Knochenbrühe für Hunde: Gesund und lecker

Knochenbrühe für Hunde gilt aus guten Gründen als Geheimtipp unter Hundehaltern. Das Wundermittel lässt sich leicht selbst herstellen, kann aber auch bereits fertig gekauft werden. Warum Sie Ihrem Hund Knochenbrühe geben sollten, verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.

Knochenbrühe als wiederentdecktes Superfood

Knochenbrühe für Hunde ist zurzeit in aller Munde. Auch wenn Knochenbrühe bereits vor hunderten von Jahren als Kraftspender eingesetzt wurde, geriet das Superfood für lange Zeit in Vergessenheit.

Heutzutage rückt die Nährstoffreiche Brühe mehr und mehr in den Fokus verantwortungsbewusster Hundehalter, die ihren Vierbeiner gesund ernähren wollen.

Knochenbrühe steckt voller wertvoller Mineralien, enthält Aminosäuren, Glucosamin sowie weitere Nährstoffe. Je nach Bedarf lässt sie sich unter das Futter mischen oder separat verfüttern.

Was ist Knochenbrühe für Hunde?

Wie es der Name erahnen lässt, wird Knochenbrühe hergestellt, indem man Knochen sowie gesunde Kräuter lange Zeit köchelt.

Die so entstehende Brühe ist nicht nur lecker, sondern dank der enthaltenen Nährstoffe auch sehr gesund.

Ziel des langen Kochprozesses (Je nach Rezept bis zu 12 Stunden) ist es so viel Collagen und Nährstoffe aus den Knochen zu extrahieren wie möglich

Die gesundheitlichen Vorteile von Knochenbrühe

Bei der Herstellung von Knochenbrühe werden Collagen und entzündungshemmende Stoffe wie Chondroitin und Glucosamin freigesetzt, welche einen positiven Effekt auf die Gelenke Ihres Hundes haben.

Zudem enthält Knochenbrühe Prolin und Arginin. Dabei handelt es sich ebenfalls um Wirkstoffe mit einem Entzündungshemmenden Effekt.

Das oben erwähnte Collagen stärkt die Knochen und die Gelenke.

Es gilt als wissenschaftlich erwiesen, dass das in Knochenbrühe enthaltene Glycin gut für den Darm ist. Glycin fördert den Heilungsprozess bei angegriffenen Schleimhäuten und fördert die Darmsanierung.

So lässt sich Knochenbrühe unter anderem verwenden, um Hunden mit Futtermittelallergien und/oder einer Immunschwäche zu helfen.

Die wichtigsten Vorteile von Knochenbrühe für Hunde:

  • Hilft bei Arthrose und anderen Erkrankungen, die den Bewegungsapparat betreffen
  • Fördert den Verdauungsprozess und die Nährstoffaufnahme
  • Füllt den Flüssigkeitshaushalt Ihres Hundes auf
  • Entgiftet die Leber
  • Sorgt für ein glänzendes Fell und eine gesunde Haut
  • Wirkt appetitanregend

Knochenbrühe für Hunde selber machen

Obwohl es seine Vorteile hat, fertige Knochenbrühe im Tierhandel um die Ecke zu kaufen, ist es auf die Dauer deutlich günstiger diese selbst herzustellen.

Im nächsten Abschnitt verraten wir Ihnen, welche Zutaten Sie benötigen, um Knochenbrühe für Hunde zu machen und worauf Sie bei der Herstellung achten müssen.

Zutaten:

  • 1,5 – 2 Kilogramm Knochen mit Mark – von Huhn, Rind, Pute oder Schwein
  • ½ Ingwewurzel (kleingeschnitten)
  • 1 Bund Petersilie (gehackt)
  • ¼ Tasse Essig
  • 5,5 Liter Wasser

Tipp: Verwenden Sie ausschließlich Knochen von Tieren aus Bio-Haltung. Am besten eignen sich Knochenteile, mit möglichst vielen Gelenken. Hühnerfüße sind erfahrungsgemäß gut geeignet.

Zubereitung:

  1. Bereiten Sie die Zutaten entsprechend vor und geben Sie diese anschließend in einen großen Suppentopf
  2. Lassen Sie den Topf bei niedriger Hitze für 12 – 24 Stunden köcheln
  3. Lassen Sie die Knochenbrühe abkühlen und entfernen Sie die Knochen (Gekochte Knochen sind Tabu für Hunde!)
  4. Verfüttern Sie die Knochenbrühe nach Bedarf und frieren Sie den Rest ein

Knochenbrühe für Hunde portionieren

Wenn Sie Ihrem Hund Knochenbrühe geben wollen, sollten Sie sich dabei an die Dosierungsempfehlungen des jeweiligen Herstellers halten.

Falls Sie die Knochenbrühe selbst herstellen können Sie sich an den folgenden Angaben orientieren:

  • Hunde unter 10 Kilogramm Körpergewicht – 30 Milliliter Knochenbrühe täglich
  • Hunde zwischen 10 und 20 Kilogramm Körpergewicht – 60 Milliliter Knochenbrühe täglich
  • Hunde zwischen 25 und 40 Kilogramm Körpergewicht – 120 Milliliter Knochenbrühe täglich
  • Hunde mit einem Körpergewicht von mehr als 40 Kilogramm – 180 Milliliter Knochenbrühe täglich

Fütterungsempfehlungen

Die meisten Hunde mögen den Geschmack von Knochenbrühe und nehmen diese ohne Probleme an. Bei der Fütterung können Sie zwischen diesen Methoden wählen:

Knochenbrühe pur

Am einfachsten ist es, die Knochenbrühe pur zu verfüttern. Warten Sie, bis die Brühe aufgetaut beziehungsweise abgekühlt ist und Zimmertemperatur erreicht hat und geben Sie die gewünschte Menge in den Napf Ihres Vierbeiners.

Knochenbrühe als Topping

Sollte Ihr Hund sein Futter verschmähen können Sie ihm dieses mit Knochenbrühe schmackhaft machen. Insbesondere wenn Sie Ihrem Liebling Trockenfutter geben, kann es sinnvoll sein, dieses mit Knochenbrühe zu servieren. Wir gehen jede Wette ein, dass Ihr Vierbeiner sein Futter mit deutlich mehr Appetit fressen wird.

Tiefgefrorene Knochenbrühe im Sommer

Wenn Ihr Hund während des Sommers unter der Hitze leidet, können Sie ihm mit Eiswürfeln aus Knochenbrühe eine große Freude machen. Füllen Sie die Knochenbrühe einfach in eine Eiswürfelform und geben Sie diese in den Tiefkühler. Nach einigen Stunden ist die Knochenbrühe gefroren und der Spaß kann beginnen.

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