Aufbaufutter für Hunde – so nimmt Ihr Hund zu

Wenn Ihr Vierbeiner zu dünn ist oder sich regelmäßig beim Hundesport verausgabt ist eine Ernährung mit Aufbaufutter für Hunde empfehlenswert. Was Aufbaufutter ist, für welche Hunde sich das Futter eignet und was Sie sonst noch alles über das Thema wissen müssen verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Aufbaufutter für Hunde – Was ist das?

Unter dem Begriff „Aufbaufutter“ werden kalorienreiche Futtersorten für Hunde zusammengefasst. In der Regel wird Aufbaufutter an Hunde verfüttert, die untergewichtig– oder besonders aktiv sind. Auch trächtige Hündinnen können aufgrund des erhöhten Energiebedarfs Aufbaufutter bekommen.

Für welche Hunde ist Aufbaufutter geeignet?

Im Wesentlichen können alle Hunde Aufbaufutter bekommen. Es ist folglich irrelevant, ob Ihr Hund jung-, alt-, groß- oder klein ist.

Vierbeiner mit einem gesunden Körperbau und einem normalen Aktivitätslevel benötigen an und für sich kein kalorienreiches Futter.

Anders sieht es beispielsweise bei Hunden aus, die zu dünn sind. Untergewichtige Hunde können von dem energiereichen Futter profitieren und schnell an Gewicht zulegen.

Auch für Arbeitshunde und/oder Hunde, die im Hundesport aktiv sind, ist Aufbaufutter gut geeignet.

In diesen Fällen ist Aufbaufutter empfehlenswert

  • Sporthunde: Wenn Sie mit Ihrem Vierbeiner Canicross betreiben oder in anderen Hundesportarten aktiv sind benötigt dieser ein kalorienreiches Futter, um leistungs- und belastungsfähig zu bleiben.
  • Gebrauchshunde: Hütehunde, Herdenschutzhunde und andere Gebrauchshunde haben einen anstrengenden Job und sind zum Teil stundenlang hochkonzentriert unterwegs. Damit Gebrauchshunde ihrer Arbeit nachgehen können, ohne zu erschöpfen empfiehlt sich kalorienreiches Hundefutter.
  • Diensthunde: Beim Zoll, dem Katastrophenschutz und anderen wichtigen Institutionen werden Diensthunde eingesetzt. Diese haben aufgrund ihrer anstrengenden Arbeit einen erhöhten Energiebedarf und werden daher meist mit Aufbaufutter für Hunde versorgt.
  • Trächtige Hündinnen: Sowohl während der Trächtigkeit als auch beim Säugen und Bekümmern der Welpen verbrauchen Hündinnen viel Energie. Aus diesem Grund setzen viele Züchter bei der Fütterung ihrer Hündin auf Hundefutter mit einem erhöhten Energiegehalt.
  • Kranke Hunde: Nach einer längeren Erkrankung oder einer Operation sind viele Hunde etwas schwach. Um in diesem Fall dafür zu sorgen, dass der betroffene Vierbeiner schnell wieder zu Kräften kommt, kann man Aufbaufutter für Hunde verwenden.
  • Unterernährte Hunde: Wenn Sie einen Vierbeiner aus dem Tierschutz wieder aufpäppeln wollen, raten wir Ihnen hierzu auf ein kalorienreiches Aufbaufutter zurückzugreifen.

Achtung: Bevor Sie anfangen, Ihrem Hund Aufbaufutter zu geben, sollten Sie Ihren Liebling vom Tierarzt durchchecken lassen. So lassen sich gesundheitliche Ursachen für Untergewicht erkennen beziehungsweise ausschließen.

Zusammensetzung von Aufbaufutter?

Damit Ihr Hund zunimmt benötigen Sie ein Futter, dass neben einem hohen Kohlenhydratanteil reich an Fett ist.

Darüber hinaus sollte das Futter eine größere Menge tierischer Proteine enthalten.

Achten Sie außerdem darauf, dass das Aufbaufutter Ihrer Wahl Mineralstoffe sowie Vitamine enthält.

So ist sichergestellt, dass Ihre Fellnase alle lebenswichtigen Nährstoffe erhält und zunehmen kann.

Bei der Auswahl einer Futtersorte raten wir Ihnen Entenfleisch für Hunde oder Fisch zu nehmen. Beide Fleischsorten sind sehr Fetthaltig und somit perfekt geeignet, um Ihren Hund etwas fülliger werden zu lassen.

Wie viel Aufbaufutter sollte ich meinem Hund geben?

Wenn Sie wollen, dass Ihr Hund zunimmt müssen Sie bei der Dosierung die Größe, das Alter sowie das Aktivitätslevel Ihres Vierbeiners berücksichtigen.

Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass ein Hund kann nur dann zulegen kann, wenn die aufgenommene Menge an Kalorien über dem täglichen Verbrauch liegt.

Als Orientierungshilfe stellen die meisten Futtermittelhersteller ihren Kunden Fütterungsempfehlungen zur Verfügung.

Wichtig ist, dass Sie die Portionsgröße nicht von einem Tag auf den anderen verdoppeln oder gar verdreifachen.

Eine zu plötzliche Ernährungsumstellung könnte schlimmstenfalls zu Durchfall oder ähnlichen Verdauungsproblemen und damit einem erneuten Gewichtsverlust führen.

Daher ist es ratsam, die Futtermenge möglichst langsam zu steigern.

Tipp: Eine Faustregel besagt, dass man die Futtermenge um nicht mehr als 10 – 15% pro Woche erhöhen sollte. Zu große Portionen sollten auf 2-3 Rationen täglich aufgeteilt werden.

In diesem Fall ist Aufbaufutter ungeeignet

Wenn Ihr Liebling gut genährt oder sogar leicht übergewichtig ist, sollten Sie ihm lieber kein energiereiches Hundefutter geben.

Auch für Hunde mit einem sensiblen Magen sind entsprechende Futtersorten aufgrund des – meist – hohen Fettgehalts ungeeignet.

Gleiches gilt für den Fall, dass sich nach der Fütterung Durchfall oder Erbrechen einstellen. Solche oder ähnliche Probleme deuten auf eine Unverträglichkeit hin.

Falls Ihr Liebling entsprechend auf sein neues Futter reagiert sollten Sie nach einer anderen energiereichen Futtersorte suchen und/oder sich von einem Ernährungsexperten für Hunde beraten lassen.

Aufbaufutter für Hunde kaufen

Kalorienreiches Hundefutter bekommen Sie in jedem Tierhandel sowie bei den meisten Versandhändlern, die auf Hunde- beziehungsweise Haustierbedarf spezialisiert sind.

Um nicht regelmäßig Einkaufen fahren/gehen zu müssen empfehlen wir Ihnen, das Futter Online zu bestellen. So sparen Sie Zeit und bekommen das Futter regelmäßig nachhause geliefert.

Was Sie für das Hundefutter bezahlen müssen ist von der Futterart (Trockenfutter oder Nassfutter) sowie dem jeweiligen Hersteller abhängig. Um Geld zu sparen lohnt es sich, größere Mengen zu kaufen und die Preise unterschiedlicher Anbieter im Internet zu vergleichen.

Wichtig: Hochwertiges Aufbaufutter für Hunde hat zwar seinen Preis, ist aber deutlich bekömmlicher und gesünder als ein vergleichbares „Billigfutter“.

Quellen und weiterführende Informationen

Bilder: Pixabay/mattycoulton

Weitere Beiträge
Menü