Trockenfleisch für Hunde

Trockenfleisch für Hunde ist schmackhaft, Fettarm und lässt sich gut selbst herstellen. Warum Trockenfleisch gesund für Hunde ist, worauf Sie bei der Herstellung achten müssen sowie viele weitere Informationen erhalten Sie in diesem Artikel.

Trockenfleisch für Hunde – Was ist das eigentlich?

Trockenfleisch vereint zwei Komponenten miteinander: Einen hohen Fleischanteil und zugleich Knabberspaß für ihren Vierbeiner.

Trockenfleisch besteht in der Regel zu 100% aus reinem Muskelfleisch.

Manche Hersteller fügen Früchte- oder Obst hinzu.

So können Sie Trockenfleisch als gesundes, nährstoffreiches Leckerlie verfüttern.

Dadurch, dass Trockenfleisch zum Kauen anregt, lässt sich die Zahnhygiene verbessern und Zahnstein vorbeugen.

Was passiert beim Trocknen?

Während des Trocknungsprozess wird dem frischen Fleisch Flüssigkeit entzogen.

Der Flüssigkeitsverlust führt dazu, dass aus einem Kilogramm Frischfleisch ca. 250 Gramm Trockenfleisch produziert werden.

Durch den Flüssigkeitsverlust verlängert sich die Haltbarkeit des Nahrungsmittels um ein Vielfaches, so dass Sie das Trockenfleisch lange aufbewahren und verfüttern können.

Der Trocknungsprozess sorgt zudem dafür, dass das Fleisch intensiver riecht und  schmeckt. Es ist daher kein Wunder, dass viele Hunde verrückt nach Trockenfleisch sind.

Generalisierend lässt sich festhalten je schonender der Trocknungsprozess abläuft, desto qualitaiv hochwertiger, geschmacksintensiver und gesünder ist der Snack.

Trockenfleisch für Hunde kaufen

Beim Kauf von Trockenfleisch sollten sie einige Qualitätsmerkmale beachten, die im Folgenden aufgeführt werden.

Beim zu kaufenden Dörrfleisch empfiehlt es sich die Deklaration genauer anzusehen. Das Produkt sollte nach Möglichkeit naturbelassen und frei von jeglichen chemischen Zusätzen sein. Es sollte keine künstlichen Farbenthalten oftmals- und Aromastoffe enthalten. Der Getreideanteil sollte gering sein.

Achten sie beim Kauf auf europäische Produkte, die fernöstlichen Angebote sind oftmals von minderwertiger Qualität und die produzierenden Betriebe sind unbekannt.

Bekömmliches Trockenfleisch für Hunde aus EU-Herstellung

Die EU Richtlinien zur Herstellung von Futtermitteln unterliegen strengen Richtlinien und Vorschriften. Die gesetzlichen Regelungen geben die Wahl des Schlachtviehs, den Produktionsablauf, so wie die Deklaration vor.

Veterinärämter prüfen stichpunktartig die Produktionsbedingungen der Betriebe, um zu gewährleisten, dass die EU einheitlichen Standards eingehalten werden.

Achten sie daher beim Kauf von Kauartikeln auf einen EU zertifizierten Standard ,um sicher zu sein ein Qualitätsprodukt gekauft zu haben.

So wird Trockenfleisch für Hunde hergestellt

Das schonendste Verfahren ist es, das Trockenfleisch an der Luft trocknen zu lassen. Es ist schonend und alle wichtigen Inhaltsstoffe verbleiben in den Kauartikeln. Der lufttrocknende Prozess ist dafür zeitintensiver.

Man kann das Fleisch auch bei Heißluft dörren, bei einer Temperatur um 130 Grad gehen dabei jedoch die meisten Inhaltsstoffe verloren. Bei einem Wärmegrad von 60 bis 65 Grad hingegen, bleiben die meisten Inhaltsstoffe erhalten.

Bei Massenproduktionen wird das Fleisch oftmals nicht mehr luftgetrocknet, sondern dem Erhitzungsprozess unterworfen. Dies ermöglicht zwar eine raschere und günstigere Produktion, jedoch zu Lasten einer guten Qualität.

Welches ist das richtige Trockenfleisch für meinen Hund?

Bei der Auswahl der Kauleckerlis spielt zum einen der individuelle Geschmack ihres Lieblings eine Rolle. Ein weiteres Kriterium sind gesundheitliche Aspekte. Hat ihr Hund Übergewicht, so empfehlen sich Kausnacks vom Fisch, Omega 3, so wie 6 verschiedene Fettsäuren enthalten.

Desgleichen sind Kausnacks vom Büffel, Pferd, Hirsch, Kaninchen und Kamel kalorienarm.

Bei Futtermittelallergien empfehlen sich  hypoallergene Snacksorten vom Hirsch, Wild und Lamm oder exotische wie Strauß, Känguru oder Kamel.

Man sollte durchaus auch auf Kauleckerlis mit Gemüse- oder Obstzusätzen zugreifen, die einer ausgewogenen Ernährung zuträglich sind.

Trockenfleisch für Hunde selber machen

Um auf der völlig sicheren Seite bezüglich etwaiger Zusatzstoffe zu sein, empfiehlt es sich als Alternative Fleisch selbst zu trocknen. Grundsätzlich kann man fast alles dörren, nur sollten die Fleischsorten möglichst mager sein, um auch Schimmel vorzubeugen. So können Hühnerhälse, Rinderherzen, Pansen, Huhn- und Putenfleisch perfekt gedörrt werde.

Zum Dörren eignet sich sowohl der Backofen als auch ein Dörrgerät.

Da die Mehrzahl der Hundebesitzer eher kein Dörrgerät zu Hause hat , wird hier auf die Backofenalternative näher eingegangen. Als Faustregel gilt aus 400 Gramm Fleisch kann man 100 Gramm Dörrfleisch herstellen. Nachdem man die entsprechende Menge und Fleischsorte gekauft hat, sollte man diese in Scheiben, Würfel oder Streifen schneiden. Anschließend wird das Fleisch auf eine Lage Backpapier in den noch kalten Backofen gelegt. Achten sie auf genügend Abstand zwischen den Fleischstücken. Heizen sie nun den Ofen auf 50 Grad auf, maximal 75 Grad. Damit die produzierte Feuchtigkeit entweichen kann, klemmen sie bitte ein Handtuch oder einen Kochlöffel in die Backtür, damit diese nicht komplett schließt. Je nach Dicke des Fleisches beläuft sich der Dörrvorgang auf 4-5 Stunden. Während des Dörrens kann man das Fleisch auch wenden. Im Anschluss an den Dörrvorgang da Fleisch 30 min trocknen lassen.

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