Depressionen beim Hund

Depressiver Labrador vor einem schwarzen Hintergrund

Auch Hunde können unter Depressionen leiden. Unter welchen Umständen es zu Depressionen beim Hund kommen kann, woran Sie erkennen ob Ihr Hund Depressionen hat und was Sie dagegen unternehmen können erfahren Sie in diesem Artikel.

Mögliche Ursachen für Depressionen beim Hund

  • Trauer: Wie wir Menschen können auch Hunde trauern, wenn Sie einen vierbeinigen Freund oder einen ihnen nahestehenden Menschen verlieren.
  • Stress: Durch übermäßigen, lang andauernden Stress erhöht sich die Adrenalinproduktion. Mit der Zeit erschöpft der Körper und der betroffene Hund verfällt in einen Burnout-ähnlichen Zustand.
  • Krankheit: Fellnasen, die aufgrund einer Krankheit oder nach einer Operation nicht dazu in der Lage sind, sich so zu bewegen, wie sie es gerne würden, leiden häufiger unter Verstimmungen.
  • Unterforderung: Um sich wohlzufühlen benötigen Hunde ausreichend körperliche und geistige Beschäftigung. Werden Hunde nicht artgerecht ausgelastet kann dies die Entstehung von Depressionen begünstigen.
  • Alter: Auch das Alter kann eine Rolle spielen. Viele ältere Vierbeiner fühlen sich unnütz. Dieser Eindruck kann sich durch ein entsprechendes Verhalten seitens des Besitzers verstärken.
  • Trennung: Trennungsangst beim Hund gilt als gängiger Auslöser einer Depression. Da Hunde von Natur aus Rudeltiere sind fühlen Sie sich allein unsicher oder sogar verlassen.

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Woran erkenne ich Depressionen beim Hund?

Da Hunde nicht dazu in der Lage sind, sich mit Worten auszudrücken gestaltet sich die Diagnose einer Depression beim Hund als schwierig. Ob ein Hund an Depressionen leidet lässt sich unter anderem an folgenden Anzeichen erkennen.

  • Antriebslosigkeit: Hunde mit Depressionen ziehen sich oft immer weiter zurück und verlieren das Interesse an Spaziergängen, ihrem Lieblingsspielzeug und Artgenossen.
  • Unsauberkeit: Pinkelflecken im Haus beziehungsweise Unsauberkeit sind ein Indiz dafür, dass Ihr Hund sich schlecht fühlt.
  • Erhöhtes Schlafbedürfnis: Bei Hunden mit Depressionen lässt sich ein deutlich erhöhtes Schlafbedürfnis feststellen.
  • Appetitlosigkeit: Wenn Ihr Hund sein Futter verweigert und/oder nur sehr schlecht frisst könnte dies auf ein Problem hindeuten.
  • Traurigkeit: Um Depressionen beim Hund erkennen zu können sollten Sie Ihren Vierbeiner gut beobachten. Wenn dieser einen traurigen Eindruck macht und sich kaum noch zu gemeinsamen Aktivitäten motivieren lässt sollten Sie einen Tierarzt konsultieren.

Achtung: Die oben beschriebenen Symptome müssen nicht zwangsläufig auf eine Depression zurückzuführen sein. Um sicherzustellen, dass Ihr Liebling kein gesundheitliches Problem hat sollten Sie einen Tierarzt hinzuziehen.

Depressiver hund

Maßnahmen gegen Depressionen beim Hund

Eine Depression beim Hund sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Um Ihrem Hund zu helfen müssen Sie jedoch zunächst Ursachenforschung betreiben.

Nur wenn Sie wissen, warum es Ihrem Liebling schlecht geht, können Sie etwas für dessen Wohlempfinden tun.

Falls Sie nicht genau wissen, wie Sie sich verhalten sollen, empfiehlt es sich einen Hundetrainer hinzuzuziehen. Dieser kann Ihnen Tipps und Tricks für den Umgang mit Ihrem Hund geben.

Zur unterstützenden Behandlung eignen sich sowohl homöopathische Mittel als auch natürliche Stimmungsaufheller.

Wichtig ist, dass Sie sich genügend Zeit für die Arbeit mit Ihrem Vierbeiner nehmen. Nur mit der nötigen Geduld werden Sie es schaffen Ihrem Hund aus seinem Stimmungstief zu helfen.

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Alter hund mit langen Ohren

Depressionen beim Hund vorbeugen

  • Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Hund nicht überfordern und gönnen Sie Ihrem Liebling ausreichend Ruhe. Erwachsene Hunde benötigen zwischen 18 und 20 Stunden schlaf am Tag.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund ausreichend beschäftigt wird. Neben ausgiebigen Gassirunden sollte Ihr Vierbeiner auch regelmäßigen Kontakt zu Artgenossen haben und geistig gefordert werden.
  • Erfolgserlebnisse beim Training stärken das Selbstbewusstsein Ihres Hundes und geben diese Sicherheit.
  • Eine ausgewogene und Nährstoffreiche Ernährung kann dabei helfen Depressionen beim Hund vorzubeugen. Geben Sie Ihrem Liebling hochwertiges Futter und achten Sie auf etwaige Unverträglichkeiten oder Allergien.

Quellen und weiterführende Informationen

Titelbild: depositphotos.com – jmpaget

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