Die 6 schlausten Hunderassen der Welt

Nahaufnahme eines Australian Shepherds vor einem Bergsee

Wenn Sie sich einen ganz besonders smarten Vierbeiner an Ihrer Seite wünschen, sind Sie hier richtig. Im Folgenden Beitrag stellen wir Ihnen einige der schlausten Hunderassen der Welt vor.

Welche Hunde sind am schlausten?

Die intelligentesten Hunderassen haben wir unten für Sie aufgelistet.

1. Border Collie

Die Geschichte des Border Collies begann im 15. Jahrhundert in den Grenzregionen zwischen Nordengland und Schottland. Mit der gezielten Zucht begann man erst im späten 19. Jahrhundert.

Obwohl viele Border Collies als Familienhunde gehalten werden, gelten die Vierbeiner in vielen europäischen Ländern als beliebte Arbeitshunde.

Die schlaue Hunderasse ist dazu in der Lage über Stunden hinweg konzentriert zu arbeiten, ohne zu ermüden.

Mit einem Gewicht von bis zu 22 Kilogramm und einer maximalen Schulterhöhe von etwa 55 Zentimetern zählt der Border Collie zu den mittelgroßen Vierbeinern. Der muskulöse, athletische Körperbau lässt erahnen zu welchen Leistungen die agilen Hunde imstande sind. Der Rassestandard erlaubt unter anderem eine schwarz-weiße, Blaue, rote sowie beige Färbung.

2. Australian Shepherd

Obwohl der Name eine andere Vermutung zulassen würde, stammen die schlauen Hunde nicht aus Australien, sondern den USA. Im Rahmen der beginnenden Kolonialisierung Australiens gelangten die Hunde auf den roten Kontinent. Dort passte man die Tiere durch gezielte Zuchtbemühungen an die klimatischen Bedingungen an.

Die schlaue Hunderasse benötigt eine konsequente Erziehung und muss im Alltag körperlich und geistig gefordert werden, um sich wohlzufühlen.

Bei einer Schulterhöhe von bis zu 53 Zentimetern erreichen ausgewachsene Australian Shepherds ein Gewicht von bis zu 30 Kilogramm. Der Rassestandard sieht eine schwarze oder rote Grundfärbung vor. Weiße Abzeichen am Hals, der Brust sowie dem Körper sind zulässig.

3. Deutscher Schäferhund

Ursprünglich stammt der Deutsche Schäferhund von altdeutschen Hütehunden ab. Aufgabe der Vierbeiner war zum einen das hüten sowie treiben der Schafsherden und zum anderen der Schutz des Schäfers vor Überfällen oder Raubtieren.  Während des 2. Weltkrieges wurden unzählige Schäferhunde als Wach-, Boten- sowie Kriegshunde eingesetzt.

Wer sich einen Schäferhund anschaffen möchte sollte bereits Erfahrung im Umgang mit Hunden haben. Halter, die über das nötige Durchsetzungsvermögen verfügen und ausreichend Zeit haben, um ihren Liebling zu fordern und zu fördern finden im Schäferhund einen loyalen Begleiter.

Je nach Geschlecht bringen die Vierbeiner zwischen 30 und 40 Kilogramm auf die Waage. Das Stock- oder Langstockhaar ist schwarz und mit braunen bis beigefarbenen Abzeichen versehen.

4. Pudel

Pudel oder pudelähnliche Hunde waren bereits vor langer Zeit weit verbreitet. In der Vergangenheit wurden Pudel vor allem als Apportierhunde bei der Jagd eingesetzt. An den Mittelmeerküsten halfen die Wasseraffinen Tiere den Fischern bei der Arbeit. Mit der gezielten Zucht des Pudels begann man allerdings erst im 19. Jahrhundert.

Pudel sind im Allgemeinen als gelehrige, bewegungsfreudige, anhängliche und schlaue Hunderasse bekannt. Sie machen bei vielen Hundesportarten eine gute Figur und lassen sich gut als Familienhunde halten.

Pudel werden in drei verschiedenen Varianten gezüchtet. Je nach Größe wird zwischen Zwergpudel, Pudel und Königspudel unterschieden. Das lange Fell der Vierbeiner ist typischerweise gekräuselt und sehr dicht. Farblich sind nahezu alle Variationen zulässig. Schwarz, weiß und grau zählen zu den typischen „Pudelfarben“.

5. Australian Cattle Dog

Um die Vieherden unter Kontrolle zu halten setzt der Australian Cattle Dog notfalls einen gezielten Biss in die Fesseln ein. Zu den Urahnen der Rasse gehören Collies, Kelpies, Dalmatiner und sogar Dingos. In Deutschland trifft man die seit 1972 anerkannte Hunderasse nur selten an.

Schlaue Hunderassen sollten ausreichend mentale Beschäftigung erhalten. Der Australian Cattle Dog stellt da keine Ausnahme dar. Auch wenn die Vierbeiner verhältnismäßig klein sind, handelt es sich beim Cattle Dog um eine robuste, ausdauernde Rasse, voller Energie. Hundeneulinge sollten sich für eine andere Hunderasse entscheiden oder sich erfahrenen Beistand bei der Erziehung suchen.

Cattle Dogs sind kompakte, gut bemuskelte Hunde mit einem kurzen, glatten Fell. Erwachsene Hunde kommen auf eine Schulterhöhe zwischen 45 und 51 Zentimetern. Die aufrechtstehenden Ohren des Cattle Dogs sind spitzzulaufend. Der offizielle Rassestandard sieht eine rot oder blau gesprenkelte Färbung vor, die den Australian Cattle Dog ausmacht.

6. Dobermann

Der Dobermann zählt zu den altdeutschen Hunderassen. Als Begründer und Namensgeber der Rasse gilt Friedrich Louis Dobermann.  Als er mit der Hundezucht begann war Dobermann auf der Suche nach schlauen, wachsamen und scharfen Hunden, die sich für den Schutzdienst eigneten. Als Vorfahren des Dobermanns gelten unter anderem die Deutsche Dogge, Weimaraner sowie Pinscher.

Wie man es von einem wachsamen Hund erwarten würde, verfügt der Dobermann über einen starken Schutztrieb. In Verbindung mit einer ausgeprägten Eigenständigkeit und enormen Kräften gehören die Hunde in erfahrene Hände. Wer sich der Verantwortung bewusst ist, sportlich aktiv ist und sich durchsetzen kann wird sich mit einem Dobermann an seiner Seite wohlfühlen.

Zum imposanten Erscheinungsbild der Hunde trägt nicht nur die Widerristhöhe von bis zu 45 Zentimetern, sondern auch der athletische Körperbau bei. Rüden bringen etwa 40 bis 45 Kilogramm auf die Waage, während das Gewicht bei Hündinnen zwischen 33 und 37 Kilogramm liegt.

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