Dürfen Hunde Spinat essen?

Sie wollen wissen ob Hunde Spinat essen dürfen? Dann sind Sie bei uns genau richtig. In diesem Artikel verraten wir Ihnen, ob Sie Ihrem Hund etwas Spinat geben dürfen und worauf Sie bei der Fütterung achten sollten.

Spinat für Hunde – Ja oder nein?

Spinat enthält diverse Nährstoffe von denen nicht nur Sie selbst sondern auch Ihr Hund profitieren kann. Die Frage ob Hunde Spinat essen dürfen, lässt sich schlicht und ergreifend mit einem JA! Beantworten. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung sind geringe Mengen Spinat sogar äußerst gesund. Welche Eigenschaften Spinat so wertvoll machen erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Die gesundheitlichen Vorteile von Spinat

Wenn Sie Ihrem Hund Spinat geben, sorgen Sie nicht nur für Abwechslung im Napf Ihres Vierbeiners, sondern tun außerdem etwas Gutes für dessen Gesundheit.

Sehkraft

Spinat enthält die Carotinoide Lutein, Chlorophyll und Zeaxanthin. Dabei handelt es sich um fettlösliche Pigmente, die für die grüne Farbe verantwortlich sind. Darüber hinaus wirken sich Carotinoide positiv auf die Sehkraft Ihres Vierbeiners aus. Sie erhöhen die Wahrnehmung von Helligkeit und Dunkelheit. Da insbesondere ältere Fellnasen Probleme mit den Augen bekommen ist Spinat ein guter Snack für Hundesenioren.

Spinat gegen freie Radikale

Spinat steckt voller Antioxidantien. Diese wirken als Radikalfänger und haben somit eine große physiologische Bedeutung. Durch die regelmäßige Fütterung von Spinat können Sie sowohl etwas für den Zellschutz Ihres Lieblings als auch für dessen Immunsystem tun.  Darüber hinaus hat Spinat entzündungshemmende Eigenschaften.

Spinat für das Blut

Spinat ist reich an Vitamin K. Dieses spielt nicht nur bei der Blutgerinnung eine Rolle, sondern hält auch die Blutgefäße gesund. Zudem ist Vitamin K wichtig für die Knochen und das Herz. Aufgrund des hohen Gehalts an Eisen regt Spinat die Bildung der roten Blutkörperchen an.

Spinat gegen Krebs

Die Diagnose Krebs dürfte für die meisten Hundehalter ein absolutes Horrorszenario darstellen. Eine gesunde Ernährung ist das A und O um Ihren Liebling so lange wie möglich gesund zu halten. Zu einer ausgewogenen Ernährung gehört unter anderem auch Spinat. Wissenschaftler sind sich darüber einig, dass Spinat bei Menschen und Tieren gleichermaßen Krebsvorbeugend wirken kann. Dies liegt daran, dass Spinat viele Vitamine, Mineralien, Omega-3-Fettsäuren und Folsäure enthält.

Spinat als Nährstoffbombe

Neben diversen Vitaminen ist das grüne Gemüse reich an gesunden Mineralien wie Kupfer und Magnesium. Während ersteres die Produktion roter Blutkörperchen anregt, gilt Magnesium als Stoffwechsel-Manager. Es ist für die Funktion die Funktion der Muskeln und die Kommunikation zwischen den Nerven- und Muskelzellen verantwortlich.

Spinat füttern – das müssen Sie beachten

Damit Ihr Hund den Spinat gut verträgt kommt es auf die Qualität, die richtige Zubereitung und die Portionsgröße an. Kaufen Sie ausschließlich frischen Spinat aus biologischem Anbau. Roher Spinat gilt generell als unverdaulich. Um die Bekömmlichkeit zu verbessern raten wir Ihnen den Spinat vor der Fütterung zu dünsten und zu pürieren. Wenn Sie Spinat für Ihren Hund anrichten, sind Salz, Knoblauch oder andere Gewürze tabu. Erfahrungsgemäß lässt sich Spinat einfach unter das reguläre Futter mischen und wird auf diese Art und Weise gern gefressen.

In diesem Fall sollten Sie Ihrem Hund keinen Spinat geben

Bevor Sie Ihrem Hund Spinat geben, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass dieser Oxalsäure enthält. In größeren Mengen hemmt Oxalsäure die Aufnahme von Vitamin C und Calcium und kann somit schlimmstenfalls die Nieren schädigen.

Da Ihr Hund allerdings sehr viel Spinat essen müsste, um gesundheitliche Schäden davonzutragen ist das Risiko entsprechender Konsequenzen äußerst gering.

Für Nierenkranke Vierbeiner ist Spinat dennoch ungeeignet.

Bei Fragen zur Fütterung von Spinat raten wir Ihnen sich an einen Ernährungsexperten für Hunde oder einen erfahrenen Tierarzt zu wenden.

Tipp: Wie immer, wenn Sie Ihrem Hund etwas zu fressen geben, dass dieser noch nie zuvor bekommen hat, empfiehlt es sich mit einer geringen Menge Spinat zu beginnen und sich langsam an die ideale Portionsgröße heranzutasten.

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