Kurkuma für Hunde

Wenn man im Internet nach natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln für den geliebten Vierbeiner sucht wird man mit Ergebnissen geradezu überschüttet. Immer größerer Beliebtheit erfreut sich unter anderem Kurkuma für Hunde. Was es mit Kurkuma auf sich hat und warum Kurkuma für Hunde so gesund ist erfahren Sie in diesem Artikel.

Kurkuma als Gewürz und Heilmittel

Bevor wir auf die Anwendungsmöglicheiten von Kurkuma für Hunde eingehen möchten wir Sie über die Kurkumaknolle an sich aufklären.

Bei Kurkuma handelt es sich um eine Wurzelknolle der Gelbwurz-Pflanze. Diese ist in den Tropen beheimatet ist und wird schon seit jeher als Gewürz in der indischen Küche eingesetzt.

Allerdings verwendet man das Pulver längst nicht nur zum Verfeinern exotischer Speisen.

Auch im Bereich der Naturheilkunde hat Kurkuma einen festen Platz.

Dem in der Knolle enthaltenen Wirkstoff Curcumin wird eine entzündungshemmende, verdauungsfördernde und sogar krebshemmende Wirkung nachgesagt.

Darüber hinaus regt Curcumin die Wundheilung an und hilft bei Erkrankungen der Atemwege.

Kurkuma ist nicht nur für Menschen, sondern auch für Hunde sowie andere Tiere gesund und ist daher in vielen Nahrungsergänzungsmitteln zu finden.

So kann Kurkuma Ihrem Hund helfen

Der heilenden, gesunden Wirkung von Kurkuma war man sich bereits vor mehreren tausend Jahren bewusst.

Bis heute beschäftigen sich Mediziner und Wissenschaftler mit Curcumin und den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten dieses Wirkstoffes.

In welchen Fällen Sie Ihrem Hund mit Kurkuma helfen können verraten wir Ihnen im nächsten Abschnitt.

Kurkuma gegen einen zu hohen Cholesterinspiegel

Nicht nur für uns Menschen ist ein zu hoher Cholesterinspiegel ungesund. Auch bei Hunden sollte man die Cholesterinwerte im Auge behalten und gegebenenfalls Maßnahmen treffen, um diese wieder zu reduzieren.

Insbesondere bei übergewichtigen Hunden ist der Cholesterinspiegel häufig zu hoch. Zudem können bestimmte Medikamente sowie zu viele Kohlenhydrate im Futter zu einem erhöhten Cholesterinspiegel führen.

Da Kurkuma den Cholesterinspiegel senken kann ist es gut geeignet, um Ihrem Hund zu einem gesünderen Leben zu verhelfen.

Kurkuma für das Verdauungssystem

Durchfall, Erbrechen oder Übersäuerung gehören zu den Problemen, mit denen viele Hundehalter zu kämpfen haben.

Falls Ihr Vierbeiner unter akuten oder Chronischen Magen-Darmbeschwerden leidet können Sie ihm mit Kurkuma helfen.

Curcumin regt die Produktion der Magen- und Gallensäfte an, so dass die Verdauung gefördert wird. Hierzu genügt es, wenn Sie Ihrem Hund hin und wieder ein wenig Kurkumapulver über das Futter streuen.

Kurkuma gegen Krebs

Die krebshemmende Wirkung von Kurkuma konnte im Rahmen diverser Studien nachgewiesen werde.

So konnte man mit Curcumin die Mutation entsprechend vorbelasteter Krebszellen verhindern und die Ausbreitung von Metastasen eindämmen.

Da die regelmäßige Einnahme von Kurkuma einen positiven Effekt auf das Immunsystem hat können Sie den Organismus Ihres Hundes bei einer akuten Krebserkrankung widerstandsfähiger machen.

Kurkuma als Entzündungshemmer

Die Wurzelknolle der Gelbwurz-Pflanze ist reich an Antioxidantien. Indem Sie Ihrem Hund regelmäßig Kurkuma geben können Sie die Zellen Ihres Lieblings vor freien Radikalen schützen.

Diese greifen unter anderem die Zellmembran an und können langfristig zu unterschiedlichen Problemen wie chronischen Entzündungen oder Krebs führen.

Auch wenn Ihr Hund Arthrose- oder ähnliche Erkrankungen hat, ist Kurkuma gut geeignet, um die Gelenkschmerzen zu reduzieren und den Krankheitsverlauf zu verlangsamen.

Achtung: Obwohl Kurkuma für Hunde sehr gesund ist, ersetzt das Naturheilmittel weder den Tierarzt noch pharmazeutische Präparate. Wenn Sie ein gesundheitliches Problem bei Ihrem Hund vermuten sollten Sie zunächst immer den Rat eines Experten einholen.

Darreichungsformen

Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, Ihrem Hund Kurkuma zu geben können Sie zwischen verschiedenen Darreichungsformen wählen. Die gängigsten haben wir in diesem Abschnitt für Sie aufgelistet.

  • Pulver: Die meisten Hundebesitzer geben Ihren Lieblingen Kurkumapulver. Dieses können Sie entweder unter das Futter mischen oder in Kapselform kaufen und in ein Stück Wurst einrollen. Achten Sie darauf, dass das Kurkumapräparat Ihrer Wahl Piperin – also schwarzen Pfeffer – enthält. Dadurch kann Ihr Hund das Curcumin besser aufnehmen und von der heilenden Wirkung profitieren.
  • Goldene Paste: Die goldene Paste kann mit Kokosöl, Kurkumapulver, etwas Pfeffer sowie ein wenig Wasser frisch zuhause zubereitet werden. Es gibt allerdings auch Futtermittelhersteller, die bereits fertig produzierte Kurkumapaste für Hunde im Angebot haben.
  • Tropfen: Kurkuma Tropfen haben den Vorteil, dass sie leicht anwendbar sind und eine hohe Bioverfügbarkeit sichern. Sie können die Tropfen weiteres auf das Futter träufeln und sich sicher sein, dass Ihr Hund das Curcumin bestmöglich verwerten kann.

Wichtig: Geben Sie Ihrem Hund ausschließlich Kurkuma, dass explizit für die Verwendung als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen wurde. Kurkuma aus dem Gewürzregal ist eher ungeeignet und kann mit Polysorbat 80 versetzt sein. Dabei handelt es sich um einen Emulgator, der zu einem pseudoallergischen Schock führen kann.

Worauf muss ich achten, wenn ich meinem Tier Kurkuma geben möchte?

Kurkuma für Hunde ist zwar nicht Apotheken- oder gar verschreibungspflichtig, sollte aber trotzdem nur in Absprache mit Ihrem Tierarzt verwendet werden.

Dies gilt besonders dann, wenn Ihr Hund chronisch krank ist oder auf Medikamente angewiesen ist.

Im Falle einer bevorstehenden Operation empfiehlt es sich, aufgrund der blutverdünnenden Wirkung auf die Gabe von Kurkuma zu verzichten.

Auch während Ihr Hund trächtig ist, raten wir von Kurkuma im Futter ab.

Nähere Informationen zur Anwendung erhalten Sie auch bei Tierheilpraktikern und/oder Ernährungsexperten für Hunde.

Kurkuma für Hunde dosieren

Damit Ihr Hund von den gesunden Eigenschaften des Kurkumapulvers profitieren kann kommt es – wie bei allen anderen Nahrungsergänzungsmitteln – auf die richtige Dosierung an.

Wie viel Kurkuma Sie Ihrem Hund geben können/müssen hängt in erster Linie von dessen Größe als auch dessen Gesundheitszustand ab.

Generell lässt sich sagen, dass kranke Hunde doppelt so viel Kurkuma zu sich nehmen dürfen, wie gesunde Vierbeiner. Letztere dürfen etwa 100 mg. Curcumin pro 5 Kilogramm Körpergewicht erhalten.

Um im unwahrscheinlichen Fall einer allergischen Reaktion oder einer Unverträglichkeit rechtzeitig reagieren zu können sollten Sie Ihrem Liebling zunächst nur eine geringe Menge Kurkuma geben und die Dosis langsam erhöhen.

Wo kann ich Kurkuma für Hunde kaufen?

Kurkuma für Hunde erhalten Sie im gut sortierten Tierhandel sowie im Internet. Online finden Sie eine große Auswahl an Händlern, die sich auf den Verkauf gesunder Tiernahrung und entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln spezialisiert haben.

Quellen und weiterführende Informationen 

Bilder: Pixabay/NirmalSarkar

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