Können Hunde allergisch auf Katzen sein?

Sie wollen wissen, ob Hunde allergisch auf Katzen reagieren können? Wir verraten es Ihnen. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, ob es Hunde mit einer Katzenallergie gibt und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

So erkennen Sie eine Katzenallergie beim Hund

Auch wenn nur sehr wenige Vierbeiner betroffen sind, gibt es durchaus Hunde, die unter einer Katzenallergie leiden. Interessant sind die Erkenntnisse, der aus den USA stammenden Tierärztin Dr. Elisabeth Falk.

Im Rahmen ihrer langjährigen Tätigkeit an der Cornell Universität diagnostizierte sie bei rund 5% ihrer tierischen Patienten eine Katzenallergie.

Hunde mit einer Katzenallergie zeigen ähnliche Symptome, wie Vierbeiner mit anderen Allergien.

Zu den typischen Symptomen einer Katzenallergie beim Hund zählen unter anderem verstärktes lecken und kratzen. Auf die Dauer kann dies zu markanten Hautveränderungen wie etwa Rötungen oder Pusteln führen.

Bei einigen Hunden äußert sich eine Katzenallergie auch in Form von tränenden Augen, Husten sowie verstärktem Niesen.

Wichtig: Eine gesicherte Diagnose sollte ausschließlich von einem erfahrenen Tierarzt getroffen werden. Hierzu kommt ein Blut- und/oder Hauttest infrage.

Katzenallergie beim Hund behandeln

Wie bei uns Menschen gibt es auch bei Hunden die Möglichkeit, den Hund zu desensibilisieren. Um eine Überreaktion des Immunsystems zu verhindern, injiziert man dem Vierbeiner hierzu immer wieder eine geringe Menge des Allergens.

Auf diese Art und Weise wird der Organismus nach und nach an das Allergen gewöhnt, so dass die Reaktion abgeschwächt- oder sogar gänzlich unterdrückt wird.

Der Desensibilisierungsprozess dauert zwischen 6 und 12 Monaten.

Die Erfolgsquote einer entsprechenden Behandlung liegt bei etwa 70%.

Bevor Sie sich für eine Desensibilisierung entscheiden, sollten Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten lassen.

Wenn kein permanenter Kontakt zu Katzen besteht, lässt sich die Allergie auch mit Antihistamin behandeln. Welches Medikament am besten für Hunde geeignet ist erfahren Sie von Ihrem Veterinär sagen.

Alternative Behandlungsmöglichkeiten bei einer Katzenallergie

Um einem Hund mit meiner Katzenallergie zu helfen, muss man nicht unbedingt auf Medikamente zurückgreifen.

Wenn Sie Ihrem Hund den Stress regelmäßiger Tierarztbesuche ersparen möchten, können Sie folgende Maßnahmen treffen:

  • Saugen und wischen Sie Ihre Wohnung regelmäßig. Achten Sie dabei insbesondere auf Teppiche, das Hundebett sowie Polstermöbel. Um möglichst viele Katzenhaare zu erwischen, empfiehlt sich ein Staubsauger mit Partikelfilter.
  • Indem Sie Ihre Katze täglich bürsten, können Sie verhindern, dass diese unnötig viel Fell verliert.
  • Waschen Sie Ihren Hund hin und wieder mit klarem Wasser. So ist sichergestellt, dass dieses frei von Allergenen ist. Juckreiz, Rötungen und andere Hautreaktionen lassen sich auf diese Art und Weise gut verhindern.
  • Mit einem Luftreiniger wird die Luft in Ihrer Wohnung permanent gefiltert. Allergene aller Art werden so entfernt.
  • Wenn Ihr Hund eine Katzenallergie hat, kann es sinnvoll sein, Ihre Haustiere voneinander zu trennen. Eine räumliche Trennung lässt sich mit Hilfe von geeigneten Barrikaden wie etwa einem Krabbelgitter für Babys durchsetzen.
  • Geben Sie Ihrem Hund Lachsöl. Die enthaltenen Omega-3 Fettsäuren wirken entzündungshemmend und stärken die natürliche Schutzbarriere der Haut.

Einer Katzenallergie beim Hund vorbeugen

Viele Allergien sind genetisch bedingt. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, dass Hunde im Laufe ihres Lebens eine Allergie entwickeln, ohne dass diese vererbt wurde.

Um einer Katzenallergie beim Hund so gut es geht vorzubeugen, sollte dieser von klein auf mit einer Katze zusammenleben.

Es gilt als erwiesen, dass Welpen die von Anfang an mit Katzen und/oder anderen Haustieren zusammenleben deutlich seltener eine Allergie entwickeln, als Vierbeiner, die ihre ersten Lebensjahre ohne andere Tiere in ihrer näheren Umgebung verbringen.

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