Hokkaido

Der aus Japan stammende Hokkaido ist außerhalb seines Heimatlandes eher unbekannt. Wenn auch Sie sich für den treuen Hokkaido interessieren, sollten Sie sich den folgenden Beitrag durchlesen. 

Herkunft: Japan (Insel Hokkaido)
FCI: Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp
Gewicht: 20 - 30 Kg
Widerristhöhe: 46 - 52 cm
Lebenserwartung: 12 - 15 Jahre
Fellfarbe: Weiß, Schwarz, Sesam, Schwarz und Loh, Rot
Besonderheiten: Hohe Wachsamkeit

Geschichte des Hokkaido

Der Hokkaido ist eine japanische Hunderasse, die ihren Ursprung auf der nördlichen Insel Hokkaido hat. Diese Rasse ist auch unter dem Namen Ainu-Ken bekannt, benannt nach dem Ureinwohner-Volk Ainu, das die Vierbeiner bereits seit Jahrhunderten züchtet.

Ursprünglich setzte man den Hokkaido als Jagdhund bei der Pirsch auf Wildschweine, Hirsche und und sogar Bären ein.

In der heutigen Zeit wird der Hokkaido in erster Linie als Begleithund gehalten.

Die Zucht des Hokkaido erfolgte im 19. Jahrhundert, als die japanische Regierung die Kontrolle über die Insel Hokkaido übernahm und die Hunde für ihre Jagdfähigkeiten schätzte. In den 1930er Jahren wurde der Hokkaido offiziell als japanische Rasse anerkannt und in den 1950er Jahren begannen die ersten Züchter, die Rasse auch außerhalb Japans bekannt zu machen.

Trotz seiner zunehmenden Beliebtheit ist der Hokkaido immer noch eine sehr seltene Rasse.

Äußeres Erscheinungsbild

Der Hokkaido wird mittelgroß und hat ein robustes, muskulöses Äußeres mit einem dicken, pelzigen Fell, das in vielen Farben, von Schwarz, über Rot bis Weiß daherkommt.

Sie haben kleine, aufrechte Ohren und mandelförmige Augen, die einen wachsamen Ausdruck verleihen.

Der Hokkaido hat einen kräftigen Körperbau, der ihm Agilität und Ausdauer verleiht.

Sein dichtes Fell schützt ihn vor den kalten Temperaturen der Hokkaido-Insel, wo diese Hunderasse ihren Ursprung hat.

Hier finden Sie 3 weitere Hunderassen aus der FCI Gruppe 5:

Wesen

Die wichtigsten Charaktereigenschaften im Überblick

  • Lebendig
  • Schlau
  • Lebensfroh
  • Ausgeglichen
  • Friedliebend
  • Sensibel

Der Hokkaido ist eine Rasse mit einem einzigartigen Charakter sowie einer starken Persönlichkeit. Die Hunde sind sehr intelligent, selbstbewusst und gehen eine starke Bindung zu ihren Besitzern ein. Sie sind stolz und unabhängig, aber dennoch sehr loyal und liebevoll gegenüber ihrer Familie.

Hokkaidos sind durchaus dazu in der Lage ist, sich an das Leben in der Stadt anzupassen. Wer vorhat einen Hokkaido in einer Stadtwohnung zu halten, muss sich folglich keine Sorgen machen, solange es einen Park oder einen Wald in der Nähe gibt, in dem sich der Hokkaido frei bewegen kann.  

Die Hunde lieben es, draußen zu sein und zu rennen, zu jagen und zu spielen. Der Hokkaido ist ein intelligenter Hund, der gerne lernt und Herausforderungen annimmt.

Insgesamt ist der Hokkaido ein treuer, liebevoller Hund. Die Rasse ist ideal für aktive Familien oder Einzelpersonen, die bereit sind, Zeit und Energie in die Betreuung ihres Lieblings zu investieren.

Erziehung des Hokkaidos

Die Erziehung des Hokkaido erfordert eine konsequente und liebevolle Herangehensweise. Während des Trainings sollten Sie die Persönlichkeit Ihres Hundes sowie dessen Bedürfnisse berücksichtigen.

Da der Hokkaido einen starken Jagdinstinkt hat, ist es wichtig, ihm von einem frühen Alter an Gehorsam beizubringen und an der Impulskontrolle zu arbeiten.

Durch positive Verstärkungen in Form von Lob und Belohnungen lässt sich das gewünschte Verhalten fördern und unerwünschtes Verhalten minimieren.

Die Sozialisierung des Hokkaido ist ebenfalls von großer Bedeutung. Durch eine frühe Sozialisierung ist sichergestellt, dass sich Ihr Vierbeiner in jeder Situation sicher fühlt. Hierzu sollten Sie Ihren Hund bereits im Welpenalter an verschiedene Umgebungen, Geräusche, Menschen sowie Tiere gewöhnen.

Unsere Top-3 für jeden Hundehalter 

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Rassetypische Krankheiten

Da es nur wenige Zuchttiere gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, von genetisch bedingten Erkrankungen verhältnismäßig hoch. Hunde die aus entsprechenden Zuchtstätten kommen leiden besonders häufig an Hüftgelenksdysplasie.

Gute Züchter achten bei der Auswahl der Elterntiere darauf, dass diese frei von Erbkrankheiten sind.

Anderen Gesundheitsproblemen können Sie durch eine hochwertige Ernährung, die richtige Pflege sowie gute Haltungsbedingungen vorbeugen. Hokkaido-Hunde die von verantwortungsbewussten Züchtern stammen gelten als robust gegenüber Krankheiten.

Ernährung

Um den Hokkaido gesund und fit zu halten, ist eine ausgewogene und nahrhafte Ernährung von entscheidender Bedeutung.

Als Hauptbestandteil des Futters empfiehlt sich tierisches Eiweiß. Darüber hinaus benötigt Ihr Vierbeiner gesunde Fette und eine geringe Menge an Kohlenhydraten. Obst und Gemüse sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und lassen sich insbesondere beim Barfen gut verfüttern.

Es ist wichtig, dass die Fütterungsmenge an die Größe, das Alter und das Aktivitätslevel angepasst werden. So lassen sich Über- oder Untergewicht vermeiden.

Die meisten Hundehalter teilen die tägliche Futterration in zwei Mahlzeiten pro Tag auf. Dies wirkt sich positiv auf die Verdauung aus und hilft dabei, den Hund satt zu halten.

Bei der Auswahl des Futters  ist es ratsam, auf hochwertige Marken zurückzugreifen.

Wichtig ist es, dass das Futter keine künstlichen Zusatzstoffe oder Füllstoffe enthält. Sollte Ihr Hokkaido unter einer Futtermittelallergie leiden, kann es ratsam sein, eine hypoallergene Diät oder selbst zubereitete Mahlzeiten in Betracht zu ziehen.

Quelle: depositphotos.com – gurinaleksandr

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