Ist Blumenkohl gesund für Hunde?

Ein frischer Blumenkohl

Paniert und gebraten oder gekocht, Blumenkohl gilt nicht nur hierzulande als beliebte und leckere Beilage. Ob Sie Ihrem Hund Blumenkohl geben dürfen und ob der Kohl gesund für Ihren Liebling ist erfahren Sie in diesem Artikel.

Darf ich meinem Hund Blumenkohl geben?

Ja, aber nur unter gewissen Voraussetzungen. Wie viele andere Kohlarten ist Blumenkohl reich an Vitaminen und Mineralstoffen und kann die Ernährung Ihres Hundes durchaus bereichern.

Da das Gemüse zu Blähungen führen kann, ist es wichtig, den Blumenkohl ausschließlich gekocht beziehungsweise gedünstet und püriert zu verfüttern. Dadurch wird dieser verträglicher und Ihr Hund kann die enthaltenen Nährstoffe besser aufnehmen.

Um herauszufinden, ob Ihre Fellnase das Gemüse verträgt raten wir Ihnen, diesem zunächst nur ein bis zwei Röschen zur „Probe“ zu geben. Kommt es in den ersten 24 Stunden danach zu Durchfall, Blähungen oder ähnlichen Indizien für eine Unverträglichkeit, sollten Sie Ihrem Hund keinen Blumenkohl mehr geben.

Infografik ueber Blumenkohl fuer hunde

Blumenkohl für Hunde zubereiten

Bleiben die unerwünschten Begleiterscheinungen aus steht einer gelegentlichen Fütterung von Blumenkohl nichts im Wege. Sie sollten allerdings dennoch immer nur eine kleine Menge geben und das Gemüse niemals roh füttern.

Wie bereits erwähnt ist es am besten, den Blumenkohl nach dem dünsten mit einem Mixer zu pürieren.

Um den Blumenkohl verträglich zu machen und Verdauungsproblemen vorzubeugen kann es helfen, ein wenig Kümmel hinzuzufügen.

Auf diese Art zubereitet können Sie das Kohlgemüse entweder pur- oder als Beilage zum BARF geben.

Wichtig: Nicht alle Hunde essen Blumenkohl. Sollten Ihr Liebling den Kohl verweigern gibt es eine Reihe anderer Gemüsesorten mit gesundheitsfördernden Eigenschaften.

Das macht Blumenkohl so gesund für Hunde

Blumenkohl ist eine wahre Nährstoffbombe. Folgende Inhaltsstoffe machen ihn so gesund:

  • Kalium
  • Phosphor
  • Kalzium
  • Vitamin C
  • Eisen
  • Carotin
  • Folsäure
  • Ballaststoffe

Herkunft und Besonderheiten

Ursprünglich kommt Blumenkohl aus dem Mittelmeerraum. In Deutschland ist die Pflanze seit dem Mittelalter bekannt. In anderen Ländern fing man jedoch schon deutlich früher mit der Kultivierung der Pflanze an. Heutzutage wird der anspruchsvolle Starkzehrer weltweit angebaut.

Für ein optimales Wachstum wird ein lehmhaltiger, nährstoffhaltiger Boden mit einem guten Wasserhaltervermögen benötigt.

Je nach Pflanzzeit kann man ab Juni bis Oktober mit der Ernte beginnen. Kopfüber aufgehängt bleibt Blumenkohl bis zu vier Wochen genießbar.

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