutage hat die kleine, lustige Fellnase unzählige Anhänger in Europa und Amerika gefunden.

9. Pekingese

  • Herkunft: China
  • Gewicht: 3 – 6,5 Kg
  • FCI: Gruppe 9
  • Fell: Langhaarig
  • Größe: 15 – 25 cm
  • Lebenserwartung: 12 – 15 Jahre
Pekingese

Beschreibung: Der Pekingese ist ein Hund mit höchst eigenwilligem Charakter. Die Hunde mit den kurzen Beinen zeichnen sich durch einen starken Willen aus. Die starsinnigen Persönlichkeiten sind gegenüber ihren Besitzern anhänglich und freundlich. Fremde hingegen werden reserviert beobachtet.

In seinem Heimatland wird der Pekingese als Löwenhund bezeichnet. Schon während der Antike soll man die Zwerge als Wächter der chinesischen Paläste eingesetzt haben.

Die Briten brachten den Pekingesen als Kriegsbeute mit nach Europa. Ausgehend von Zuchten in Großbritannien und Hundeausstellungen, mit vielen Besuchern, trat der Pekingese seinen Siegeszug quer durch Europa an.

Dabei wirkten sich die „Optimierungen“ skruppelloser Züchter negativ auf die Gesundheit der Vierbeiner aus. Viele Pekingesen leiden unter massiven Atem- und Augenproblemen.

10. Schottischer Terrier

schwarzer hund
  • Herkunft: Schottland
  • Gewicht: 8 -10 Kg
  • FCI: Gruppe 3
  • Fell: Langhaarig
  • Größe: 25 – 28 cm
  • Lebenserwartung: 12 – 15 Jahre

Beschreibung: Der schottische Terrier wird als selbstbewusster, verspielter und temperamentvoller Zeitgenosse beschrieben.

In Schottland, ihrem Heimatland wurden sie zur Jagd in den Highlands eingesetzt. Dort stellten sie Füchsen und sogar Ottern nach. Durch intensives Züchten entstand im Laufe der Zeit ein einheitliches Erscheinungsbild. Dieses wird unter anderem durch kurze Beine, ein dichtes Fellkleid sowie aufmerksame Augen geprägt.

Sein Jagdtrieb ist dem intelligenten Vierbeiner erhalten geblieben. Daher ist ein freier Auslauf in der Natur nur dann möglich, wenn der Rückruf gut sitzt.

11. Welsh Corgi

Corgi
  • Herkunft: Vereinigtes Königreich
  • Gewicht: 10 – 12 Kg
  • FCI: Gruppe 1
  • Fell: Langhaarig
  • Größe: 25 – 30 cm
  • Lebenserwartung: 12 – 15 Jahre

Beschreibung: Beim Welsh Corgi handelt es sich um einen lustigen, mutigen, und wachsamen Hund mit kurzen Beinen. Corgis sind ihren Menschen gegenüber nahezu ausnahmslos liebevoll.

Wie es der Name erahnen lässt, kommt der Corgi aus Wales, wo er sich beim Viehtreiben nützlich machte.

Trotz ihrer geringen Größe können diese temperamentvollen und widerstandsfähigen Hunde problemlos Rinder, vor sich hertreiben.

Heutzutage wird der kleine Draufgänger von seinen Anhängern als Familien- und Begleithund geschätzt. Queen Elisabeth II. Ist die wohl berühmteste Anhängerin dieser Rasse. Lange Zeit wurde sie von einem ganzen Corgi-Rudel begleitet.

12. West Highland Terrier

west Highland terrier
  • Herkunft: Vereinigtes Königreich
  • Gewicht: 6 – 10 Kg
  • FCI: Gruppe 3
  • Fell: Langhaarig
  • Größe: 23 – 30 cm
  • Lebenserwartung: 12 – 16 Jahre

Beschreibung: Kurze Beine hat auch der West Highland Terrier. Er wird als freundlicher, lebhafter und lustiger Vierbeiner beschrieben, der es gewohnt ist, eigenständig zu agieren.

Die Entstehung dieser Hunderasse lässt sich auf Fehlschläge in der Züchtung des Cairn Terriers zurückführen. Einige von ihnen kamen mit unerwünschtem weißem Fell zur Welt und wurden ausgemerzt.

Einem Jagdbesitzer gefiel jedoch genau diese Fellfarbe, da sie bei der Jagd gut zu erkennen war. Dies war die Geburtsstunde des West Highland Terriers. 

In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts avancierte er regelrecht zu einem Modehund. Futterdosen und andere Hundeacessoires setzten sein Konterfei zu Werbezwecken ein. Heutzutage ist der Westie nur noch selten anzutreffen.

13. Zwergspitz

zwergspitz
  • Herkunft: Deutschland
  • Gewicht: 1,5 – 3,5 Kg
  • FCI: Gruppe 5
  • Fell: Langhaarig
  • Größe: 17 – 21 cm
  • Lebenserwartung: 12 – 16 Jahre

Beschreibung: Auch beim Zwergspitz gehören die kurzen Beine zu den Rassemerkmalen.

Dem Standard zufolge sind die Hunde leicht führig, selbstbewusst, aktiv und friedliebend. Im Alltag fordern die Hunde nicht nur ausreichend Aufmerksamkeit sondern auch Beschäftigung ein.

Dafür zeigen sie sich ihrem Menschen gegenüber als verschmuste und loyale Weggefährten.

Eigentlich ist der Zwergspitz keine eigenständige Rasse, sondern eine Minivariation des deutschen Spitzes. Die Züchtung dieser Minis wurde vor rund 230 Jahren in Pommern vorangetrieben – daher auch der zweite Name Pomeranian -.

Von dort aus gelangte der kurzbeinige Zwerg vor 200 Jahren nach England, wo er gezielt weitergezüchtet wurde. Bei der Anschaffung sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihre kleine Fellnase nur von einem seriösen Züchter kaufen.

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