Dansky

Was den Dansky ausmacht, welche Dinge es bei der Ernährung zu beachten gilt und woher die Hunderasse ursprünglich kommt erfahren Sie hier. 

Geschichte

Der Dänisch-Schwedische Farmhund oder entsprechend seiner Herkunft auch als Dansk-Svensk- Gårdshund bezeichnete Hund ging aus kleinen, auf Höfen gehaltenen Gebrauchshunden hervor.

Regional kann man dies in Dänemark auf die Region Seeland und in Schweden auf die Region Schonen eingrenzen.

Hier hielten sie die Bauernhäuser von Ratten und Mäusen frei. Fremde Hofbesucher wurden, aufgrund seiner Wachsamkeit, bellend angekündigt.

Einige Exemplare dieser Rasse, die weit mehr mit dem Pinscher als mit dem Terrier verwandt sind, wurden über die Zeit gerettet und miteinander verpaart. Hieraus entstand eine robuste und anpassungsfähige Rasse, die unter Hundeliebhabern gern auch als Dansky bezeichnet wird.

National wurde die Rasse erstmals 1987 anerkannt und bereits zwei Jahre später auf einer Welthundeausstellung präsentiert. Seit 2019 ist der Dansky vom FCI als eigenständige Hunderasse anerkannt.

Äußeres Erscheinungsbild

Der Dänisch – Schwedische – Farmhund ist in seiner Statur klein, kompakt und rechteckig. Sowohl Kipp- als auch Rosenohren sind erlaubt. Auch die Rute variiert von kurz über mittellang bis lang. Er gilt als Spätentwickler. Er ähnelt von seinem Erscheinungsbildes Jack Russelterrier, ist aber nicht mit ihm verwandt.

Sein kurzes und glattes Fell liegt eng am Körper. Die Farbe des Fells sollte zu 50% weiß sein, mit farbigen braunen, roten, wildfarbenen, grauen, hellbraunen oder dreifarbigen Abzeichen.

Der Dansky besitzt keine Unterwolle. Daher ist sein Fell auch bei feuchtem Regenwetter geruchsarm. 

Ihre Augen sind bernsteinfarben oder bernsteinfarben und sehr ausdrucksstark.

Die Rückenhöhe der Hündin beträgt 32 – 35 Zentimeter, die der Rüden 34 – 37 Zentimeter.

Hündinnen wiegen zwischen 5 – 10 Kilo und Rüden erreichen ein Gewicht zwischen 6 – 13 Kilogramm.

Wesen

Der Dansky ist eine sehr fröhliche und aktive Fellnase, die eine große Geduld aufweist.

Dies lässt ihn zu einem idealen Spielkameraden für Kinder werden.

Der Dänisch – Schwedische – Farmhund zeigt keine aggressiven Verhaltensmuster und verträgt sich sowohl mit anderen Artgenossen, als auch anderen Haustieren gut.

Er ist leicht lenkbar, zeigt keinerlei Sturheit und ist daher auch ein idealer Anfängerhund.

Trotz seiner geringen Größe ist der Dansky äußerst ausdauernd, robust und flink. So kann man seinen Liebling sowohl auf ausgedehnten Wanderungen, Boots- oder Radtouren und Ausritten mitnehmen.

Er liebt seine „Menschen“ und mag es zu schmusen und viel Aufmerksamkeit zu erhalten. Er wird nicht gern allein gelassen.

Hunde dieser Rasse sind schlau und unkompliziert und bringen ihre Besitzer durch ihre liebenswerte Art immer wieder zum Schmunzeln.

Sollte aufgrund von schlechtem Wetter mal an einem Tag der Spaziergang kürzer ausfallen, so verbringt der Dansky den nachmittag gern auch schmusend als Couch potato.

Erziehung

Mit seiner entspannten und ruhigen Wesensart ist es einfach den Dansky zu erziehen. Er hat eine gute Auffassungsgabe und ordnet sich seinem Besitzer problemlos unter.

Wie bei anderen Hunderassen auch, empfiehlt es sich mit ihrem kleinen Neuzuwachs eine Welpen – und Junghundschule zu besuchen, bei der sich der Dansky häufig als „Streber“ zeigt. Hier lernt er grundlegende Sozialisationsregeln und seine erhöhte Bellbereitschaft, um Fremde anzuzeigen, kann ihm so rasch abgewöhnt werden. 

Agilitysportarten sind für den reifen, erwachsenen Hund eine gute Art sich auszutoben, denn sie sind schlau und wendig. Auch als Begleithund beim Joggen oder Fahrrad fahren ist der Dansky gern dabei.

Bei Aktivitäten im Winter sollten Sie eine Hundejacke mitnehmen, da der Dänisch – Schwedische – Farmhund keine Unterwolle besitzt und recht klein ist. Sonst könnte er sich verkühlen.

Aufgrund seines ausgeprägten Geruchssinns werden viele Danskys auch als Fährten – oder Rettungshunde ausgebildet. So ist der Dansky ein wahres Multitalent.

Rasstypische Krankheiten

Der Dansky ist eine robuste und gesunde Hunderasse. Wichtig ist es, sich einen Züchter zu suchen, der noch Wert auf die Züchtung eines kräftigen Gebrauchshundes legt und nicht nur auf Schönheit, da dies oft zu gesundheitlichen Problemen führt.

Wie alt werden dänisch – schwedische Farmhunde?

Der Dansky hat eine Lebenserwartung von 12 – 15 Jahren

Ernährung

Der Dansky kann sowohl mit  nassem als auch trockenem bzw. Selbstgemachte Futter ernährt werden. Entscheidend ist dabei, dass das Futter hochwertig ist. Bis zum 12. Lebensmonat sollte ihre Fellnase Welpenfutter erhalten. Auch im Erwachsenenalter sollte der Dansky weiter mit Nahrung für kleine Hunderassen gefüttert werden. Achten Sie auf Lebensmittel die Omega- Fettsäuren und Vitamin –  und Mineralstoffquellen enthalten, wie in Süsskartoffeln oder Leinsamen. Täglich frisches Wasser sollte stets zur Verfügung stehen. Kleine Leckerlis als Belohnung für zwischendurch werden gerne genommen.

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