Dänische Hunderassen

Wenn Sie sich für Dänische Hunderassen interessieren sind Sie bei uns genau richtig. Im folgenden Artikel haben wir die bekanntesten Hunderassen aus Dänemark für Sie aufgelistet.

Broholmer

Geschichte und Herkunft

Der Broholmer ist die erste Dänische Hunderasse auf unserer Liste. Während des Mittelalters setzte man die Vorfahren des Broholmers zur Jagd auf Hirsche und Wildschweine ein. Darüber hinaus galten die Vierbeiner als zuverlässige Wachhunde. Insbesondere die adlige Bevölkerung Dänemarks machte sich den Beschützerinstinkt sowie das Eindruckserweckende Äußere des Broholmers zunutze und setzte die Hunde zum Schutz ihrer Ländereien ein. Im Jahr 1982 wurde die Hunderasse offiziell anerkannt. Außerhalb Dänemarks sind Broholmer nach wie vor selten. Dies lässt sich nicht zuletzt auf die Tatsache zurückführen, dass eine Ausfuhr der Hunde zu Zuchtzwecken lange Zeit verboten war.

Wesen und Erziehung

Nicht zuletzt aufgrund ihrer schieren Größe benötigen Brohomer eine konsequente Erziehung. Auch der ausgeprägte Schutztrieb der Vierbeiner verlangt dem Halter einiges ab. Wer sich der Verantwortung bewusst ist und bereits über Erfahrung im Umgang mit Hunden verfügt findet im Broholmer einen loyalen und gemütlichen Begleiter. Durch ihre ruhige, souveräne Art und ihre hohe Reizschwelle eignen sich Broholmer gut als Familienhunde. Fremden gegenüber verhalten sich die Hunde reserviert aber keineswegs feindselig. Als Besitzer eines Broholmers sollte man nach Möglichkeit über ein Haus mit Garten verfügen. Die Haltung in einer Stadtwohnung ist für einen Broholmer nicht das richtige.

Äußeres Erscheinungsbild

Das es sich bei dem Broholmer um eine molosserartige Hunderasse handelt ist unverkennbar. Der Körperbau der Hunde ist kräftig. Trotz einem Gewicht von bis zu 70 Kilogramm bei Rüden wirken die Vierbeiner in keiner Weise behäbig. Broholmer zeichnen sich durch einen mächtigen und faltigen Schädel, eine freundliche Ausstrahlung sowie einen ausgeprägten Brustkorb aus. Das relativ kurze Fell ist mit einer dichten Unterwolle versehen und in den meisten Fällen gelblich gefärbt. Weiße Abzeichen an der Rute sowie der Brust sind laut Rassestandard zulässig.

Dansk Spids

Geschichte und Herkunft

Der auch als „Dänischer Spitz“ bekannte Dansk Spids zählt ebenfalls zu den Hunderassen mit dänischer Herkunft. In der Vergangenheit bezeichnete man die Hunde auch als „Samoyeden Spitz“ oder „Grönland Spitz“. Aufgrund Archäologischer Funde geht man davon aus, dass die Vorfahren der Hunde bereits von den Wikingern gehalten wurden. Zudem gibt es Ölgemälde aus dem 18. Jahrhundert auf denen dänische Spitze abgebildet sind. Auch wenn die Rasse bereits im Jahr 2013 durch den dänischen Kennel registriert wurde blieb eine offizielle Anerkennung der FCI bislang aus. Dies ist unter anderem der Grund dafür, dass die Hunderasse außerhalb Dänemarks nahezu unbekannt ist.

Wesen und Erziehung

Unter Hundefreunden gilt der Dansk Spids als temperamentvoller, freundlicher und wachsamer Hund, der für jeden Spaß zu haben ist. Da sich die Vierbeiner sowohl Ihrer eigenen Familie als auch Fremden gegenüber durchweg freundlich zeigen sind sie als Wachhunde eher ungeeignet. Wer jedoch nach einem niedlichen Familienhund sucht und dazu in der Lage ist diesem ausreichend Auslauf sowie Beschäftigung zu bieten findet im dänischen Spitz einen exzellenten Begleiter. Dänische Spitze sind als leicht führige bekannt und stellen somit gute Anfängerhunde dar. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sich die Erziehung erübrigt. Wie alle anderen Hunde muss auch der dänische Spitz lernen, was er darf und was nicht.

Äußeres Erscheinungsbild

Bei einem Gewicht zwischen 13 und 18 Kilogramm erreicht der Dansk Spids eine Widerristhöhe von bis zu 48 Zentimetern und gehört damit zu den Hunderassen mittlerer Größe. Das Fell der Hunde ist reinweiß bis Cremefarben. Die dichte Unterwolle der Vierbeiner stellt einen effektiven Schutz vor Kälte und Feuchtigkeit dar. Damit es nicht verfilzt muss es mindestens zweimal wöchentlich durchgebürstet werden.

Altdänischer Vorstehhund

Geschichte und Herkunft

Auch beim Altdänischen Vorstehhund handelt es sich – wie der Name unschwer erkennen lässt – um eine Hunderasse, die ursprünglich von den Dänischen Inseln stammt. Experten gehen davon aus, dass der Altdänische Vorstehhund während des 18. Jahrhunderts aus Mischungen zwischen sogenannten Zigeunerhunden und Bauernhunden hervorging. Während des zweiten Weltkriegs wäre die Rasse beinahe in Vergessenheit geraten. Den unermüdlichen Bemühungen engagierter Züchter ist es zu verdanken, dass der Altdänische Vorstehhund bis heute erhalten geblieben ist. Während die Vierbeiner früher zu Jagdzwecken gehalten wurde gilt der Altdänische Vorstehhund heutzutage als begnadeter Suchhund.

Wesen und Erziehung

Beim Altdänischen Vorstehhund handelt es sich um eine äußerst intelligente und arbeitswillige Hunderasse. Mit monotonen Spaziergängen durch den Park geben sich die wenigsten Rassevertreter zufrieden. Wer seinem Altdänischen Vorstehhund neben viel Bewegung auch geistige Beschäftigung bieten kann hat einen zuverlässigen Begleiter an seiner Seite auf den er sich in jeder Situation verlassen kann. Bei der Erziehung sollte man sein Hauptaugenmerk auf den ausgeprägten Jagdtrieb der Hunde sowie eine gute Sozialisierung legen. Im Umgang mit Kindern zeigen sich die meisten Rassevertreter unkompliziert, so dass sich der Altdänische Vorstehhund auch gut als Familienhund halten lässt.

Äußeres Erscheinungsbild

Altdänische Vorstehhund erreichen eine Widerristhöhe zwischen 51 und 58 Zentimeter und gehören somit zu den mittelgroßen Hunderassen. Das Gewicht der Vierbeiner liegt je nach Geschlecht zwischen 25 und 35 Kilogramm. Auffällig ist der breite Schädel der Hunde sowie der athletische Körperbau. Auch die stark ausgeprägten Lefzen und die langen Schlappohren gehören zu den charakteristischen Erkennungsmerkmalen. Das raue Haarkleid ist kurz, aber sehr dicht. Es hat eine weiße Farbe und ist braun gesprenkelt.

Grönlandhund

Geschichte und Herkunft

Da Grönland zum Dänischen Territorialgebiet zählt gehört auch der Grönlandhund zu den dänischen Hunderassen. Wissenschaftler und Hundeexperten gehen davon aus, dass es sich beim Grönlandhund um eine der ältesten Hunderassen der Welt handelt. So sollen die Vierbeiner bereits vor mehr als 1000 Jahren von Nomaden gehalten worden sein. Diese setzten die Grönlandhunde unter anderem als Begleiter bei der Jagd auf Eisbären und Robben ein. Darüber hinaus dienten Grönlandhunde als ausdauernde Lastenhunde.

Wesen und Erziehung

Aufgrund ihrer ausgeprägten Eigenständigkeit und ihrem starken Willen sind Grönlandhunde eher etwas für erfahrene Hundehalter. Mit dem nötigen Sachverstand und ausreichend Geduld wird aus dem Grönlandhund ein freundlicher und liebevoller Begleiter, der seinem Halter gegenüber bedingungslos loyal ist. Da sie in erster Linie Arbeitshunde sind müssen Grönlandhunde sowohl geistig als auch körperlich gefordert werden, um sich wohlzufühlen. Im Umgang mit Menschen sind die Hunde aufgeschlossen und unkompliziert. Der starke Jagdtrieb der Vierbeiner ist nicht zu unterschätzen.

Äußeres Erscheinungsbild

Der Grönlandhund ist ein Schlittenhund durch und durch. Der kräftige, aber athletische Körperbau versetzt die Hunde in die Lage auch schwere Lasten über weite Strecken zu ziehen, ohne zu erschöpfen. Mit einer Widerristhöhe von bis zu 60 Zentimetern und mehr sowie einem Gewicht von bis zu 32 Kilogramm zählt der Grönlandhund zu den mittelgroßen Hunderassen. Das dichte Fell und Unterfell hält die Vierbeiner auch bei Minusgraden warm und trocken. Bis auf Merle erlaubt der Rassestandard alle Fellfarben. Um nicht zu verfilzen muss das Fell regelmäßig gepflegt werden.

Dänischer Bauernhund

Geschichte und Herkunft

Der auch als Dänische Bauernhund oder Danski bekannte „Gardhund“ stellt die letzte dänische Hunderasse auf unserer Liste dar. Früher wurden die Hunde insbesondere von der ländlichen Bevölkerung Dänemarks gehalten. Dort halfen die Vierbeiner in erster Linie bei der Bekämpfung von Ratten. Sie fungierten aber auch als zuverlässige Wachhunde und vierbeinige Spielkameraden für den Nachwuchs.

Wesen und Erziehung

Unter Hundeliebhabern gilt der Dänische Bauernhund als robust, unkompliziert und anpassungsfähig. Die Hunde sind äußerst kinderlieb, so dass Sie sich optimal als Familienhunde neigen. Trotz ihrer geringen Größe sind Danskis alles andere als Sofahunde. Um sich wohlzufühlen brauchen die wachsamen Vierbeiner jede Menge Action. Wer vorhat sich eines dieser kleinen Energiebündel zuzulegen sollte folglich bewegungsfreudig genug sein, um den Gardhund richtig auslasten zu können. Im Umgang mit Artgenossen sowie anderen Haustieren sind die Hunde im Allgemeinen unkompliziert. Auch der latente Jagdtrieb lässt sich leicht kontrollieren.

Äußeres Erscheinungsbild

Vom äußeren Erscheinungsbild her ähnelt der Gardhund dem Foxterrier. Auch die Größe beider Rassen ist nahezu identisch. Danskis erreichen eine Widerristhöhe von bis zu 37 Zentimetern wobei Hündinnen meist etwas kleiner bleiben als Rüden. Zu den typischen Erkennungsmerkmalen der Rasse gehören neben einer langen Rute, mittelgroße Ohren sowie ein kompakter, drahtiger Körperbau. Das Fell ist glatt und kurz. Es ist überwiegend weiß gefärbt, verfügt aber über Abzeichen in verschiedenen Farben und Größen.

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