Nassfutter für Hunde

Nassfutter wird von den meisten Vierbeinern gerne gefressen. Dank des hohen Feuchtigkeitsgehalts kommt Feuchtfutter der natürlichen Ernährung von Hunden näher als dies bei Trockenfutter der Fall ist. Alles was Sie wissen müssen wenn Sie Ihren Hund mit Feuchtfutter füttern möchten verraten wir Ihnen im folgenden Artikel.

Wie wird Nassfutter hergestellt?

Bei der Produktion von Nassfutter werden die Inhaltsstoffe vorgegart, miteinander vermischt und anschließend in Dosen gefüllt.

Danach werden die Dosen maschinell versiegelt und unter hohem Druck erhitzt. Der Inhalt der Dosen erreicht dabei eine Temperatur von ungefähr 121 Grad, so dass alle enthaltenen Mikroorganismen vernichtet werden.

Auf diese Art und Weise ist sichergestellt, dass das Nassfutter für einen langen Zeitraum haltbar bleibt.

Ist Nassfutter für alle Hunde geeignet?

Grundsätzlich ist Nassfutter für Welpen, erwachsene Hunde sowie Hundesenioren gleichermaßen geeignet.

Ob Ihr Hund das Feuchtfutter auch tatsächlich verträgt hängt allerdings von den Inhaltsstoffen der jeweiligen Sorte ab.

Futtermittelunverträglichkeiten sind längst keine Ausnahme mehr, so dass Sie beim Kauf von Nassfutter unbedingt auf die verwendeten Inhaltsstoffe achten sollten.

Weiterführende Informationen: Sie wollen Ihrem Hund kein Nassfutter geben? Hier finden Sie alle Informationen über Trockenfutter für Hunde!

Die Vor- und Nachteile von Nassfutter

Viele Hundehalter füttern Nassfutter, weil dies in der Regel deutlich besser angenommen wird als Trockenfutter. Die Konsistenz sowie der intensive Geruch wirken anziehend und sorgen dafür, dass das Nassfutter geradezu verschlungen wird.

Solange die Dose verschlossen bleibt ist Nassfutter lange haltbar. Einmal geöffnet muss das Futter jedoch schnell verbraucht werden, da es andernfalls bereits nach kurzer Zeit schlecht wird.

Da der Feuchtigkeitsgehalt von Nassfutter höher als der von Trockenfutter ist benötigen Hunde eine größere Menge. Gleichermaßen wird so eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung unterstützt.

Hinsichtlich der Portionierung wird Nassfutter häufig als unpraktisch in der Handhabung empfunden. Zudem stellt die Verpackungsweise und die daraus resultierende Müllmenge für manche Hundefreunde ein Problem dar.

Zusammensetzung von Nassfutter

Damit Sie genau wissen, was im Napf Ihres Hundes landet sollten Sie ausschließlich Feuchtfutter verwenden, bei dem die Inhaltsstoffe offen deklariert werden.

Proteingehalt

Für ein gesundes, fittes Leben benötigen Hunde tierische Proteine. Diese werden dem Nassfutter in Form von Muskelfleisch und Innereien hinzugefügt. Bei Alleinfuttersorten sollte der Proteingehalt zwischen 12 und 14 Prozent liegen.

Kohlenhydrate

Wenn Sie nicht gerade getreidefreies Nassfutter kaufen, können Sie davon ausgehen, dass Mais, Reis, Weizen oder andere Kohlenhydratquellen im Futter enthalten sind.

Bei Hypoallergenem Nassfutter wird Getreide meist mit Kartoffeln substituiert.

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe

Um sicherzustellen, dass das Nassfutter alle benötigten Vitamine und Mineralstoffe beinhaltet, setzen einige Futtermittelhersteller auf die Verwendung bestimmter Zusatzstoffe.

Leider handelt es sich dabei häufig um Synthetische Stoffe mit fragwürdigen Nebenwirkungen. Unserer Meinung nach sollten Sie von entsprechenden Futtermitteln lieber die Finger lassen.

Tierische Fette und Öle

Fett ist nicht nur ein natürlicher Energieträger, sondern steckt zudem voll mit essenziellen Fettsäuren. Diese sind lebenswichtig und können vom Organismus nicht selbst hergestellt werden.

Neben dem Fett, dass im Muskelfleisch enthalten ist setzt man dem Nassfutter manchmal noch hochwertige Öle zu.

Wo kann ich Nassfutter kaufen?

Nassfutter für Hunde gibt es in jedem Tierhandel zu kaufen. Auch in größeren Supermärkten sowie in einigen Bauhäusern ist oft eine gewisse Auswahl an Hundefutter zu finden.

Ein besonders breites Produktspektrum finden Sie bei amazon.de, zooroyal.de sowie vielen weiteren Onlinehändlern. Bestellungen im Internet sind besonders praktisch, da Sie sich das Nassfutter Ihrer Wahl unkompliziert nachhause schicken lassen können.

Was kostet gutes Nassfutter?

Wie viel Sie für ein hochwertiges Nassfutter ausgeben müssen lässt sich nicht genau sagen. Teures Nassfutter muss nicht unbedingt gut sein und günstiges Futter ist nicht zwangsläufig schlecht.

Im Rahmen unserer Recherchen zu diesem Artikel fanden wir sowohl Feuchtfuttersorten, bei denen 800 Gramm rund 6€ kosten als auch Sorten, die mit 3€ vergleichsweise günstig sind.

Tipp: Da die Ernährung große Auswirkungen auf die Gesundheit Ihres Vierbeiners hat sollten finanzielle Aspekte allerdings eine eher untergeordnete Rolle spielen.

Nassfutter portionieren

Der Tagesbedarf Ihres Vierbeiners hängt von dessen Größe und dem Aktivitätslevel ab. Auch das Alter sowie der Gesundheitszustand müssen bei der Dosierung von Nassfutter berücksichtigt werden.

Damit Ihr Hund alle Nährstoffe erhält, die er benötigt sollten Sie sich an den Fütterungsempfehlungen des jeweiligen Herstellers orientieren.

Diese sind auf der Produktverpackung abgedruckt und dienen als grobe Richtlinie.

Wenn Sie sich bezüglich der Portionierung unsicher sind sollten Sie einen Tierarzt um Rat fragen und/oder kontrollieren, ob das Gewicht Ihres Vierbeiners konstant bleibt.

In diesem Fall ist Nassfutter ungeeignet

Auch wenn Nassfutter allgemeinhin als bekömmlich gilt, gibt es Hunde, die mit weichem Kot oder sogar Durchfall reagieren.

Entsprechende Symptome können auf den hohen Proteingehalt, Geliermittel oder eine Futtermittelallergie zurückzuführen sein.

Falls Ihr Hund sein Nassfutter nicht verträgt empfehlen wir Ihnen, sich an einen Tierarzt zu wenden und eine Ausschlussdiät durchzuführen.

Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, eventuell vorhandene Allergien und/oder Gesundheitsprobleme festzustellen und geeignete Maßnahmen einzuleiten.

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