Zucchini für Hunde

Ein Viszla mit Zucchini im Hintergrund

Aus der mediterranen Küche sind Zucchini nicht mehr wegzudenken. Dies liegt nicht nur am einzigartigen Geschmack, sondern auch den gesundheitsfördernden Eigenschaften. Ob Sie Ihrem Hund Zucchini geben können und worauf Sie dabei achten müssen erfahren Sie in diesem Beitrag.

Darf ich meinem Hund Zucchini geben?

Ja! Zucchini wird sogar von vielen Ernährungsexperten empfohlen. Speziell bei der Rohfleischfütterung (BARF) bietet sich das Gemüse als nahrhafte Abwechslung an.

Wie bei anderen Gemüsesorten auch ist es ratsam, die Zucchini vor der Fütterung zu pürieren. Dadurch erhöht sich die Bekömmlichkeit und die enthaltenen Nährstoffe können besser aufgenommen werden.

Zucchini für Hunde zubereiten

Wenn Sie Ihrem Vierbeiner Zucchini geben möchten, genügt es diese vorher anzudünsten und im Anschluss zu pürieren. Im Anschluss kann man das Gemüse problemlos unter das Futter mischen. In Kombination mit Muskelfleisch, etwas Leinöl und Hüttenkäse wird Zucchini besonders gerne gefressen.

Achtung: Zucchini ist für ihren entwässernden Effekt bekannt, so dass Sie Ihren Vierbeiner einige Zeit nach der Fütterung ausführen sollten.

Was macht Zucchini so gesund?

Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Zucchini haben wir im folgenden Abschnitt für Sie aufgelistet:

  • Phosphor
  • Eisen
  • Natrium
  • Kalium
  • Kupfer
  • Kalzium
  • Vitamin A und C

Die Vitamine A und C haben einen entzündungshemmenden Effekt und wirken freien Radikalen entgegen. In Kombination mit dem enthaltenen Kupfer bremsen sie den Verlauf von Arthrose und ähnlichen Erkrankungen.

Übergewichtige Hunde können von den enthaltenen Ballaststoffen profitieren. Diese wirken verdauungsfördernd und sorgen der geringen Kaloriendichte zum Trotz für ein Sättigungsgefühl.

Achtung Bitterstoffe

Bei Zucchinis aus dem Garten ist Vorsicht angebracht. Diese sollten Sie Ihrem Hund nur dann geben, wenn Sie diese vorher gekostet haben.

Bitter schmeckende Exemplare dürfen auf keinen Fall im Napf – und auch nicht auf dem eigenen Teller – landen.

Der unangenehme Geschmack ist ein Indiz für giftige Cucurbitacine. Diese bleiben auch nach dem Kochen in der Zucchini und können schlimmstenfalls zum Tod führen.

Anzeichen für eine Vergiftung

Falls Ihr Hund Zucchini mit Cucurbitacinen gefressen haben sollte, handelt es sich um einen medizinischen Notfall.

Je nach Menge kann es zu Durchfall, Erbrechen und extremen Speichelfluss kommen. Darüber hinaus können sich Desorientierung und Koordinationsstörungen einstellen.

Unbehandelt kann eine Vergiftung mit Cucurbitacinen ein tragisches Ende nehmen.

Wichtig: Bei Vergiftungserscheinungen sollten Sie Ihren Hund ohne zu zögern zum Tierarzt bringen!

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