Hundetee – für Beschwerden aller Art

Hundetee wird in letzter Zeit immer beliebter. Mehr und mehr Hundehalter schwören auf die gesundheitsfördernde Wirkung entsprechender Tees und setzen diese zur Behandlung verschiedener Krankheiten und/oder Prophylaxe ein. Welche Hundetees es gibt und worauf Sie achten müssen, wenn Sie Ihrem Liebling Hundetee geben wollen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Was ist Hundetee?

Bei Hundetee handelt es sich um Kräuterteemischungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Hunden abgestimmt sind.

Viele Hundetees haben eine heilende Wirkung und werden zur unterstützenden Behandlung bei Depressionen, Erkältungen oder anderen Problemen eingesetzt.

Darf ich meinem Hund normalen Tee geben?

Nein. Earl Grey oder andere Teesorten für Menschen sind für Hunde ungeeignet.

Schlimmstenfalls kann der erhöhte Koffeingehalt entsprechender Tees eine gesundheitsschädigende Wirkung haben.

Hundetees mit Ingwer, Kamille und/oder anderen Kräutern sind koffeinfrei und in geringen Mengen unbedenklich.

In welchen Fällen ist Hundetee geeignet?

Hundetee ist nicht dazu gedacht, den Durst Ihres Lieblings zu stillen. Sollte Ihr Hund allerdings ängstlich oder gestresst sein kann ein beruhigender Hundetee Wunder wirken.

Auch bei Blähungen, Verdauungsstörungen, einem akuten Parasitenbefall sowie Entzündungen kann ein Hundetee helfen.

Darüber hinaus lässt sich Hundetee einsetzen, um Mundgeruch vorzubeugen und um den Elektrolythaushalt nach extremer körperlicher Ertüchtigung auszugleichen.

Anwendungsmöglichkeiten von Hundetee:

  • Blasenentzündung
  • Verdauungsstörungen
  • Depressive Verstimmungen
  • Nervosität
  • Würmer, Flöhe und andere Parasiten
  • Mundgeruch

Hat Hundetee Nebenwirkungen?

Schwere Nebenwirkungen wie Sie nach der Einnahme pharmazeutischer Präparate auftreten können sind äußerst unwahrscheinlich.

Trotzdem sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass Hunde deutlich sensibler auf Kräuter reagieren, als dies bei uns Menschen der Fall ist.

Wir empfehlen Ihnen daher, sich vor der Anwendung von Hundetees an einen Tierarzt oder einen erfahrenen Tierheilpraktiker zu wenden und diesen, um Rat zu fragen.

Sollte Ihr Hund sich nach dem Trinken erbrechen oder andere Symptome einer Unverträglichkeit zeigen ist es am besten, die Anwendung auszusetzen und einen Tiermediziner zu konsultieren.

Welchen Hundetee gibt es?

Als Hundehalter können Sie zwischen vielen verschiedenen Teesorten für Ihren Liebling wählen. Die gängisten Hundeteesorten haben wir unten für Sie aufgelistet.

Kamillentee für Hunde

Wenn Ihrem Hund übel ist, er einen nervösen Magen oder Bauchschmerzen hat, können Sie ihm mit einem Kamillentee helfen.

Außerdem kann Kamillentee bei verstärktem Juckreiz sowie Entzündungen und schlecht heilenden Wunden äußerlich angewendet werden. Geben Sie hierzu einfach ein wenig Tee auf ein sauberes, weiches Tuch und tupfen Sie die betroffenen Hautstellen vorsichtig ab.

Nicht zuletzt hat Kamille eine positive Wirkung auf die Blase, das Herz und den Uterus.

Ginkgo-Bilboatee für Hunde

Ginkgo-Bilboatee ist ein äußerst wirksames Naturheilmittel und wirkt stark entzündungshemmend.

Die aus China stammende Heilpflanze enthält steckt voller wertvoller Flavonoide. Diese gehören zu den stärksten natürlichen Antioxidantien und zerstören freie Radikale im Körper Ihres Vierbeiners.

Nachweislich hat Ginkgo-Bilboatee einen positiven Effekt auf die Sehfähigkeit sowie das Herz-Kreislaufsystem.

Auch für Fellnasen mit beginnender Demenz und/oder Angststörungen ist ein Hundetee aus Ginkgo-Bilboa empfehlenswert.

Zitronengrastee für Hunde

Zitronengrastee schmeckt nicht nur uns Menschen, sondern wird auch von den meisten Hunden gerne angenommen.

Ein Hundetee aus Zitronengras versorgt Ihren Vierbeiner mit vielen wichtigen Vitaminen und Mineralien.

In Kombination mit den enthaltenen Antioxidantien erhöht ein Zitronengrastee die Abwehrkräfte Ihres Hundes und hält diesen gesund.

Im Sommer können Sie Ihrem Liebling mit einem frischen Zitronengrastee beim Abkühlen helfen.

Äußerlich angewendet hält dieser leckere Hundetee Mücken und andere unliebsame Parasiten fern.

Ingwertee für Hunde

Ingwer ist bekannt für seine beruhigende Wirkung auf das Verdauungssystem und wird häufig bei Erbrechen eingesetzt.

Wenn Sie Ihrem Liebling Ingwertee geben, sollten Sie diesen vorsichtig dosieren.

Zu viel Ingwer kann nämlich einen gegenteiligen Effekt haben und die Situation ungewollt verschlimmern.

Häufig genügt es, einige dünne Ingwerstreifen für fünf Minuten in einer Tasse heißem Wasser ziehen zu lassen, um den Brechreiz zu lindern.

Anwendung – Darauf müssen Sie achten

Halten Sie sich bei der Zubereitung eines Hundetees an die Empfehlungen des jeweiligen Herstellers.

Zudem sollten Sie immer(!) warten, bis der Hundetee abgekühlt ist. Heißer Hundetee kann zu schweren Verbrennungen bei Ihrem Vierbeiner führen und ist daher sehr gefährlich.

Eiswürfel oder ein Schuss kaltes Wasser sind gut geeignet, um den Tee schneller abzukühlen. Zum Aufbrühen des Hundetees ist ein Glasgefäß am besten.

Falls Sie ein Gefäß aus Plastik bevorzugen sollten Sie sicherstellen, dass dieses BPA-frei ist. So ist sichergestellt, dass keine Schadstoffe in den Tee gelangen.

Tipp: Prüfen Sie die Temperatur des Tees mit Ihren Fingern bevor Sie diesen Ihrem Vierbeiner servieren.

Wo kann ich Hundetee kaufen?

Der beste Hundetee kommt direkt vom Tierheilpraktiker. Viele Alternative Tiermediziner haben sich auf das Thema Pflanzenheilkunde spezialisiert und mischen den Tee so an, dass dieser auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Patienten abgestimmt ist. Fertigmischungen erhalten Sie in größeren Tierläden aber auch im Internet.

Was kostet Tee für Hunde?

Guter Hundetee muss nicht teuer sein. Es macht allerdings auch keinen Sinn, an der falschen Stelle zu sparen.

Minderwertige Produkte enthalten häufig kaum noch Wirkstoffe und sind somit nahezu nutzlos. Zudem sollten Sie beim Kauf von Hundetee darauf achten, dass dieser aus biologischem Anbau stammt.

Entsprechende Tees kosten je nach Hersteller, Menge und Sorte zwischen 10€ und 30€.

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