Dürfen Hunde Nudeln essen?

Verschiedene Nudeln fuer Hunde

In den meisten Haushalten landen Nudelgerichte wie Bolognese, Carbonara und co regelmäßig auf dem Tisch. Mittlerweile gibt es sogar Hundefuttersorten mit Nudeln. Ob Nudeln gesund für Hunde sind oder nicht verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.   

Die wichtigsten Inhaltsstoffe von Nudeln

Um die Frage besser beantworten zu können, möchten wir zunächst auf die wichtigsten Inhaltsstoffe eingehen.

Im Supermarkt findet man Nudeln mit Weizenmehl, Vollkornmehl, Buchweizenmehl und sogar Dinkelmehl. Je nach Hersteller kommen noch andere Zutaten hinzu.

Zu den Exoten unter den Nudeln zählt Pasta aus Reismehl oder Maisstärke. Diese werden bevorzugt in Thailand und anderen asiatischen Ländern gegessen.

Infografik ueber Nudeln fuer Hunde

Kann ich meinem Hund Nudeln geben?

Wie Sie es sich wahrscheinlich bereits denken konnten, ist es kein Problem, wenn Sie Ihrem Hund hin und wieder eine Handvoll Nudeln geben.

Nudeln sind aber alles andere als gesund für Hunde und sollten daher nicht zu einem festen Bestandteil des Speiseplans werden.

Pasta die beim Mittagessen übriggeblieben sind, sollten ebenfalls Tabu sein. Diese sind zu stark gewürzt und können Bauchschmerzen und Durchfall auslösen.

Darum sind Nudeln ungesund

Nudeln enthalten eine Menge Kohlenhydrate aber nur wenige Nährstoffe. Da Hunde kaum Kohlenhydrate benötigen, kann es durch das Füttern von Pasta schnell zu Übergewicht kommen.

Als gesunde Alternative bietet sich Gemüse – etwa Kartoffeln, Mohrrüben oder Gurke – an. Es enthält nicht nur Kohlenhydrate sondern auch sekundäre Pflanzenstoffe sowie Ballaststoffe mit gesundheitlichen Vorteilen.

Ein weiteres Problem stellt das im Weizenmehl enthaltene Gluten dar. Dieses vertragen Hunde nicht und reagieren mit entsprechenden Symptomen.

Im Rahmen einer ausgewogenen, gesunden Ernährung haben Nudeln keinen Platz! Dies bedeutet natürlich nicht, dass Sie Ihrem Vierbeiner keine Nudel zum „probieren“ geben dürfen.

Wie Viele Nudeln Darf ich meinem Hund geben?

Dies hängt von der Größe, dem Alter und dem Aktivitätslevel ab. Generell gilt: Weniger ist mehr. Geben Sie Ihrem Hund am besten immer nur eine kleine Menge gekochter Nudeln (Achtung: Warten Sie unbedingt, bis diese abgekühlt sind).

Da Pasta sich schnell auf das Gewicht auswirkt, sollte man bei Vierbeinern die zu Übergewicht neigen besonders vorsichtig sein.

Um Ihren Liebling nach einer Operation oder einer Krankheit schnell wieder aufzupäppeln können Sie ruhig eine größere Portion verfüttern. Dies gilt auch für aktive Fellnasen mit einem hohen Energiebedarf.

Achtung: Rohe Nudeln könnten zu einer Verletzung im Rachenraum oder dem Verdauungstrakt führen.

Was für Nudeln gibt es?

Die Auswahl an Nudelsorten ist schlicht überwältigend.

Die bekanntesten Nudelarten haben wir im folgenden Abschnitt für Sie aufgelistet:  

  • Spaghetti
  • Pappardelle
  • Farfalle
  • Fettuccine
  • Maccheroni
  • Rigatoni
  • Linguini
  • Fusilli
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